Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

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  • Wenn ich mit Balou zu solch interessanten Dingen bei Fuß gehen wollen würde, würde ich mir unser ganzes Fußtraining kaputt machen. Er würde es nämlich die ganze Zeit auflösen und ich müsste korrigieren. Deshalb gehen wir immer an der zwei Meter Leine zu solchen Sachen und ich mache nach Lust und Laune Richtungswechsel oder Stehenbleiben mit ihm bis er sich zu mir umorientiert und an lockerer Leine weitergeht.
    Er rennt jetzt übrigens generell einen Riesenkreis um mich, wenn ich ihn wegtreibe, weil er Scheiße baut. Das scheint ja echt Spaß zu machen. Ich habe dann heute einmal richtig Druck aufgebaut und bin mit, habe ihn so lange abgedrängt bis er mit seinem Kreiseziehen nicht mehr weiterkam. Da guckte er blöd und hat verstanden, dass ich es ernst meine. Danach ging es.
    Das ist schon was. Draußen ärgere ich mich, wenn ich mit ihm etwas machen will und ihn nicht nur mit Ästen toben lassen will, wenn uns Hunde oder manchmal auch Menschen begegnen, wenn er an der Leine vergisst, dass ich da am anderen Ende dran hänge, wenn er unerlaubt etwas aufnehmen möchte. Und bei vielem mehr.
    Zwischendurch benimmt er sich gut, ich verlange auch nichts Großes von ihm, weil das gerade zu viel für ihn wäre.
    Kaum sind wir zu Hause, vergesse ich alles, wenn ich ihn auf dem Balkon bürste und er das in vollen Zügen genießt und zufrieden in der Sonne liegt. :rollsmile:

  • Ach aber was ich eigentlich schreiben wollte wie ich die letzten Posts gelesen habe: Ich habe heute endlich eine Schleppleine gekauft! :hurra: Luna geht jetzt ja schon seit einem knappen Monat nur an der Leine (bis auf wenn sie Hunde zum Spielen trifft), erst war ja das Jagdproblem und kaum war das wieder ganz gut und sie konnte 2 Tage Freilauf genießen wurde sie läufig..

    Sie hört ja sonst recht gut, aber bei Hundesichtungen eben auch so gut wie nie. Und ich will einfach, dass wir das alles hinkriegen und es zuverlässig klappt. Deswegen will ich das mit der Schlepp jetzt auch richtig machen. Habt ihr mir Tipps? Ich habe einen Hund, der seine Aufmerksamkeit überhaupt nicht auf sich lenken lässt bei Hundesichtungen, da juckt sie auch ein Zupfen an der Leine nicht, ich müsste sie theoretisch herzerren damit sie bei mir ist. Also wie geht ihr da vor?

    Was macht sie denn? Ist ja die Frage ob der Impuls kontrolliert oder Angst genommen werden muss :)

    Meine hat Angst, da habe ich tatsächlich damit angefangen jeden Blick in die Richtung des anderen Hundes zu klickern. Jeden Schritt. Jeden Blick zu mir. Klappt super, dauert bei den ersten Malen sehr lange, wenn da son ein Hund auf grader Strecke am Fluss auf einen zukommt :)

  • liluma: ich entschuldige mich auch, wenn der Zwerg meint jemanden anknurren zu müssen. Bis jetzt haben alle nett reagiert. Ich denke es ist wichtig, dass man signalisiert "Ich kümmere mich darum". Wobei ich es hier schon merke, dass mit dem vermeintlichen Berner-Mix einiges einfacher geht als bei einer Bekannten mit ihren DSH...

    Kurze Frage in die Runde: könnt ihr eure Hunde in "fremden" Gelände anbinden und nicht dabeistehen (gilt auch Tennisplatz, Reitstall, Fußballplatz, Hundeplatz - muss nicht ganz fremd sein). Müsst ihr in Sichtweite sein oder geht auch außer Sichtweite? Wie lange macht ihr das?

    Der Zwerg konnte das als Welpe, ist leider der Junghundamnesie anheim gefallen. Wenn ich es regelmäßig üben würde, würde es besser werden (absichtlich ganz viel Konjunktiv). Ganz außer Sichtweite für längere Zeit traue ich mich aber nicht wirklich.

  • Meine kennen das vom Hundeplatz. Wenn ich helfe aufbauen, sind sie angebunden und da bin ich schon mal ne Minute außer Sicht.

    sie machen das mit, sind aber nicht völlig entspannt. Livi kläfft manchmal etwas. Nova gibt seinen Unmut ab und an durch leises fiepen kund :roll:

    Wir üben das aber sonst auch nicht, da ich es egt nicht brauche. Aber so lange sie nicht durchkläffen oder sich vor Panik fast aufhängen seh ich das recht gelassen.

  • Puh. Ich war vorhin mit Balou bei unserer Nachbarin, die ihn ab Montag nachmittags zu sich nimmt.
    Wenn er und ihre Kiana nebeneinander an der Leine gehen sollen, ist das ein ganz schönes Geraffel. Ich hoffe, das legt sich noch. Aber ich habe jetzt ein ganz gutes Gefühl und bin nicht mehr so schissig, dass was passiert. Habe sie darüber aufgeklärt, was momentan alles mit meinem PuberTier los ist.
    Jetzt schläft er und verarbeitet die letzten eineinhalb Stunden :)

  • Nebula: am Hundeplatz haben wir das auch, da bin ich auch länger als eine Minute außer Sicht. Beim Zwerg ist es am Anfang wie bei dir - da wird schon mal gejault, dann ist aber eher Ruhe. Frei sein geht nicht im anderen Abteil, die springt den Meter locker um zu mir zu kommen. Nur am Reitplatz ist das Gejaule im Moment eher mühsam, v.a. wenn ich dann galoppiere...

    Ich frage nur, weil ein User in einem anderen Thread seinen Junghund mehrere Stunden woanders anbinden kann und ich das eigentlich ziemlich beeindruckend finde. Aber ich brauche es bis auf den Reitplatz auch so selten und da muss ich jetzt eh ran...

  • Wir haben das mal in der Hundeschule gemacht, da hatte Nero kein Problem.
    Im Urlaub um kurz vor 6 am Morgen, band ich ihn an einen fahrradständer, vorm Bäcker. Tür war offen, er konnte mich sehen und war vllt 7m von mir weg - und das Gejammer ging los.

    Ich glaube bei ihm hängt es also mit der Örtlichkeit zusammen. HuSchu kennt er, da kann er auch ohne mich sein - fremder Bäckerladen auf Usedom war schlimm für den kleinen Hund.

  • Serij kann das schon, sie bleibt eigentlich ueberall angebunden brav. Entspannter ist sie aber, wenn sie nicht angebunden ist, sondern frei.
    Nextic kann es mit Serij zusammen auch, wobei ich ihn immer an ihr Halsband haenge.

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