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Angst vor Fliegen, wie verhalte ich mich?

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    Hallo. Ich bin sonst eher ein stiller Mitleser, aber heute muss ich mich an euch wenden. Ich bin total verzweifelt.
    Meine 7 jährige Hündin hat Angst vor Fliegen! Das ist noch gar nicht so lange so, draußen fängt sie diese gerne, habe ich allerdings verboten, weil ich Angst hab dass es mal eine Biene oder Wespe trifft.
    Diese Angst beschränkt sich auf die Wohnung, draußen ist sie "normal". Das erste Mal so eine Panik Attacke hatte sie letztes Jahr in der alten Wohnung, glaube sogar gleiche Jahreszeit. Sieht die Fliege, wird panisch, zittert, und in geduckter Haltung geht's weg, einfach weg, Unters Bett, in irgend eine Ecke. Aus dem Versteck kommt sie kaum raus. Nur gassi geht sie dann, hat sich beim ersten Mal fast eine Woche nur versteckt. Jetzt vor 2 Wochen das gleiche. Neue Wohnung gleiches Spiel. Habe ihre Transport Box hoch geholt als Rückzugs Ort. Da geht sie auch gerne rein und versteckt sich.
    Ich habe mal den Test gemacht und sie gezwungen, bei mir zu sein. Zittern, panisches hecheln, hatte das Gefühl es wird schlimmer.
    Nach 3-4 Tagen hatten wir das auch ausgestanden, hab aus Verzweiflung Globulins gegen Angst geholt. Es war schneller überstanden Ls letztes Jahr, hatte ich zumindest das Gefühl. Jetzt ging das ganze gestern schon wieder los.
    Och weiß nicht mehr was ich tun soll. Dieser Hund ist in den Phasen zu nichts zu gebrauchen, er igelt sich ein, und ich mache mir Vorwürfe. Außer raus gehen kann ich sie dann kaum zu was bewegen. Sie ist sonst auch eher ein ruhiger Hund, nicht spielfreudig und ich muss wahnsinnig viel motivieren. ( was ich auch noch gerne in Angriff nehmen möchte... Aber nicht weiß wie, also sie aktiver und mehr zum Spielen bewegen).
    Habt ihr eine Idee,wie ich mich in solchen Situationen verhalten soll? Komplett ignorieren, die verstecken lassen, nicht mit ihr reden etc?
    Ich versuche die zeitweise aus der Situation raus zu holen, in ihr Körbchen zu setzen und sitzen zu lassen, aber sie nutzt jede Gelegenheit in eins ihrer verstecke anzuhauen.


    Ich hoffe ihr habt Ideen, ich habe keine mehr ... :tropf:

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  • Fliegengitter Fenster,
    Fliegenkleber an den Fenstern (gibt ja a schöne),
    Klebebänder wenn möglich vor der Türe,


    Mal ne Fliege als totes hinlegen...
    Dann ev ne halbtote (viel Spass beim fangen).
    Und ich würde den Hund nicht zwingen,
    ausserdem könnte es sein das dein Schatz es falsch verbunden hat mit dem das es voll schlimm is weil er ja net darf (verboten).?


    Ich würde jeder ruhige Secunde ganz toll loben mit Superlecckerchen.
    Ober schauen ob du ablenken kannst.
    All das sind nur Ideen wenn wer andere oder bessere hat gerne her damit.

  • Fliegen sind bei uns drinnen auch ein Thema . Hört Aiko eine Fliege summen springt er auf ,läuft panisch herum und guck hecktisch wo sie ist :flucht: Wir haben vor der Balkontür einen Fadenvorhang der hält viel draußen . Da Aiko nicht schlafen kann wenn eine Fliege im Zimmer ist haben wir uns ein Ritual angewöhnt : Aiko springt auf , guckt hektisch nach der Fliege, ich sage ,wo ist die Fiege ?! Hole die Fliegenklatsche und wir gehen gemeinsam auf die Jagd . Inzwischen macht es ihm richtig Spass , wir lauern zusammen der BÖSEN :lachtot: Fliege auf und als Belohnung darf er das erschlagene Flugobjekt dann fressen .
    Nur die dicken Brummer werden gemeinsam zur offenen Tür herausgescheucht.Danach ist Aiko sofort wieder tiefenentspannt. Ich würd das ganze eher spielerisch angehen ,das wird schon . LG Inge

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  • Du lässt dein Hund Fliegen essen?
    Mir wäre das zu riskant wegen den Krankheiten ansonsten ,würde ich es auch so machen wie du es beschrieben hast nur anstatt sie die Fliege frisst gibt es ein Leckerchen.

    "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

    (Bertolt Brecht)

  • Ich kenne eine, die das gleiche Problem mit ihrem Hund gehabt hatte.
    Der war richtig panisch, und hatte sich sogar in seine Box verkrochen.
    Sie wußte sich nicht zu helfen, und hatte in der Not einfach mal, weil sie den Clicker eh in der Hand gehabt hatte, den Knackfrosch gedrückt.


