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Diagnose Ellenbogendysplasie - Wer hat hiermit bereits Erfahrungen gemacht?

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    Hallo zusammen.


    Ich bin neu hier und auf der Suche nach Hundebesitzern, die bereits Erfahrung gemacht haben mit der Diagnose Ellenbodendysplasie.


    Wir haben unsere 10 Monate junge Rottweilerhündin "erst" mit 7 Monaten zu uns geholt. Seitdem lahmte Sie immer wieder nach ausgiebigen Spaziergängen oder freudigem umhertollen mit anderen Hunden. Wir waren auch direkt bei unserer Tierärztin die anhand von abtasten und verbiegen der Beine nichts feststellen konnte. Sie wurde über einen kurzen Zeitraum mit Schmerztabletten behandelt was aber auch zu keinem Erfolg führte. Anschließend wurde sie geröngt. Da meine Tierärztin nicht auf Gelenke/Knochen spezialisiert ist hat sie uns mit den Röntgenbildern an einen Chirurgen geschickt.
    Bei diesem waren wir nun am Freitag. Nach kurzem verbiegen der Beine und analysieren der Bilder stand direkt fest - unsere Kira hat Ellenbogendysplasie an beiden Vorderbeinen.
    Dies soll nun operiert werden.


    Hat hiermit jemand Erfahrung? Habt ihr euch für oder gegen eine OP entschieden? Wie ging es eurem Hund nach der OP? Wie verlief die OP? Konnte euer Hund nach der Heilung schmerzfrei laufen/rennen?


    Last but not least - was habt ihr für die OP bezahlt? Ist ja schon ein Sümmchen Geld :dead: Wir liegen für beide Beine bei 1500€


    Über eure Erfahrungsberichte würde ich mich freuen..


    Liebe Grüße

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  • Hallo,
    Wir sind leider auch betroffen.
    Ich habe meine Luna im Dezember geholt und im gleichen Monat mussten wir direkt zum Tierarzt, haben wie ihr auch Tabletten bekommen und wurden dann zu einer Tierklik geschickt. Dort stellte man bereits fortgeschrittene Arthrose in den Gelenken fest.


    Das rechte Bein haben wir dann direkt in der kommenden Woche operieren lassen, da wohl schon etliche Splitter in den Gelenken rieben und Luna Schmerzen bereiteten.


    Die OP ist jetzt erst zwei Wochen her, weshalb ich jetzt nicht allzu viel berichten kann. Aber sie läuft prima bisher, darf jedoch nur an der Leine laufen und nicht umhertollen, was es schwierig macht einzuschätzen, wie erfolgreich es nun war.


    Ich weiß nicht, ob bei euch Arthrose schon sichtlich erkennbar ist. Aber die Goldakupunktur soll ja bei manchen auch wahre Wunder bewirken. Mir wurde von sehr vielen Seiten der Dr. Kappen aus NL empfohlen, wo wir uns vor der nächsten OP auch hinwenden werden.


    Die Kosten für beide OPs (sofern ich die andere überhaupt noch machen lasse :roll: ) belaufen sich auf 1800€ also 900€ für jede Seite.

    viele Grüße von Anika mit Luna * 31.05.2012

  • Ich habe leider mehrfache Erfahrung damit. Unsere damalige DSH wurde mit ca. 5 Jahren 2x wegen ED operiert und unser damaliger Dackel wurde mit 6 Monaten wegen ED operiert.


    Ich kopier das jetzt einfach mal alles rein, was ich damals auf meiner HP dazu geschrieben hatte. Ist zwar viel, dafür hab ich aber alles genau geschildert:


    Ellbogendysplasie vom Dackel:


