Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Austausch: Über Hunde mit Menschenproblemen
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@Michi69: Ich denke, im Hausflur ist es zum einen das seltsame Hallen der Geräusche, zum anderen eben die Enge. Wenn wir dort unseren Nachbarn begegnen, müssen wir dicht an ihnen vorbei, und das ist ihm unangenehm. Teilweise ist es vielleicht auch ritualisiert, besonders das Gefiepe. Die Situation ist sehr viel besser geworden, seit wir uns mehr Zeit an der Tür nehmen und Marley einfach kommen lassen. Kommt er raus, gibt's Leberwurst. Manchmal geht er dann zwar direkt wieder rein, kommt aber auch wieder raus, um die nächste Portion Wurst abzustauben. Am Anfang hat das Spiel ca. eine Viertelstunde gedauert, mittlerweile sind es meist nur noch ca. 2-3 Minuten. Da er aber auch Leberwurst bekommt, wenn er vorher schon rumfiept, kann es natürlich sein, dass wir eine Verhaltenskette aufgebaut haben. Find ich aber nicht sooo tragisch, erstmal bin ich froh, dass wir ihn überhaupt auf diese Weise vor die Tür bekommen. Je mehr er dabei übrigens von draußen hört, desto länger dauert's. Im Moment schwankt es halt immer mal, aber ist nicht katastrophal.
Ja, Marley steckt noch in der Pubertät, er ist jetzt 18 Monate alt. Seine "schlechten" Tage zeigen sich einfach durch generell stärkere Aufregung und Nervosität, schlechtere Leinenführigkeit, erhöhte Schreckhaftigkeit und ein größeres Distanzbedürfnis beim Ausweichen. Wir kommen normalerweise inzwischen im Alltag an fast allen Situationen vorbei, aber an so nervösen Tagen ist das mit sehr viel mehr Aufregung, Zurückweichen, Zerren und gestresst aussehen verbunden. Ich glaub, Leute, die uns flüchtig kennen und wissen, dass Marley ängstlich ist, merken diese Unterschiede kaum, aber wir, die wir mit ihm zusammenleben, bekommen die Nuancen natürlich feiner mit. Also, wirklich katastrophal ist es zur Zeit nicht, nur eben wieder eine Verschlechterung gegenüber dem sonstigen Verhalten. Altersbedingt sehe ich den Grund aber, wie gesagt, in der vierten Unsicherheitsphase. Im Moment sind halt wieder mehr Ruhe und Geduld gefragt, aber ich denke, das bekommen wir ganz gut auf die Reihe. In zwei, drei Wochen sieht es wahrscheinlich wieder ganz anders aus. Und, im Gegensatz zu den letzten Unsicherheitsphasen, ist er diesmal wenigstens weitgehend ansprechbar. Das macht's leichter. -
14. Oktober 2016 um 21:41
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Austausch: Über Hunde mit Menschenproblemen - Vor einem Moment
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Wahrscheinlich dachten sie die Frau ist eine Hundefängerin
das ist eine Erklärung für ihr Verhalten.Faro hatte gestern in der HuSchu auch Schiss vor einem Hund, der in das Gelände getragen wurde. Richtig Angst war das nicht, denke, er konnte das nicht einschätzen, warum ein Hund getragen werden muss.
Ein anderer Hund in unserer Gruppe ist ihm auch nicht geheuer, aber ich vermute, es sind eher die Menschen, denn sie sind laut mit dem Bretonen und laute Worte mag Faro nicht.
Dieser Bretone ist angstaggressiv, heißt, er geht sofort in die Offensive, wenn ein anderer Hund sich ihm widersetzt. Man kann sich das so vorstellen. Black sagt "guck mal meine Muskeln", wenn der andere dann sagt "ok, ich geh' ja schon" ist alles gut, doch sollte der andere sagen "ha, guck erst mal meine Muckis", dann geht es zur Sache. GsD bleibt Blacky immer angeleint und das ist für Faro dann auch ok. Faro arbeitet dann auch gut mit, ich brauche ihn nicht anzuleinen, denn er weiß, dass ich da bin für den Notfall -
Danke für die ausführliche Erklärung zu Marley
och je, war er von klein auf schon ein Schisserle ? Da habt ihr aber auch noch viel Arbeit vor euch. Jedoch seit ihr ja voll dran und es ist schön zu lesen, wie feinfühlig du auf Marley eingehst
Drück die Daumen das es in ein paar Wochen bessere wird
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@Michi69: Frag mich was zu meinem Hund und ich laber dir nen Knopf an die Backe
Ja, er ist schon als Welpi ein Schisser gewesen. Ich vermute, es ist mindestens zum Teil eine genetische Komponente (Vater unbekannt), die sich in seinen Geschwistern teilweise ebenfalls zeigt, wenn auch bei den meisten nicht so ausgeprägt. Ein wirklich dickes Nervenkostüm scheinen die aber alle nicht zu haben. Das Risiko, wenn man ein Tierschutzwelpi bei sich aufnimmt
Also ja, unser Weg ist noch lang, aber wir haben auch schon ordentlich was geschafft. Ich bin froh, dass er nicht angstaggressiv ist, mit dem Rest kann ich ganz gut umgehen. Danke fürs Daumendrücken und für das Kompliment 
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Es interessiert mich schon besonders wenn ich lese, das auch er ein kleiner Schisser ist. Das kann dir aber nicht nur beim TS Welpen passieren, sondern so wie uns, auch bei nem Welpen von nem Züchter.
Duke war ja auch von klein auf ein Schisser, knurrte sogar Ameisen und "Obstfliegen"!!! an, und machte sich ins Hemd wenn ein einzelnes Laubblatt runter fiel
Gerade in der Pubertät wars nochmal ne Nummer schlimmer, wie jetzt bei euch eben auch.
Es ist sehr viel Arbeit und Mühe, braucht Zeit und Geduld...aber das weisst du ja. Ich findes es eben immer auch toll, das es solche Menschen gibt, die auch den Mut haben, nicht aufzugeben und dran zu bleiben. Willkommen im Club

