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Hündin nach der 1. Läufigkeit in der Flegelphase ?

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    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und hoffe hier ein paar Tips und Anregungen von Hundebesitzer zu erhaschen.
    Momentan bin ich echt kurz vorm verzweifeln !!!


    Wir haben eine 11 Monate alte Mischlingshündin mit 4 Monaten aus Rumänien bekommen. Anfangs war Nelly sehr scheu, ängstlich und musste vieles erstmal kennenlernen.


    In den ersten fast 4 Wochen hatte ich Urlaub und konnte sie auch ans alleine bleiben gewöhnen.
    Soweit alles Prima............wir lernten schnell eine grosse Hunderunde kennen mit der wir wenn möglich tgl.2 Stunden laufen und auch so kommt Nelly am Tag bestimmt auf 3-4 Std. Auslauf.
    Ich konnte sie relativ schnell ohne Leine in übersichtlichem Gebiet laufen lassen, sie hat relativ gut gehört und sich auch meistens abrufen lassen.
    Mit 7 Monaten wurde sie das 1. Mal läufig und das Chaos begann (30.01.) ,sie liess sich nichtmehr abrufen.........also 3 Wochen nur Schleppleine.
    Hunderunde war mit Schleppleine und unkastrierten Rüden eine Zumutung für Mensch und Tier, also lange Spaziergänge und Beschäftigung in abgelegenen Gebieten.
    Nach ca. 2 Wochen fing sie,wenn ich arbeiten war, an im Wohnzimmer die Couchkissen zu zerpflüggen, Altpapierkiste samt Inhalt schreddern,Schuhe hat es schon erwischt und noch ein paar weiteer Kleinigkeiten.
    Kauknochen und Spielzeug hatte sie immer zur Verfügung und ihr Futter hat sie sich auch mit so einem Schaukel Kong verdienen/erarbeiten müssen !!


    Wir haben dann die Wohnzimmertür geschlossen wenn wir ausser Haus waren, so dass sie nur Küche ,Flur und Bad zur Verfügung hatte,was sie auch gut angenommen hat und nur ab und an mal was angestellt hat.
    Nachdem sie läufig war, meint man grade ihre Festplatte wäre gelöscht..........alles erlernte weg !! Ohren auf Durchzug !!


    Seit Kurzem fängt sie an alles auseinander zu nehmen was nicht niet und nagelfest ist, wenn sie alleine ist (jaulen tut sie nicht).
    Als ich heute vom Spätdienst kam, dachte ich mich trifft der Schlag..........die komplette Küche war verwüstet und sah aus als hätte ein Tornado gewütet.
    Ich war stinksauer,hab sie dann erstmal im WZ auf ihren Platz geschickt, bin eine rauchen und abreagieren und dann mit ihr raus.


    Wir verstehen nicht warum sie das auf einmal macht und auch sonst voll durchgeknallt ist ??!!
    Hier ist alles wie die ganze Zeit auch !!!


    Habt ihr auch solche Erfahrungen machen müssen ??
    Was haben eure Hunde angestellt und wie seid ihr damit umgegangen ??


    Lieben Dank fürs lesen und evtl. Tips


    LG Jaasmin

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  • Ruhe bewahren und Alleine bleiben neu aufbauen!
    Die Hunde sind nicht automatisch nach der ersten Läufigkeit erwachsen und abgeklärt!
    Hört sich eher so an, als wäre sie mitten in der Pubertät und Aufregung und Ärger Deinerseits läßt sie an Deiner Souveränität zweifeln.
    Solche Sachen lassen sich aber mit Ruhe und Souveränität sehr viel besser und schneller wieder ins Lot bringen.
    Gerade wenn sie durch die Hormone komplett durch den Wind ist, braucht sie einen Ruhepol, auf den sie sich verlassen kann und der immer für sie verständlich agiert.

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Hallo Jaasmin,


    willkommen im Dogforum, ich finde es gut, dass du hier versuchst dir Hilfe zu holen :smile: .
    Kann mir gut vorstellen, dass ihr gerade mit den Nerven am Ende seid.


    Ich glaube, bei euch kommen wohl mehrere Sachen zusammen, die Läufigkeit war da vielleicht nur der Auslöser, außerdem steckst sie altersmäßig nun wohl auch in der Pubertät.


    Du schreibst nicht, wieviele Stunden die Maus alleine bleiben muss, aber du schreibst, dass du vom Spätdienst nach Hause kamst und alles verwüstet war, also gehe ich davon aus, dass sie schon mehrere Stunden alleine bleiben muss ?
    Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass es möglich ist, einem jungen Hund innerhalb von vier Wochen beizubringen, stundenlang alleine zu bleiben.


    Du schreibst, sie war vier Monate alt, als ihr sie bekommen habt, dann hattest du vier Wochen Urlaub, um ihr unter anderem das alleine bleiben bei zubringen ? War sie denn da überhaupt schon stubenrein, wenn nicht, wie habt ihr das gelöst ? Ein Hund in dem Alter könnte m.E. noch gar nicht einen Arbeitstag lang durchhalten, außerdem fände ich es ziemlich schlimm, wenn ein damals fünf Monate alter Hund schon den ganzen Tag alleine bleiben müßte.


