Nach Giardien (endlich weg:-)) nun schlimme Ohrentzündung

  • Hallo Ihr,

    ich wollte nur mal Eure meine Meinung wissen.
    Unser Hund - also eigentlich der Hund meiner Mutter - hatte Giardien. Wurde ewig behandelt, zuletzt mit Panacur. Die Biester sind nun weg:-), aber dafür hat er nun ein schlimm entzündetes Ohr. Ganz dick und rot und er kratzt sich natürlich auch ständig. ICH denke ja, der arme Kerl hat sich was eingefangen - wegen der Medikamente und Parasiten ist ja sicher sein Immunsystem am Boden? -, aber die Tierärztin heute meinte ohne große Untersuchung: der ist hochgradig allergisch auf alles. Sie dürfen nur noch rohes Entenfleisch und Möhren füttern.
    Das kann doch so nicht stimmen, oder? Der Hund war immer fit und gesund. Ist wie gesagt der Hund meiner Mutter, aber das Sinnvollste wäre es, wenn ich meine Mutter überzeuge, von einem zweiten Tierarzt eine Meinung einzuholen, oder? Der Hund war krank, hat harte Medis bekommen. Sein Immunsystem ist nun natürlich bestimmt auch im Eimer. Da ist das schon gewagt, wenn eine Ärztin dann einfach ohne große Untersuchung - nur ins Ohr gucken und das Ohr mit Cortison behandeln - beschließt: tja, da haben Sie sich einen Allergiker ins Haus geholt, der darf nur noch Ente und Möhren fressen und sonst nix.
    Oder? Wahrscheinlich ist das doch nicht, dass der Hund wirklich so hochgradig allergisch ist auf wirklich alles?

    Wär dankbar für Rat. Mir kommt das alles spanisch vor und ich mach mir natürlich auch Sorgen um den Schatz. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er von heute auf morgen nun auch noch auf alles allergisch sein soll.

    LG

  • Wie du schon geschrieben hast, würde ich auch eine 2. Meinung bei einem anderen TA einholen.
    Ich hoffe dem armen Kerl wird geholfen, denn so eine Ohrenentzündung ist echt übel.

  • Ich würde den Hund entgiften und gleichzeitig Darmflora und Immunsystem wieder aufbauen. Entweder mit Hilfe einer Heilpraktikerin oder einer Firma, die so Programm im Angebot hat (z.B PerNaturam. 5-Elemente - das gesunde Tier bitet das, glaube ich, auch an, deren Produkte kenne ich aber nicht so gut.)

    Dazu würde ich barfen oder kochen oder gute Reinfleischdosen entsprechend zubereiten - jedenfalls kein Trockenfutter.
    Myrrhe soll auch hervorragend gegen Entzündungen helfen.

    Das Ohr kann man beruhigen mit Molke (habe ich nur gelesen, nie angewendet) oder Ohrentropen mit Honig etc. In ein paar Wochen kann man dann noch mal gucken.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Hund allergisch reagiert, wenn er so angeschlagen ist. Die Frage ist, ob er auf das Fleisch in dem Futter reagiert oder auf etwas anderes.Wenn würde ich eine Ausschlussdiät eher mit einem echt seltenen Fleisch mache, dass er noch nicht vorher hatte (Känguruh, Pferd, Strauss)

    Gute Besserung für den Wuff.

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