Wenn das Pferd alt wird......

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    Wenn das Pferd alt wird......


    Vor kurzen war ich noch am tönen das die zubildung am linken Sprunggelenk (Arthrose) noch keine Probleme macht. :verzweifelt:


    Morgen rufe ich den Tierarzt......


    Es fing harmlos an. Kaum zu merken. Dann konnte sie von einem Tag auf den anderen nicht mehr über Trabstangen, wenn der Abstand für das "kranke" Bein zu groß war, hüpfte sie mit dem gesunden hinten nach um drüber setzen zu können, nicht immer kam halt drauf an wie sie auf die Stangen zu ging.


    Fürs reiten Strich ich Trabstangen, nur noch schritt. Das geht auch gut auch wenn es da mal etwas schwerfälliger ist. Aber sie setzt drüber weg ohne Hüpfen. Sonst lässt sie sich noch sehr gut reiten, arbeitet auch sehr willig mit. Wenn es eingelaufen ist, ist auch gut. Außer Stangen halt. Das heißt alle weiten und hohen Schritte. Das blockiert einfach.


    Okay, sie ist zwanzig, hatte dort als Jungpferd das Problem eines zu langen Bandes weswegen das Gelenk über sprang. Solche Sachen holen einem im Alter halt ein. Jetzt geht es los das mit dem Hufe auskratzen sie das Bein ganz unter den Bauch zieht und weg hüpft. Ich halte nicht fest, habe nur Locker die Hand dran liegen und warte bis es sich entspannt. Heute wollte das nicht so recht, es dauerte viel länger wie sonst. Beim longieren dauerte es ewig bis es "Flüssig" wurde, bis dahin lief sie hinten Takt unrein. Vorne sauber.


    Schweren Herzens fing ich heute an meine Reitschülerin schon mal darauf vor zu bereiten das vieles mit ihr so nicht mehr möglich sein wird und das sie alt wird/ist. Man sagt "alte Pferde stehen lassen mit Arthrose ist das schlimmste was man machen kann, sie rosten!" Deswegen will ich sie ungern auf volle Rente schicken. Lieber das meine Reitschülerin sie als Pflegepferd bekommt und so mit ihr auf dem Platz ein bisschen reiten darf.


    War sie auf der Weide ist es viel besser. Heute aber waren die Pferde wegen dem Wetter im Offenstall geblieben. Die Zubildung ist schlimmer geworden.


    Ich kämpfe mit mir. Sie wird sooo schnell alt jetzt und ich bin mit ihr aufgewachsen, habe meine Kindheit mit ihr verbracht, bekam sie mit 6 Jahren als absetzer. Ich komm damit ganz schwer klar. Sie alt? Nie im leben? die wird 100.......leider nein.


    Wie geht ihr damit um? oder habt ihr Tipps zu ihrem Bein?


    Unsere anderen alten Pferde (von meinen Eltern) bekamen Traumeel. Da sich das aber so rapide verschlechtert hat mache ich mir Sorgen das mehr im Busch ist. Deswegen kommt morgen der Ta. Der hatte sich das Bein vor 2-3 Jahren mal angeschaut und sagte das die Zubildung außen ist und "noch nicht" stört. Ist halt Arthrose... kann man nicht viel machen außer entsprechend weiter bewegen. Stangenarbeit werde ich jetzt gänzlich streichen. Höchstens mal eine Stange im Schritt. Enge Wendungen werden auch gestrichen, hatte ich eh schon reduziert. Wenn sie aber erst mal warm unterm Sattel ist sieht man kaum was. Aber heute dauerte das viel länger.



    Meine Altstute . Ich will nicht das sie alt wird :(



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  • Aufgrund des aufkommenden Straßenverkehrs und der enge unserer Straßen keine gute Idee. Ich habe für diesen Winter vor sie ganzjährig draußen zu lassen mit Zugang zum Sandplatz. Haben nicht so viel weide. Drinnen bleiben sie nur Nachts und wenn es stark geregnet hat wie heute mit Sturmböen und Gewitter.