    So ein Kerlchen muss doch erstmal richtig bei euch ankommen, das kann bei Hunden durchaus Monate dauern, sich einleben, sie muss so viele neue Eindrücke verarbeiten usw.
    Womit wir zum nächsten Punkt kämen. 3-4 Stunden Gassi bei einem Hund, der aktuell erst 11 Monate alt ist, finde ich ebenfalls viel zu viel.


    Ich glaube, euer Hund hat enormen Stress, ist überfordert, sowohl durch das stundenlange Alleinebleiben als auch durch das zu lange Gassigehen. Mein Vorschlag ist, fahrt das zeitlich runter, auf die Hälfte würde ich sagen.


    Auch wenn sie nicht jault, wenn sie alleine ist, Hunde äußern ihren Stress unterschiedlich. Deine zerstört, deutlicher kann sie nicht sagen „mir geht es nicht gut“.


    Ihr werdet wohl nicht drum rum kommen, das Alleinebleiben neu und kleinschrittig aufzubauen oder eine andere Lösung zu finden, dass jemand bei ihr ist, sie nicht so lange alleine bleiben muss.


    Sicher bekommst du noch mehr Tipps, das könnt ihr schaffen :gut: ! Aber bitte nicht wütend auf den Schnuffel werden, der kann nämlich nix für sein Verhalten, sie tut das ja nicht um euch zu ärgern ;) .

    Liebe Grüße


    Lilaja

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  • Guten Morgen und lieben Dank für die schnellen Antworten.


    Zum Thema "Stubenrein":


    Nelly hat uns die ersten 2 Tage öfters in die Wohnung gemacht,hauptsächlich ihr Häufchen hat sie dann erst zu Hause erledigt. Durch beobachten und konsequentes alle 2- 2 1/2 Std. rausgehen (auch Nachts) hatten wir sie innerhalb von 2 Tagen stubenrein.
    Das war echt fix und easy . Wir konnten die Zeiten auch relativ schnell "ausdehnen " und mussten uns auch Nachts keinen Wecker mehr stellen. Abends gegen 12 Uhr die letzte Geschäftsrunde und Morgens dann zw. 5-6 Uhr.
    Mittlerweile will sie Abends so spät garnicht mehr raus und hat es auch Morgens nicht eilig.


    Zum Thema "Alleine bleiben":


    Ich arbeite in der Pflege und hab unterschiedliche Schichten zw. 3 - 6 1/2 Stunden.
    Wir haben das "Alleinesein" langsam aufgebaut und seit Dez. hat es ja bis jetzt auch funktioniert.


    Mit dem "Verwüsten" hat sie ja jetzt erst angefangen (ausser wo sie läufig war )!


    Letzten Samstag hatte ich Frühdienst,mein Freund war zu Hause und hat noch was länger geschlafen,ich war mit ihr draussen,hab sie gefüttert,sie wusste dass Jemand zu Hause ist und hat trotzdem im Bad einen Bastkorb auseinander genommen, einen Türstoppen abgefressen und ein Fensterleder zerlegt.


    Zum Thema "Gassi gehen":


    Wir gehen ja nicht 3-4 Std. am Stück ! In der Regel eine grosse Runde am Tag und 2-3 kleinere gemütliche Runden zum Geschäft machen,schnüffeln und erkunden.



    Ich wünsche euch einen schönen Tag.


    Liebe Grüsse Jasmin

  • Mit der ersten Läufigkeit kommt meist auch eine sogenannte Unsicherheitsphase mit dazu. Hündinnen machen dies bis zur dritten Läufigkeit mehrmals durch. Wie heftig das ausgeprägt ist, liegt auch meist am Hund.


    Da wird alles, was bisher eigentlich schon bekannt war, zum "bösen Monster".
    Das können so einfache Dinge sein, wie die Bank draußen vor der Tür, ein ganz bestimmter Baum im Wald, an dem man sooo oft vorbeigeangen ist.


    Da werden auch alles bisher Erlerntes gerne wieder "vergessen".
    Sitz? Was ist das?
    Platz? Noch nie gehört!
    :D



    Auch kann es sein, daß bisher stubenreine Hündinnen während der Läufigkeit wieder leicht "unsauber" werden.
    Ich muß zugegeben, als ich es das erste Mal gehört habe, hatte ich dies nicht glauben wollen. Bei meiner Großen war es auch nicht so gewesen.
    Meine Kleine hat mir gezeigt, daß diese Aussage sehr wohl stimmen kann.
    Bei der zweiten Läufigkeit hatten wir diesen "Spaß" schon wieder gehabt :roll:




    Da hilft wirklich nur eines.
    Ruhe bewahren.
    Viel Geduld und eine Portion Humor mitbringen.
    Und alles wieder "neu" beibringen.


    Irgendwann ist diese Phase auch wieder herum.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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