    geschrieben am 24.03.06
    Angefangen hat meine Krankheit eigentlich ganz harmlos: Una und ich sind mit meinem Frauchen spazieren gegangen und wir drei sind auf dem Feldweg im Schnee gelaufen. Plötzlich durchfuhr mich ein starker Schmerz am rechten Vorderbein und ich winselte und habe mein Beinchen gehoben. Frauchen dachte zuerst, dass ich mir irgendwas eingetreten habe und nachdem ich mich etwas beruhigt hatte hat sie mich gleich untersucht. Aber sie hat nichts gefunden und so sind wir wieder nach Hause gegangen. Auf dem Rückweg habe ich ein wenig gehumpelt, aber nicht so stark, dass ich getragen werden musste.
    Zu Hause habe ich mich dann ausgeruht. Am nächsten Tag wurde es nicht besser und wir sind zu meiner Tierärztin gefahren, die eine Stauchung feststellte und ich bekam Schmerztabletten. Nach einer Woche wurde es aber nicht besser und ich humpelte immer noch (natürlich wurde ich in dieser Woche geschont). Also sind wir wieder zur TÄ und sie hat mich dieses Mal geröntgt. Ganz ohne Beruhigungsmittel, denn ich war so tapfer und brav beim Röntgen. Die Diagnose lautete “wahrscheinlich ED.” Um genaueres zu sagen musste ich dann in die “Tierklinik Kurzeichet” in der Nähe von Passau, die sind dort sehr erfahren mit sowas.
    Der Verdacht auf ED bestätigte sich in Kurzeichet nicht hundertprozentig, da man erst Gewissheit hat, wenn man nach 3 Wochen nachröntgt. Also wieder nicht spazierengehen für 3 Wochen. Beim Nachröntgen waren wir dann am 20.03.06 und die Diagnose stand fest:
    Durch die Stauchung hat sich die Wachstumsfuge an einem der beiden Knochen zu früh geschlossen und der Knochen wuchs nicht mehr mit, dadurch verbog sich der parallel laufende Knochen und ich musste deswegen immer noch humpeln. Abhilfe kann nur eine Operation schaffen.
    Heute am 24.03.06 wurde ich dann gleich morgens operiert. Mein Frauchen hat mich schon sehr früh in die Tierklinik gefahren und hat gewartet bis ich eingeschlafen war. Mittags hat sie angerufen und man hat ihr gesagt, dass es mir gut geht. Wenn bis morgen nichts Unerwartetes passiert, darf ich wieder nach Hause.
    Bei meiner OP wurde Folgendes gemacht:
    Vom Knochen, der nicht mehr weitergewachsen ist wurde in der Mitte ein Stück entfernt, von meinem Bauch wurde etwas Gewebe rausgeschnitten und zwischen die beiden Knochenenden gesetzt. So besteht der Knochen jetzt aus zwei Teilen. Die Knochenenden sind durch das Bauchgewebe geschützt. Der Knochen kann jetzt auseinander, sodass mein verbogener Knochen daneben wieder gerade wird, weil ich ja noch im Wachstum bin.
    geschrieben am 27.03.06
    Heute war mein Frauchen mit mir nochmal in Kurzeichet in der Tierklinik zu Nachuntersuchung. Mir wurde mein Pflaster am Bauch und der Beinverband gewechselt. Obwohl ich einen Horror vor dem Wartezimmer habe, konnte ich im Behandlungsraum gar nicht mehr aufhören mit Schwanzwedeln. Alle haben gelacht. Dafür bekam ich ein extra Leckerlie zugesteckt. In 3 Tagen wird mein Verband wieder gewechselt. Dafür muss ich aber nicht mehr in die Tierklinik, sondern zu meiner Kleintierärztin nach Plattling. Die Tierklinik hat sich mit ihr schon während der ganzen Zeit in Verbindung gesetzt, sie weiß also genau Bescheid.