    Ich werde den Unterricht weiter anpassen. Keine Zirkel mehr. Leichte Bögen, stellen auf der langen Seite als Beispiel. Bisschen Gym für den restlichen Körper muss ja bleiben.

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  • Das sind doch diese Schoner oder? Die dann wärme abgeben oder so?

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich weiß, wie schlimm das ist. Ich habe meine ehemaligen Reitbeteiligungsponys 12 Jahre lang begleitet und alt werden sehen.


    Die erste Zeit mit immer mehr Zipperlein war schon hart irgendwie. Man musste ans Pferd denken und auch seine Wünsche am Hobby einschränken.


    Jetzt im Nachhinein ist es für mich aber die allerbeste Zeit mit den beiden überhaupt gewesen und ich könnte immer wieder heulen, wenn ich darüber nachdenke, was wohl mit ihnen passiert ist jetzt und insbesondere könnte ich darüber heulen, dass ich zu feige bin, um es herauszufinden.


    Die Zeit war wahnsinnig innig und vertraut nach all der Zeit. Wir waren fast nur noch im Gelände unterwegs haben immer wieder neu Kondition aufgebaut, wenns durchs Cushing einen Rückschlag mit Hufrehe gab. Ponys schnappen, Halfter drauf, auf den blanken Pferderücken und mit Handpferd los. Wir haben an Reiterallyes teilgenommen, sind an die Ostsee gefahren...
    Wenn ich mal ein eigenes Pferd habe, dann werde ich es genauso machen. Bewegung ist gesund und man sollte einfach darauf hören, was die Pferde wollen...
    Kommen die alten Hufe auf ein Stoppelfeld und sie wollen rennen, dann dürfen sie rennen, ist es ein anderer Tag dürfen sie entspannt durch die Gegend latschen oder Kunststückchen lernen, sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen oder einfach nur beknuddelt und geputzt werden.


    Nimms nicht so schwer, das Pferd tut es auch nicht. Ihr kennt euch, seid euch vertraut. Nutzt das, um noch eine geile Zeit zu haben.


    In Erinnerung an meine beiden alten Ponysmädels

  • Gibt verschiedene Varianten: Stallgamaschen, Bandagen, reitgamaschen' (mir fällt grade das Wort nicht ein).
    Das funktioniert mit Wärmereflektierender Keramikfaser meine ich. Irgendwie sowas. Ist schon zu lange her, seit ich mich damit beschäftigt habe. :ops:


    Anfangs hatte er die Stallgamaschen. Dann auch 24 h. Mittlerweile nur noch die zum reiten, das reicht ihm jetzt völlig.

  • So Ta war da......


    Nix Schoner zurzeit. Die Zubildung ist so schwer das er sagt das normale Schoner egal welche Größe nicht optimal passen werden. Heute war sie extrem Schmerz empfindlich trotz sachter freiwilliger Bewegung auf dem Sandplatz. (Hab sie nur so drauf gestellt)


    4 Wochen Zwangspause, dann noch mal schauen. Im Moment sieht es so aus.... nicht mehr Reitbar/Rente :( :( :( :(


    Wenn überhaupt nur noch bedingt geradeaus. Mein Gott im Winter noch war alles super. Und seit wenigen Wochen geht das steil Bergab mit dem Bein das ich jeden Tag dabei zu sehen kann und heulen.


    Sie hat jetzt Metacam bekommen und eine Salbe. Habe nicht auf den Namen geschaut. Muss das erst mal verdauen :( :


    Vom Ta kam nur. "Mensch schade, die sieht mit ihren 20 noch echt Klasse aus.... nur das Bein, das will nicht."

  • Hat jemand Erfahrung mit den Back on track Sprunggelenkschonern?


    Durch MEdis ist zumindest was sich an Flüssigkeit im Gelenk gebildet hatte jetzt weg oder so gut wie weg. Es ist also etwas ab geschwollen. Naja, Knochen als Zugbildung gehen nie weg aber die Entzündung scheint raus zu sein.


    Würde ihr gerne was gutes tun und das versuchen? Taugen diese Schoner was?

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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