    Erst hatte der Hund doof geguckt.
    Anschließend wurde er etwas entspannter.
    Danach hatte er regelrecht angefangen, die Fliegen anzuzeigen.
    Später hatte er sogar welche gesucht, damit er "was tun konnte", und einen Click bekam.


    Bei ihm hatte dieser verzweifelte Weg echt geholfen.
    Und das war so mal nicht geplant gewesen.



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielen vielen Dank für eure ersten Informationen und Ideen! Fliegenklebchen hab ich heute direkt gekauft, wobei ich ja sagen muss, dass wir nicht massig Fliegen in der Wohnung haben ;) Es reicht eine, und den "Spaß" ausbaden können wir ungefähr ne Woche danach noch, sie scheint das ja irgendwie aud die Wohnung zu beziehen, sie wollte heute auch nur wiederwillig in die Wohnung zurück. Bei meinen Eltern in der Wohnung ist sie mehr oder weniger normal in diesen Phasen. Das mit dem Fliege töten und ihr zeigen hab ich auch schon überlegt, nur mit mir jagen wird sie sie warscheinlich nicht. Sie ist eher die schreckhafte, beim Klatschen zuckt sie auch zurück (letztes mal Probiert sie halt direkt zu töten die Fliege)


    Ich habe auch schon überlegt ob sie das Nein bei dem Bienen draussen falsch verknüft hat, nur wie mache ich das wieder Rückgängig, das ist ja schon ein ziemliches Problem.
    Loben habe ich heute auch viel und übermäßig gemacht und besondere Leckerchen geholt, ein paar Spielchen in der Wohnung (Stühleslalom) gingen, aber am Liebsten hätte sie sich den ganzen Tag unter dem Bett verkrochen :(



    @ShelitePower, die Idee mit dem Clickern hatte ich auch schon, das Prinzip kennt meine Kleine. Aber was sich mir nicht erschlossen hat für meine Situation, ich sehe die Übeltäter ja selten, der Effekt hält ja dann so lange an, selbst wenn die Fliege schon längst weg ist. oder meinst du ich könnte auch was immitieren und Clicken? Oder erst mal andere Dinge vor denen sie noch Angst hat zu CLickern, wie z.b. Ballons, das ist auch so ein Thema, nur von denen halte ich mich ja einfach fern.


    Es ist so schrecklich wenn man sieht, dass der Hund zuhause keine Ruhe mehr findet, das deprimiert mich so, auch wenn ich hoffe dass die Phase bald wieder vorbei ist :(


    Also wer noch weitere Ideen hat, gerne her damit.
    Fliegenklebchen, viel und lecker Belohnen und viel Bespaßung und die nächste gekillte Fliege zeigen stehen schon auf meiner Liste.


    Danke euch allen schon einmal!

  • @ShelitePower, die Idee mit dem Clickern hatte ich auch schon, das Prinzip kennt meine Kleine. Aber was sich mir nicht erschlossen hat für meine Situation, ich sehe die Übeltäter ja selten, der Effekt hält ja dann so lange an, selbst wenn die Fliege schon längst weg ist. oder meinst du ich könnte auch was immitieren und Clicken? Oder erst mal andere Dinge vor denen sie noch Angst hat zu CLickern, wie z.b. Ballons, das ist auch so ein Thema, nur von denen halte ich mich ja einfach fern.

    Ich selbst habe es nicht gemacht.
    Und als mir die Bekannte das erzählt hatte, dachte ich zuerst auch, "oh je, jetzt hat sie ja die Angst bestätigt" (Ich gebe zu, diese Sache war schon eine Weile her, und inzwischen habe mir so meine Gedanken dazu gemacht).


    Im Grunde genommen ist es ja so, daß Du das Verhalten vom Hund sehen kannst.
    Daran merkst Du ja, daß da eines von diesen "Flugobjekten" in der Wohnung ist. Eventuell hörst Du die auch, während Du die Reaktion vom Hund mitbekommst.


    Genau DA hatte sie geklickt.
    Anfangs wird es eventuell noch "überhört" werden, wegen der Panik.
    Aber irgendwann wird dieses Geräusch wohl wahrgenommen.
    Da wird wohl auch der verdutzte Blick kommen.


    Und wenn man dann weiter macht, scheint so eine Art "Umkehrfunktion" im Hund "aktiviert" zu werden.
    Löst das Brumgeräusch der Flügeln noch anfangs Panik aus, wird mit dem Clicker das "Gefühl umgewandelt".
    Ich kann es schlecht beschreiben.
    Wie gesagt, die Bekannte hatte dies aus ihrer Not heraus getan.


    Man meint zwar immer, man würde die "Angst bestätigen", aber das ist wohl nicht machbar. Ein Lebewesen hat entweder Angst, oder nicht. Kann darin zwar vom Verhalten der anderen bestärkt werden, aber die Angst kann auch "umgewandelt" werden.


    Praktisch ist es natürlich, wenn diese Flügelgeräusche von Fliegen, Brummer, Bienen, Wespen und Co. "neutralisiert" werden können.
    Und das scheint wohl mit dem Clicker zu funktionieren.



    Ich selbst habe es aber nicht ausprobiert.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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