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Khaleesi bellt nicht mehr Menschen an, auch wenn wie uns nach dem Weg fragen oder Aktivisten zu einem kommend, auf dem Markt, und mit einem quatschen wollen.
Nur noch sehr sehr komische Menschen knurrt sie an.
Sie hat es geschafft Menschen zu "ignorieren" und das eigentlich innerhalb eines halben Jahres

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Hier mal wieder Bewegung rein bringen

Es ist bald Weihnachten, und ich bekomme für 3 Tage Besuch (4Pers). Da Duke ja im Sommer eine Besucherin gebissen hatte, bin ich nun ziemlich verunsichert. Klar ist, Mauli...und er bleibt erst mal auf seinen Platz.
Es ist Besuch den er 1 Jahr nicht mehr gesehen hat, aber sich damals nach gewisser Zeit und Ritual eben auch ohne Leine etc im Haus frei bewegen konnte, ohne das was war. Wenn einmal das Eis gebrochen ist, ist bei niemanden ein Problem gewesen.
Doch eben dieses eine mal war schon einmal zuviel. :|
Was meint ihr, bzw wie handhabt ihr das ? -
Hallo Michi,
da Duke im letzten Jahr mit diesen Menschen keine Probleme hatte, würde ich es so machen, wie Du es damals gemacht hast. Die Besucherin, die im Sommer gebissen wurde, hatten vielleicht eine Eigenart, mit der Duke nicht klar kam.
Lasse Duke auf seinen Platz gehen, gucke, ob er angespannt oder entspannt ist und dann weißt Du doch, wie er sich verhalten wird.Faro hat letzte Woche Sonntag unseren besten Freund kennengelernt. Das ging nicht früher, weil Paul an Leukämie erkrankt war, eine Knochenmarkspende bekam und eine lange Zeit keine Tiere in seiner Nähe haben durfte. Doch jetzt geht das wieder, so dass wir uns direkt trafen, denn Paul ist ein großer Tierliebhaber.
Zuerst gingen wir eine Runde spazieren, dann zu den Freunden Kaffee trinken. Faro war im Haus ganz entspannt.
Am Samstag kamen die Freunde spontan zu uns. 'Wir kamen gerade vom Mantrailing und Faro hörte fremde Stimmen im Wohnzimmer....Oh Gott, wie schrecklich. Faro ging direkt in seine Ecke, lag da ganz entspannt. Nach 5 Min ging ich gucken und Faro kam mit ins Wohnzimmer und legte sich neben Atti. Total entspanntExterner Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Hi Conny
Danke für deinen Post.
Also wenn jemánd zu Besuch kommt, den er nicht kennt, oder dieser Besuch nicht gerade selbstbewusst ist, geht gar nix. Da würde er drauf los.
Er ist immer an seinen Platz angeleint wenn jemand kommt, alles andere wäre fahrlässig. Denn er würde immer erst gern nach vorne starten
Einziger mein Sohn, der aber auch nicht sooft zu Besuch ist, da er in München wohnt.
Und vor über einem Jahr als der Besuch da war, hatte er nur Scheinattacken gestartet gehabt. Dieses Jahr ist er 3 geworden, und hat sich da nochmals ein wenig verändert und wir wissen nun auch, das er ernst macht.
Unser Trainer hat geraten, der Hund ist nicht für den Besuch da. Bedeutet, auf seinen Platz immer angeleint. Wir haben ja auch unsere Rituale, und es wird schwierig das alles umzusetzen bei mehrtägigen Besuch mehrerer Menschen
Deshalb überlege ich, ob ich ihn an Tag 2, nachdem sich alles beruhigt hat dann mit Mauli mal dran lasse, sie ihm eben Futter geben und ihn einfach nicht in die Augen schaun. Wie immer halt
Oder ihn eben doch angebunden lasse.
Der Vorfall im Sommer hat schon seine Spuren hinterlassen. :| -
Deshalb überlege ich, ob ich ihn an Tag 2, nachdem sich alles beruhigt hat dann mit Mauli mal dran lasse, sie ihm eben Futter geben und ihn einfach nicht in die Augen schaun. Wie immer halt Oder ihn eben doch angebunden lasse.
Der Vorfall im Sommer hat schon seine Spuren hinterlassen.Michi, Du wirst das sicher einschätzen können und die Idee ist nicht schlecht.
Dass der Vorfall im Sommer Dich verunsichert, kann ich gut verstehen
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