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Fiepen beim Autofahren

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    Huhu


    eigentlich hatten wir von Anfang an keine Probleme beim Autofahren, zumindest als er noch ein Welpe war. Aber mit dem älter werden wurde Milo immer nerviger beim Autofahren. Er sitzt momentan angeschnallt auf der Rücksitz. Im Grunde kann er auch gut entspannen beim Autofahren, dass Problem ist nur - sobald ich den Blinker setze und er das Geräusch hört, dreht er durch und fängt an zu fiepen/bellen, und macht Randale auf dem Rücksitz. Zum Glück beruhigt er sich aber nach ein paar Minuten wieder. Ich schätze er verknüpft dass Geräusch mit dem "Ankommen" an einem Ort, da man ja vor dem Halten/Parken oft blinkt. Wenn wir halten wird er auch immer total hektisch und hat Angst nicht mitzukommen, bzw. freut sich riesig auf das was kommt wenn er mit darf. Ich habe es schon sowohl mit Ausschimpfen als auch mit Ignorieren versucht, aber es hilft irgendwie alles nichts. Wir haben schon verschiedene Transportmöglichkeiten ausprobiert - im Fußraum, angeschnallt auf dem Beifahrersitz, in der Box und sind jetzt beim Rücksitz gelandet. Aber es macht keinen Unterschied wo er sitzt.
    Wir sind täglich mehrere Male mit dem Auto unterwegs, aber bei jedem Blinken dreht er von Neuem durch...
    Vielleicht hat ja jemand ein ähnliches Problem oder kann mir helfen wie ich das mit ihm trainieren kann.


    lg

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  • Bei Arya war es eine zeitlang etwas ähnlich. Bei ihr war es das Geräusch vom Anziehen der Handbremse (macht man ja nunmal in der Regel, wenn man wo parkt...). Sie hat zwar nicht gefiept und gebellt, war aber ziemlich aufgeregt und wollte am liebsten sofort aussteigen.


    Ich habe mich dann immer mal mit ihr ins Auto gesetzt und die Handbremse angezogen und gar nicht auf ihr Gehibbel reagiert. Bin dann auch mal ausgestiegen und hab sie drin gelassen, sodass sie sich einfach dran gewöhnt, dass nicht zwangsläufig immer "Action" bei dem Geräusch ist.


    Sowas würde ich auch mal mit Milo probieren. Also ins parkende Auto, mal Zündung an und blinken...immer wieder und wieder...vielleicht am besten Anfangs wenn er eh müde ist und schläfrig, nach einer langen Gassirunde oder so...irgendwann wird es ihm vielleicht zu doof und er merkt, dass überhaupt nichts spannendes passiert nur wegen des Geräuschs.


    Wirklich wichtig wäre vielleicht auch, dass er einfach lernt, dass er nicht immer mit darf, wenn das Auto hält und man aussteigt und nicht immer was Spannendes am Ende passiert. Also vielleicht auch einfach immer mal wieder nur um den Block fahren und zuhause wieder austeigen.

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  • Würde ich auch so machen.
    Aber ich wollte noch eine andere Geschichte in den Raum werfen: Meine Hündin lernt gerade erst seit ein paar Tagen das Mitfahren im Auto und hatte innerhalb kürzester Zeit Angst vor dem Blinker entwickelt. Sie ist nämlich auch sehr klein und auf der Rückbank angeschnallt. Der Blinker kündigt immer eine Kurve an, in der sie von der Fliehkraft angegriffen wird. Natürlich je nach Tempo nur minimal, ich rase ja nicht :D , aber das Gefühl ist ihr nicht geheuer. Sie hat momentan ein Hundebett auf der Rückbank damit sie nicht hin- und herrutscht. Das macht es schon etwas einfacher. Außerdem habe ich ihr antrainiert, nur im Liegen zu fahren, nicht im Sitzen.
    Ich wollte das nur erzählen, damit du die Möglichkeit im Hinterkopf behältst, dass es bei euch auch mit reinspielt. Der größere Teil eures Problems ist aber vermutlich schon die Erwartungshaltung. Dagegen fährt man einfach oft genug einfach so "um den Block" und kommt wieder zuhause an. Also pure Langeweile, kein lohnendes Ziel auf das sich der Hund freuen könnte. Also zusätzlich zu den Vorschlägen von @wölfchenarya

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