    Die Fäden müssen ab der OP 12-14 Tage drinnen bleiben und wenn sie gezogen sind, brauche ich höchstwahrscheinlich auch den Stützverband nicht mehr. Aber das sehen wir erst noch.
    Die nächsten 3 Wochen darf ich leider überhaupt nicht spazieren gehen, sondern nur zum Geschäftchen machen raus. Frauchen nimmt mich heute ein bisschen mit auf die Terrasse in die Sonne, dann habe ich auch ein wenig was vom schönen Wetter. Es ist soooo langweilig drinnen, wenn man nichts tun darf, nicht mal ein klein wenig spielen. Die Una habe ich heute auch schon von Frauchens Arm aus begrüßt. Die wird mich ja bald nicht mehr kennen.
    geschrieben am 10.04.06
    Irgendwann habe ich es sogar geschafft, den Verband vom Bein zu kratzen. Ich habe es einfach mit meinem Hinterbein gemacht, wenn ich schon nicht wegen der Halskrause hinkomme. Mein Frauchen war ziemlich verzweifelt, weil ich ja an die Wunde nicht hinkratzen sollte. Sie hat gleich beim TA angerufen und gefragt, was sie jetzt machen soll. Sie hat mir dann ein Baby-T-Shirt angezogen und es am Bein unten festgeklebt. Mann, war ich da chic.
    Am 06.04.06 habe ich die Fäden gezogen bekommen und brauche seitdem nichts mehr anziehen. Weder Trichter noch T-Shirt. Juhuuuuuu !!!!
    In 2 Wochen habe ich nochmal einen Termin in der Tierklinik zum Nachröntgen, dann weiß mein Frauchen endlich Bescheid, ab wann ich wieder toben und spazierengehen darf.
    Hinken tue ich eigentlich fast gar nicht mehr und manchmal merkt man gar nicht, dass ich erst vor 2 Wochen operiert worden bin. Außer an meiner tollen Frisur.
    geschrieben am 23.04.06
    Vor 4 Tagen war ich nochmal in der Tierklinik beim Nachröntgen. Ich bekam dieses Mal eine supertolle Nachricht. Ich darf wieder alles machen, sogar von der Couch springen, spazieren gehen, spielen und mit Una rumtollen. Ich bin wieder topfit.
    Mir wurde nur gesagt, dass es sein kann, dass ich bei Wetterumschwüngen humpeln könnte, aber ansonsten bin ich wieder gesund.
    geschrieben am 26.12.06
    Also: Wetterumschwünge merke ich “bis jetzt” überhaupt nicht. Einem Ball in Höchstge- schwindigkeit nachlaufen kann ich auch und wenn man es nicht weiß, merkt man nicht, dass ich nur noch einen ganzen (und einen zerschnittenen) Knochen im rechten Bein habe. Mein Frauchen hat gesagt, sie würde diese Operation jederzeit wieder machen lassen.
    geschrieben am 31.08.08
    Mittlerweile humple ich schon manchmal bei Wetterumschwüngen. Aber meistens nur, nachdem ich geschlafen oder gelegen habe. Nach ein paar Schritten laufe ich wieder ganz normal. Ich wurde vor Kurzem nochmal geröntgt und da wurde festgestellt, dass sich in meinem operierten Bein schon eine leichte Arthrose gebildet hat.
    Mein Frauchen hat mir Teufelskralle-Tabletten gegeben und es wurde besser, aber ich mag auf Dauer keine Tabletten fressen und da habe ich schon sehr viele Tricks angewendet um sie nicht mehr fressen zu müssen. Mein Frauchen hat jetzt seit ein paar Monaten etwas Neues ausprobiert gegen Arthrose und es hilft mir sehr gut. Es heißt “MSM-Pulver” und ein Pulver kann ich auch nicht vom Futter aussortieren und so fresse ich es einfach mit.

