Bewachen des Grundstücks (Schäferhund und Co.)

  • Hallo,
    meine bisherigen Hunde wurden für`s Wachen und Beschützen gezüchtet.
    Sie durften auch bei mir immer ihrem "Job", in gelenkten Bahnen, nachgehen.
    Das hieß innerhalb des Hauses und Grundstückes melden, verbal und körpersprachlich, wenn sie fanden es wäre notwendig.
    Ihr Revier ablaufen, aber auch erhöht liegen, scheinbar dösend und trotzdem wachsam alles im Auge haben.
    Kläffend am Zaun entlang rennen gibt es bei uns nicht.
    Allerdings ist bei uns auch alles hoch und blickdicht eingezäunt, damit sie gar nicht in Versuchung geraten.

    Stress war dieses Wachen nie für sie, da es ihnen im Blut lag, es waren allesamt in sich ruhende Hunde.
    An anderweitiger Beschäftigung hatten sie so überhaupt kein Unteresse, oder wenn, dann nur sehr kurzzeitig.

  • Den Dicken geht nicht an was vor seinem Hof passiert. Fände ich unerträglich, einen Hund der bei jedem Passanten anschlägt. Was auf den Hof kommt wird gestellt und verbellt (es sei denn er schläft :lol: ) . Das darf auch. Er ist nur allein auf dem Hof, wenn keiner zuhause ist. Dann sollte eigentlich auch keiner das Grundstück betreten können. Bin ich dabei, meldet er und dann gebe ich ihm bescheid, dass die entsprechende Person willkommen ist. Meistens jedenfalls :hust:
    Wenn er ignoriert wird, hat er sich früher zurück gezogen. Mittlerweile macht er seine Grenze sehr deutlich. Das muss ich in Zukunft gut im Auge haben, wie sich das entwickelt. Er tendiert dazu übers Ziel hinaus zu schießen.

  • Ich danke euch, ich bleibe dann bei meiner Einschätzung was den Schäferhund betrifft. Bin heute dort wieder vorbeigelaufen, sie hat uns verbellt und wie üblich am Zaun verfolgt und ist immer wieder in die Hecke geschossen.

    Ca 30m weiter unten habe ich zwei Bekannte mit ihren Hunden getroffen, wir haben ein paar Minuten gesprochen (wir standen alle im Wohngebiet, unsere Hunde haben sich ruhig verhalten). Während den bestimmt 5 Minuten die wir uns unterhalten haben, hat die Hündin im Garten Terror gemacht und dann nochmal richtig Gas gegeben, als die anderen Hunde bei ihr am Zaun vorbei sind (zwischen dem Grundstück und dem Bürgersteig wo man läuft ist eine Straße, d.h. man läuft auch nicht unmittelbar am Grundstück entlang).

    Mein Eindruck ist eben, dass sie damit völlig überfordert ist, dass sie keinerlei Anleitung von ihren Menschen bekommt. Ich entnehme eurem Feedback ja doch recht eindeutig, dass das Wachen so nicht aussehen muss.
    Ich finde es eben selber völlig ok, wenn ein Hund wacht und brauche ganz sicher nicht nur Hunde, die jeden lieben egal ob Mensch oder Tier. Aber irgendwie hab ich mich bei dem Anblick eben doch gefragt ob das Wachen nicht auch Stress sein kann, wenn der Hund nicht souverän ist. Und souverän ist sie definitiv nicht, auch wenn man sie beim Spaziergang trifft nicht.

    Hat mir auf jeden Fall geholfen, danke euch!

    LG Betty mit Ben

  • Hallo,

    ich hab mal den Satz gehört : "Schäferhunde sind die Polizisten unter den Hunden - die kontrollieren alles und jeden ". Ich hab nix gegen Schäfertiere, hinterm Zaun oft sehr laut, aber im Freilauf kaum auffällig, so kenn ich die.
    Hund ohne Macke muss sicher noch geboren werden.

    LG Ramona

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