Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

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  • @Lucy_Lou:Bei meinen 4 anderen Hunden die ich großziehen durfte, hat das auch ohne Ketter funktioniert. Wenn ich da "hey" sage, dann sitzen die vor mir mit gesenktem Blick. Wenn ich mit allen 3 unterwegs bin und dann mal ein "SCHLUSS" zu jinx brülle, kriechen meine anderen beiden zu mir "es tut mir leid"... aber jinx bellt dann einfach weiter bzw er dreht dann sogar teilweise noch mehr auf. Wenn er in dieser "nerv-phase" ist ntürlich. Ansonsten reicht bei ihm natürlich auch weniger.
    Aber ich verstehe was du meinst, ich will die Kette ja nicht immer für alles benutzen. Sondern nur für diese Abendstunden und ehrlich gesagt, ich habe es jetzt insgesamt an 4 Abenden ausprobiert, und heute hat einmal gereicht (war auch nicht laut (auf teppich)) und es ist ruhe. Ich könnte mir vorstellen das man die wurfkette in 2-3 tagen gar nicht mehr braucht? Oder halt nur wenn er wieder in diese Verhaltensweise zurück kommt. Ich hoffe das er mein "NEIN" dadurch einfach besser konditioniert auch wenn er aufgedreht ist.

    Aber wie gesagt, ich frage mal die Trainerin morgen. (habe ich schon erwähnt das ich mich freue? :D :D ... hab nur gutes gehört und bisher waren alle Hundeschulen die wir uns anschauten ein Reinfall ... deshalb.. juchu... bin mal gespannt :applaus: )

  • Ich finde es interessant, dass so ein einfaches Geräusch zu helfen scheint bzw. dass es so einen Eindruck macht. Ich denke auch dass mit der Zeit ein Abstumpfungseffekt eintritt, wie auf ein immer schärferes Nein. Allein von dem her würde ich schon mittelfristig überlegen wie man das ändern kann.

    Ich hab so ein ähnliches Thema im Stall, v.a. beim Pferd holen. Viel Aufregung, der Hund fahrt hoch ohne Ende und ich versuche mit "Nein" zu deckeln, damit sie nicht laut wird. Ist nicht ideal, weil ich den "Druck im Kessel" natürlich schon sehe und spüre beim Zwerg. Sie darf daher in diesen Situationen auch andere Verhaltensweisen zeigen, die sonst nicht so gerne gesehen sind (sie läuft dann viel hin und her bzw. frisst Pferdeäpfel als Übersprungshandlung). Mittelfristig überlege ich ob ich ihr noch weitere Verhaltensweisen zeigen kann, die sie anwenden kann, um mit dieser "Spannungssituation" umzugehen. Wäre das vielleicht auch für Jinx etwas?

    Ansonsten bin ich heute so entspannt, wie ich gestern grantig war :smile: . Der Zwerg war um Welten besser, kaum gequietscht, blieb super beim Pferd und hat den Ausritt total genossen.

    Am Abend war dann noch ein Feuerwehrfest, wo sie so semibrav war. An sich super (viele kreischende und laufende Kinder, laute Musik, viel Kommen und Gehen, bellende Hunde) nur hat sie doch mehrere Male Männer verbellt (gerade die Kellner, die bei unserem Tisch stehen blieben). Aber sie hat sich nicht reingesteigert und ich muss auch zugeben, dass ich mich nicht viel um sie gekümmert habe - wenn sie bellte, wurde mit Nein unterbrochen, Blickkontakt unterbrochen, kurz Aufmerksamkeit auf mich gelenkt und dann war bitte wieder Ruhe im Karton. Ganz am Schluss hat sie dann sehr brav geschlafen und die Männer, die am Tisch gesessen sind, hat sie auch in Frieden gelassen :smile: .

  • Wir hatten heute unser erstes Dummytraining und es war soooo schön zu sehen wieviel Spaß Toby daran hatte und mit welcher Begeisterung er mitgearbeitet hat. :cuinlove:

    nur in den Pausen wo er nicht dran war, hat er wieder sein Frustprogramm vom Feinsten abgespult. Bellen, Fiepen, in die Leine springen... Na mal sehen wie oft wir noch brauchen bis sich das legt...

  • Ein Abbruch nutzt nur bei falschem "Einsatz" ab. Ansonsten ist mMn alles geeignet was hilft, ob nun Geräusch, Kommando, oder Aktion. Richtig aufgebaut reicht es dann irgendwann, den Hund einfach mit Namen anzusprechen und er wendet sich mir zu.

  • Wir haben genau zweimal eine Rütteldose benutzt, als Charlie so ca. 3 Monate alt war und überhaupt nicht zu bändigen. Er hat sich das prima gemerkt, dass jetzt das Wort "Dose" reicht, damit er runter fährt. Aber dauernd würde ich so etwas nicht einsetzen.