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  • Ellbogendysplasie von der Schäferhündin:


    Una 1. OP Ellbogendysplasie
    geschrieben am 01.11.07
    Angefangen hat es bei Una eigentlich auch ganz harmlos. Una hat immer wieder mal am rechten Vorderbein leicht gehumpelt. Es war wirklich ganz leicht, sodass man gar nicht auf Anhieb sagen konnte, ist es links oder rechts und wir haben gemeint, dass es vom Rumtoben mit Benny oder vom Ballspielen kommen könnte. Sie wurde dann immer etwas geschont. (Kein wildes Ballspielen usw.)
    Irgendwann merkten wir, dass etwas nicht in Ordnung sein kann, da das Humpeln immer wieder kam, obwohl Una geschont wurde. Wir haben auch bemerkt, dass sie sich in letzter Zeit etwas schwer tut beim Aufstehen und hinten ein wenig länger braucht mit dem Hochkommen als vorher.
    Wir haben dann einen Termin bei unserer Haustierärztin gemacht. Dort waren wir am 17.10.07 zum Röntgen des Beines. Dabei wurde festgestellt, dass sich bei Una die Wachstumsfuge nicht geschlossen hatte und nun ein Knochenteil lose im Bein ist. Sie hat die ED-Grunderkrankung “IPA”.
    Una musste operiert werden. Das wurde in derselben Tierklinik in Kurzeichet bei Passau gemacht, in der auch Benny operiert wurde. Wir waren dann zum Vorstellen dort, es wurde alles besprochen und ein OP-Termin vereinbart.
    Am 30.10.07 um 9.30 Uhr war es dann soweit. Una wurde operiert. Als sie in Narkose lag, wurde nochmal Folgendes geröntgt: der rechte Ellbogen (IPA), der linke Ellbogen (ist vollkommen gesund) und das Kreuz wegen dem langsamen Aufstehen. Beim Kreuz-Röntgen wurde Cauda-Equina-Compressions-Syndrom festgestellt, das wir später wahrscheinlich mit Cortison behandeln können.
    Uns wurde auch gesagt, dass es sein könnte, dass sich noch ein Knochensplitter auf der anderen Seite dieses Gelenkes befinden kann, der aber nur mittels Computertomographie gefunden werden kann. Diese Klinik hat aber leider kein CT und deshalb wurde also nur der IPA entfernt.
    Die Operation verlief sehr gut und wir konnten Una am selben Tag um 15.00 Uhr wieder abholen. Sie war noch ein wenig verwirrt und winselte im Auto rum. Bis abends hatte sie sich aber soweit erholt, dass sie schon wieder Appetit hatte.
    Am nächsten Morgen war dann das Bein angeschwollen und der Verband ziemlich enganliegend. Wir haben dann in der Tierklinik nachgefragt, was wir tun sollen. Wir sollten den Verband aufschneiden, den Fuß kühlen und von unten nach oben massieren. Dann sollten wir zur Tierärztin fahren und neu verbinden lassen. Das wurde dann erledigt und wir haben erst am 05.11.07 den nächsten Termin zum Verbinden.
    geschrieben am 07.11.07
    Wir waren gestern beim TA zum Nachschauen und Verbandwechsel. Einen Verband braucht Una nicht mehr, weil der sowieso immer runterrutscht. Wir sollen ihr ein T-Shirt darüber ziehen. Aus dem T-Shirt wurde aber ganz schnell nur noch ein umgebundener Ärmel, da es momentan in Strömen regnet und Una`s T-Shirt nach der kleinen Gassi-Runde immer ganz durchnässt war.
    Am 12.11.07 bekommt sie die Fäden raus. Die waren dann 13 Tage drin.
    Insgesamt darf sie 4 Wochen nicht von der Leine.
    geschrieben am 14.11.07
    Vorgestern bekam Una wie geplant die Fäden gezogen. Es verlief alles problemlos. Abends bekam sie zur Sicherheit trotzdem den Trichter über Nacht angezogen. Am nächsten morgen war im Wohnzimmer ihre Decke ganz voll Blut. Sie hatte sich mit dem Hinterbein die ganze Narbe wieder aufgekratzt und alles klaffte auseinander. Wir sind dann zur Tierärztin gefahren und dort wurde sie nun geklammert. Die Klammern muss sie nun nochmal 3 Wochen haben, bis sie entfernt werden.Sie bekam auch zusätzlich einen Schutzschuh für das Hinterbein, falls sie wieder hinkratzt.



    Una 2. OP Ellbogendysplasie
    geschrieben am 19.04.08
    Jetzt ist schon ein halbes Jahr vergangen und Una hat immer noch nicht aufgehört zu humpeln. Wir sind also wieder zur Tierklinik und es wurde uns gesagt, dass auf jeden Fall ein CT gemacht werden muss, denn nach dieser Zeit darf sie keine Beschwerden mehr haben. Da es bei unseren Tierkliniken in der Umgebung kein CT gibt, haben wir nun am 05.05.08 einen Termin in der LMU-München (Ludwig-Maximilians-Universität München).
    geschrieben am Mo 05.05.08
    Heute hatten wir um 10.00 Uhr einen Termin in der LMU München (Ludwig-Maximilans-Unsiversität München) gehabt, bei dem Una gründlichst untersucht wurde. Sie wurde am linken Ellbogen, am rechten Ellbogen und am Kreuz nochmals geröntgt.
    Linker Ellbogen: ist in Ordnung.
    Rechter Ellbogen:
    Wahrscheinlich ist ein Knochensplitter, der sogen. FPC (Fragmentierter Processus Coronoideus) vorhanden. Diesen kann man aber nicht 100%ig am Röntgenbild erkennen. Deshalb muss Una in der Klinik bleiben, damit morgen ein CT gemacht werden kann. In der gleichen Narkose wird sie anschließend operiert, falls es ein FPC ist. Die fortlaufende Lahmheit seit der letzten ED-Operation könnte aber auch von der bereits gebildeten Arthrose stammen, ist aber eher nicht so wahrscheinlich.


