Austausch: Über Hunde mit Menschenproblemen

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  • @liluma
    Das Verhalten hat Amy auch ganz am Anfang gezeigt .
    Jetzt zeigt sie es zum Glück nicht mehr so extrem.
    Ich drücke euch die Daumen dafür das es besser wird.

    @All
    Bei uns ist es grade auch ein Hoch und Tief, mal klappt es super und manchmal nicht.
    Ich lebe grade aber auch einfach damit ,mir geht es e momentan einfach nicht gut ,deswegen akzeptieren ich es wenn Amy auch mal paar schlechte Tage hat.

  • Wir haben die mit Abstand besten Fortschritte mit dem U-Turn gemacht. Umdrehen, Aufmerksamkeit des Hundes zu mir, der ruhige U-Turn und dann erst an den Leuten vorbei.

    Ich glaube, dass es für uns so gut funktioniert hat, liegt auch daran, dass wir in Bewegung bleiben. Und wahrscheinlich hatte sie mehr Ruhe, weil sie nach Sichtung erst vom Reiz weg durfte und dann besser vorbereitet dran vorbei.
    Ich hab auch schon drei U-Turns hintereinander gemacht, weil Ruby dann doch nicht ganz bei mir war... :headbash: Aber das geht natürlich nicht immer.

  • Da kann ich @pingpong nur zustimmen. Wenn der Hund absitzen muss, steigert er sich meistens ja erst recht rein - er tut gerade ja nix. Bleibt man in Bewegung, muss er darauf achten, dicht bei Frauchen zu bleiben, vielleicht ein paar Stups an die Hand ausführen oder etwas tragen etc.

  • Oh Mann, ich hoffe, wir sind auch irgendwann mal so weit, dass man von Marley in Gegenwart anderer Menschen Sachen wir Anstupsen o.ä. verlangen kann... Bisher ist er dann oft unansprechbar. Allerdings klappen Frontalbegegnungen mittlerweile in vielen Fällen echt gut. Er scheint kapiert zu haben, dass Leute, die uns genau entgegen kommen, danach normalerweise nicht umdrehen, sondern sich weiter von uns entfernen. Er muss da auch oft gar nicht mehr zig Mal nach hinten schauen, ob die uns auch wirklich nicht folgen. Das ist schon ein toller Erfolg! :dafuer: Ich denke, wenn jemand von hinten kommt - das ist ja immer schlimmer für ihn - werde ich, wenn die Situation es zulässt, in Zukunft einfach umdrehen und an dem Menschen vorbeigehen, also eine Frontalbegegnung draus machen. Hinter Fremden herlaufen ist ja gar nicht so das Thema meist.

    Im Moment schlaucht mich Marleys Angst trotzdem wieder ziemlich. Ist halt schon anstrengend, auch wenn ich heilfroh bin, dass er auch ein Hund mit Rückwärtsgang ist. Da bin ich nur erleichtert, dass mein Freund ihn mir die letzten Tage ein bisschen abgenommen hat und die meisten Gassirunden mit ihm gelaufen ist. Mal so ein paar Tage durchatmen können ist viel wert. Und ich werde jetzt ein Trainingstagebuch anfangen, damit ich Marleys Fortschritte immer mal wieder nachlesen kann. Vielleicht hilft mir das, mit seiner Angst besser umgehen zu können.

  • @Jadra
    Wenn das so bei euch funktioniert, ist das doch toll. Find ich ne gute Idee, die Frontalbegegnung dann einfach selbst zu schaffen.
    Manchmal kommt man ja gar nicht auf so etwas. Einfach mal umdrehen.
    Ruby wurde auch erst mit der Zeit besser ansprechbar. Dass Marley weniger hinterherschaut ist doch ein tolles Zeichen, dass ihr auf dem richtigen Weg seid.

    Es ist ein wenig ironisch, angesichts des Thread-Themas, aber ich würde so viele eurer Hunde gern mal kennenlernen. Irgendwie ziehen mich Hunde mit Menschenproblemen einfach an, ich finde das so unglaublich spannend, auch, weil man viel mehr über menschliches Verhalten und Körpersprache reflektiert.

    Ich mochte auch die Hündin einer flüchtigen Bekannten sofort, obwohl die mit mir gar nicht interagieren darf, weil sie schon einige Male gebissen hat... Keine Ahnung, vielleicht mag ichs auch nur, wenn ein Hund nicht leicht zu haben ist. xD

  • Da hätten wir dann kaum Probleme, weil ja Hunde da sind xD
    Balou würde euch ignorieren, ab und zu zum Spaß von hinten in den Rücken springen, um zu zeigen, dass er's kann und vielleicht auch mal schnuppern gehen.
    So ein Arschkeks :ugly:

  • In vielen Fällen erkenne ich Diego auch ganz klar wieder! Der ist auch immer erstmal misstrauisch bei fremden Menschen, ganz schlimm bei uns im Haus.

    Ein großer Unterschied scheint allerdings zu sein, dass Hundebesitzer immer (!) in Ordnung sind. Meistens werden fremde Hunde kurz abgecheckt und dann lässt er sich vom Besitzer kraulen.

    Diego ist ja generell auch so ein Schmusebär, allerdings habe ich manchmal schon das Gefühl, dass er dadurch fremde Menschen auch kontrolliert. Wenn sie ihn kraulen, können sie nichts schlimmes machen. Ich versuche jetzt schon immer ihn dann vom fremden Menschen fern zu halten. Die Menschen erkennen das halt nur nicht...

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