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Verzweiflung... Trennungsangst oder Kontrollverlust?

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    Hallo liebes Forum,


    ich bin gerade wieder einmal schier am verzweifeln... ich habe vor einigen Monaten schon einmal meine Situation mit meiner Nachbarin geschrieben. Jedenfalls konnte ich durch die Situation hier im Haus nur bedingt das alleine Bleiben üben. Während ich vormittags arbeite, habe ich eine Hundesitterin. Levis (mein Hund) ist also dort bei ihr, zusammen mit ihrem Hund. Alles super, aber alleine bleiben hat er bisher nicht wirklich lernen können. Nur sporadisch, mal für 10 - 20 min, wenn ich kurz was einkaufen gehe bleibt mein Hund alleine in meiner Wohnung. Das klappt auch wunderbar, wenn ch wiederkomme hat er wohl nichtmal geschnallt dass ich weg war. Er liegt auf der Couch und begrüßt mich nichtmal.


    Weiteres Training wollte ich aber aufgrund der Haussituation lieber auf die nächste Wohnung schieben, ich ziehe im August um. Dann steht keine keifende Nachbarin mit dem Vermieter am Hörer vor meiner Haustür, nur weil mein Hund mal "Wuff" gemacht hat....


    Nun mein Problem: Bisher war mein Hund bei meinen Eltern untergebracht, wenn ich mal an einem Tag länger als 4 Stunden aus dem Haus musste.Das hat geklappt. Levis wird da zwar behandelt wie ein Kleinkind, aber immerhin, es hat geklappt. Das hat aber seit einigen Monaten auch meine Hundesitterin übernommen, da meine Eltern nicht grad die größen Hundefreunde sind.Sie lieben Levis zwar, haben aber absolut kein Hundeverständnis, wie man sieht.


    Jetzt muss er aber mal wieder 2 Tage meinen Eltern bleiben, da meine Hundesitterin in Urlaub fährt und ich auch nicht da bin. Seit ich heute morgen das Haus verlassen habe, jault mein Hund ohne Unterbrechung... Er hechelt, hat sogar schon die Haustür aufbekommen und ist abgehaun, ich bin am verzweifeln! Ich weiß vor allem nicht, wo ich ansetzen soll. Was ist sein Problem?


    Meine Theorie ist, er hält sich für den Rudelchef wenn ich weg bin und glaubt, meine Eltern führen zu müssen. Ich weiß es aber nicht. Er zerstört nichts, er jault nur und steigert sich wohl auch immer weiter hinein. Ich hätte nicht gedacht, dass es so ein großes Problem wird, da es früher ja auch ohne Probleme geklappt hat. Jetzt habe ich so kurzfristig keine andere Lösung, mache mir aber große Sorgen, dass er nen bleibenden Schaden zurückbehält!!!


    Ist es schon Trennungsangst? Kontrollverlust? Keins von beidem? Langeweile? Keine Ahnung!
    Zudem krieg ich die Krise, früher oder später sollte er das alleine Sein bescherrschen, das sieht mir grad gar nicht gut aus!
    Im Auto kann er im Übrigen auch länger alleine bleiben.


    Bitte Hilfe! Was können meine Eltern tun? Was kann ich tun?


    Im Moment suchen wir schon bei Bekannten eine kurzfristige Lösung, es ist doch zum heulen...



    Gruß, eine sehr verweifelte Miez

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  • Das er sich bei Deinen Eltern so benimmt hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die gewohnte Umgebung weg ist und Du auch noch.
    Was machen Deine Eltern denn wenn der Hund sich so aufführt?

  • Ich würde auch sagen, dass das konkrete Problem momentan wohl am ehesten am Verhalten deiner Eltern liegt, da es bei der Sitterin ja problemlos geklappt hat. Du schreibst ja schon, dass sie ihn wie ein Kleinkind behandeln. Ich schätze das so ein, dass er eher ein unsicherer Hund ist und eine klare "Leitung" braucht, die ihm Sicherheit vermittelt. Das geht mit Kleinkind-Behandlung nicht so gut einher. Aber ob deine Eltern jetzt die Muße haben, ihr Verhalten zu ändern ist natürlich fraglich (zudem in so kurzer Zeit). Insofern würde ich da jetzt einfach mal sagen - Augen zu und durch.


    Das grundsätzliche Allein-Bleiben Problem ist natürlich nochmal etwas anderes. In der neuen Wohnung musst du das eh nochmal neu aufbauen, dann würde ich es an deiner Stelle ganz kleinschrittig machen, fast wie bei einem Welpen.

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