    Heute ist das erste Mal neue Hundeschule angesagt, in der letzten Woche hatten wir ein kurzes Treffen mit dem Trainer, der einen sehr kompetenten Eindruck gemacht hat. Ich bin ja soooo gespannt! Leider darf ich nicht mit....Regel in der HuSchu: Nur eine Person zum Training, damit die Hunde nicht abgelenkt werden. Mist.

  • Ich habe bei Luna die Rütteldose/Wurfkette/Wurfsdisc ein paar mal verwendet. Man hat halt auch ausprobiert :hust: . Sie hat gewirkt, ja. Aber ich wollte halt keinen Hund, der sich dann bei jedem ähnlichen Geräusch duckt. Ich habe es dann so ähnlich gemacht wie der Herr Rütter und habe ein "totales Abbruchkommando eingeführt" - "lass es!". Nach Nutzung dieses Kommandos flog jeweils einmal etwas auf sie zu. Seit dem reicht ein "Lass es!". So finde ich das in Ordnung.

    Letztens war ich bei jemandem mit zwei Wolfshunden und sie hantierte die ganze Zeit mit der Kette durch die Gegend :fear: . Brauch ich nicht zu sagen, dass die Hunde das mittlerweile reichlich egal fanden?

  • Ansonsten waren wir gerade relativ lange - 60 Minuten - an der kurzen Schlepp (= Straße + Park) unterwegs. Psychische Höchstleistung pur :p . Aber sie haben es wirklich gut gemacht.

    Besonders stolz bin ich auf Lise, die sich heute ausnahmslos mir zugewendet hat, wenn etwas Außergewöhnliches war (andere Hunde, Menschen, Radfahrer, Vögel etc.). Wirklich bombastisch. Luna hört auch wieder etwas besser, aber sie ist ja eh jährlich in der Pubertät.

  • Ich finde es interessant, dass so ein einfaches Geräusch zu helfen scheint bzw. dass es so einen Eindruck macht. Ich denke auch dass mit der Zeit ein Abstumpfungseffekt eintritt, wie auf ein immer schärferes Nein. Allein von dem her würde ich schon mittelfristig überlegen wie man das ändern kann.

    Ich hab so ein ähnliches Thema im Stall, v.a. beim Pferd holen. Viel Aufregung, der Hund fahrt hoch ohne Ende und ich versuche mit "Nein" zu deckeln, damit sie nicht laut wird. Ist nicht ideal, weil ich den "Druck im Kessel" natürlich schon sehe und spüre beim Zwerg. Sie darf daher in diesen Situationen auch andere Verhaltensweisen zeigen, die sonst nicht so gerne gesehen sind (sie läuft dann viel hin und her bzw. frisst Pferdeäpfel als Übersprungshandlung). Mittelfristig überlege ich ob ich ihr noch weitere Verhaltensweisen zeigen kann, die sie anwenden kann, um mit dieser "Spannungssituation" umzugehen. Wäre das vielleicht auch für Jinx etwas?

    Jinx ist da ähnlich veranlagt wie deiner. Bei meinen Eltern (so wie bei dir der Stall) ist es ganz schlimm, da fährt er richtig hoch und ein nein reicht da dann nicht, er überhört es schlichtweg vor lauter "aufgedrehtheit". Dann sind da noch meine anderen Hunde, die von dieser aufgedrehtheit richtig genervt sind und ihn dann ständig "beruhigen" wollen. Die kleine Ruby lässt ihn nicht aus den Augen, und knurrt direkt wenn sie merkt es wird "too much". Obwohl sie über 20 kg weniger wiegt, hat Jinx da auch einen heiden Respekt vor, aber vor lauter "freude" kann es halt auch passieren das er sie "ausversehen" berührt. Dann schiesst sie rumm und faltet ihn erstmal. Ja.. aber noch nicht mal ne Minute später steht Jinx wieder auf und macht weiter. :ugly: Es ist zwar schon viel besser geworden, aber daran merke ich halt auch wie unterschiedlich meine Hunde sich verhalten. Und richtig scharf anmotzen möchte ich ihn vor meinen anderen Hunden auch nicht, da sonst meine anderen beiden tierisch angst bekommen. Leon versteht dann die welt nicht mehr und entschuldigt sich ständig, obwohl er ja gar nix gemacht hat. (Bei ihm reicht es auch ein "nein" zu flüstern... )

    Aber ich verstehe jetzt nicht was du meinst mit anderen Verhaltensweisen aufzeigen? Also du bringst ihm bewusst etwas bei was er sonst nicht darf oder bringst ihn in eine andere Situation, damit er damit abschaltet ?

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