    geschrieben am Di 06.05.08
    Beim heutigen CT wurde festgestellt, dass Una einen FPC hat und dieser Splitter muss entfernt werden.
    Una wurde also heute Mittag zum 2. Mal an Ellbogendysplasie operiert. Nachmittags wurden wir von der Uni-Klinik angerufen, um zu erfahren, wie alles verlaufen ist. Die OP ist gut verlaufen und Una war gerade in der Aufwachphase. Morgen sollen wir anrufen, um zu erfahren, ob wir sie noch morgen oder übermorgen abholen können.
    geschrieben am Mi 07.05.08
    Heute morgen um 9.00 Uhr hat die Tierklinik angerufen: Una hat es in der Nacht (trotz Halskrause) geschafft, sich die Fäden an der frischen OP-Wunde zu ziehen. Wahrscheinlich hat sie mit dem Hinterbein gekratzt und sich so die Fäden gezogen. Sie bekam dann eine Kurznarkose und musste nochmal genäht werden. Jetzt hat sie einen Pfoten-Schutzschuh anbekommen.
    Heute um 17.00 Uhr bekamen wir wieder einen Anruf von der Klinik, sie mussten Una eine Drainage legen, damit das Wundsekret abfließen kann. Wir können sie wahrscheinlich erst übermorgen abholen.
    geschrieben am Fr 09.05.08
    Eigentlich dachten wir, dass wir Una vor dem Pfingstwochenende noch abholen können, aber heute morgen hat die Klinik wieder angerufen, dass Una die Drainage noch drin hat und jeden Tag einen Verbandswechsel braucht. Wir könnten sie schon “auf eigene Verantwortung” holen, müssten dann aber jeden Tag bei uns zum Tierarzt zum Verbinden. Wir haben uns gegen eine Abholung entschieden, um Una jeden Tag den Streß, den sie hätte, wenn sie zum Verbinden müsste, zu ersparen. Da Montag ein Feiertag ist, können wir sie erst am Dienstag abholen.
    Wir hoffen sehr, dass bis dahin nicht wieder irgendwas ist und wir sie dann sicher holen können. Uns graust schon vor dem nächsten Anruf.
    geschrieben am Di 13.05.08
    Heute um 14.00 Uhr haben wir Una von der LMU in München nach 9 Tagen wieder abgeholt. Am nächsten Montag (19.05.08) können bei unserer Tierärztin in Plattling die Fäden gezogen werden. In 6 Wochen haben wir in München nochmal einen Termin zum nachröntgen.
    geschrieben am Mi 14.05.08
    Da der Verband bei Una stark unter der Achsel gescheuert hat und die Haut schon sehr wund war, sind wir heute zu unserer Haustierärztin gefahren. Um die Haut nicht noch mehr zu reizen und um weitere Scheuerstellen zu vermeiden entschlossen wir uns gemeinsam, den Verband abzunehmen. So nackig hatten wir nach der letzten ED-Operation die besten Erfahrungen gemacht. Kein Verband kann scheuern, er kann nicht verrutschen und er wird nicht nass bei Regen.
    Wir haben dann für Una wieder ein Langarm-Shirt zurecht geschnitten, ihr ihre neuen Pfotenschutzschuhe gegen eventuelles Kratzen mit den Hinterbeinen angezogen. Und wenn sie unbeaufsichtigt ist bekommt sie auch noch den Halskragen an.
    geschrieben am Mo 26.05.08
    Am 19.05.08 bekam Una wie geplant die Fäden gezogen. Sie war noch ein wenig angeschwollen. Seit ein paar Tagen bemerkten wir, dass die Schwellung nicht mehr so hart war, sondern mehr schwabbelig und sie wurde schwarz-gefleckt um den Operationsbereich. Wir waren dann zur Sicherheit heute bei unserer Tierärztin. Das Gefleckte ist ein Bluterguss und das Schwabbelige wahrscheinlich ein kleines Blutgerinsel, das entstehen kann, wenn die Fäden gezogen werden und dabei ein kleines Äderchen verletzt wird. Wir haben Traumeel-Salbe bekommen, die wir 2x täglich auftragen sollen, dann müsste sich die Schwellung geben. Una darf jetzt 3 Wochen nach der OP schon 2 Zehn-Minuten-Spaziergänge pro Tag machen.
    geschrieben am Mi 18.06.08
    Heute waren wir nach 6 Wochen ab OP nochmal zum Nachröntgen in der LMU. Soweit ist alles in Ordnung, nur ist Una`s Ellbogengelenk noch etwas geschwollen und sie hinkt noch ein wenig. Man weiß jetzt nicht genau, ob das Hinken von der noch vorhandenen Entzündung oder von der bereits entstandenen Arthrose kommt. Sie muss für weitere 4 Wochen strikt ruhig gehalten werden und bekommt für 4 Wochen nochmal Rimadyl (entzündungshemmende Schmerztabletten). Danach ist normalerweise alles ausgestanden.

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