Warum knurrt sie?

  • ANZEIGE

    Hallo ihr! :winken:


    Vor kurzem ist meine Schwester zu uns gezogen, zum Übergang da ihr neues Haus noch nicht fertig ist...
    Dabei sind natürlich ihre beiden Hunde, Coco und Lilly. Coco ist 6 Jahre alt und Lilly ist 5. Um Lilly geht es in diesem Thread...
    Meine Schwester hat sie von einem Privatverkäufer, vorher lebte sie anscheind in schlechter Haltung... höchstwahrscheinlich in Polen. Wir wissen jedoch nichts genaues.


    Nun ist es immer so, wenn sie mit Kiwi zusammen ist knurrt sie hin und wieder... sie ist futterneidisch und das wissen wir, sie fressen nur getrennt. Da gab es auch oft genug Zoff zwischen den beiden weil Kiwi mal kurz einen Blick riskiert hat, mittlerweile haben wir das jedoch unter Kontrolle. Jetzt kamen doch nun einige Situationen vor in denen es nicht um Futter ging. Wenn Kiwi auf dem Bett schläft und wir auf dem Sofa sitzen knurrt Lilly sie aus heiterem Himmel an und stellt ne' Bürste auf. Und das aus einer großen Distand, sie sitzen dann nicht genau gegebenüber. Wie gesagt Kiwi auf dem Bett, Lilly auf dem Sofa. Wir verstehen nicht warum, Kiwi hat immerhin auch gar nichts gemacht. Sie lag da halt rum, oder pennt sogar in den meisten Fällen. Manchmal sitzt sie halt auch einfach doof rum, so ist Kiwi halt. Oft ist das knurren nichtmal auf Kiwi fixiert, sie knurrt dann halt einfach. Wir vermuten jedoch das es mit Kiwi zu tun hat.
    Wenn die beiden, mit Coco, zusammen alleine sind ist gar nichts. Auf Spaziergängen spielen und toben die beiden ganz viel miteinander, gerade das verwirrt uns dann.
    Hin und wieder gibts zwischen Kiwi und Lilly Stenkerein um ihren Ball, da wird mal kurz geknurrt und das wars dann auch. Ganz oft ziehen sie sogar gemeinsam aus Spiel am Ball :???:
    Dazu muss ich noch sagen das es selten dann zu Klopperein kommt, oft läuft Lilly durch den Raum und knurrt...
    Wir hatten daran gedacht das Lilly 'denkt' Kiwi würde bevorzugt werden...
    Aber das müsste sie ja dann auch bei Coco denken, und da klappt alles. Sogar Futter usw...
    Mit Coco gibt es übrigens auch nie Probleme, die beiden sind wie Topf und Deckel.
    Und ich bin mir auch unsicher ob das Hunde denken können... :ops:


    Vielleicht habt ihr eine Ahnung wieso das so ist, manchmal knurren sie gar nicht und dann kommts einfach so. Lilly schläft gerade noch und aufeinmal geht sie knurrend auf Kiwi zu. Kiwi unterwirft sich übrigens immer, sie nimmt in der Gegenwart von Lilly mittlerweile nicht mal mehr Leckerlies.. ausser draußen. Draußen ist heile Welt und da wird aufeinander rumgesprungen und gerannt. :ka:


    Danke schonmal, vielleicht könnt ihr uns helfen! :verzweifelt:

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

  • ANZEIGE
  • Ist es ein sehr unsicherer Hund?
    Ich kenne es von einigen unsicheren Hunden, das sie schon mal präventiv knurren, damit der andere Hund ja nicht auf Ideen kommt.
    Einer davon läuft dauerhaft knurrend durch die Gegend sobald fremde Menschen oder Hunde auch nur in Sichtweite sind.
    Reine Unsicherheit!

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • ANZEIGE

  • Mein Tip: Holt Euch einen Trainer ins Haus, der Euch direkt an den Hunden etwas über Kommunikation innerartlicherweise erzählen kann :)

  • @QuoVadis
    An Unsicherheit hatten wir bisher noch nicht gedacht, aber jetzt wo ich das von beiden Beiträgen hier lese kann es das natürlich sein.
    Wie kriegen wir sie denn 'sicherer'? Geht das überhaupt?


    @Cattlefan
    Nimm mir das nicht böse aber zu einer weiteren Herkunft werde ich nichts sagen da es in diesem Thread um ihr Verhalten gehen soll. :)
    'Unter Kontrolle gebracht' hieß bei uns das sie nur noch getrennt fressen und sämtliche Leckerein wenn möglich nur draußen gegeben werden, denn da passiert nichts.


    Da jetzt ja Beide von Unsicherheit geschrieben habe kann es natürlich das sein, aber nochmal die selbe Frage. Wie kriegen wir sie 'sicherer'?



    Übrigens haben sie vorhin gespielt und sich auch früh mit schwanzwedeln und schnuppern begrüßt. Jetzt liegen sie alle zusammen auf dem Bett und schlafen... es ist also auch keine grundlegende Abneigung.
    Wir können uns auch denken das es für Lilly schwierig ist sich einzuleben, neue Umgebung, neue Wohnung usw usw...
    Aber es geht im Moment auch nicht anders, das Haus ist nächstes Monat fertig renoviert und dann gehen sie.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • An Unsicherheit hatten wir bisher noch nicht gedacht, aber jetzt wo ich das von beiden Beiträgen hier lese kann es das natürlich sein.
    Wie kriegen wir sie denn 'sicherer'? Geht das überhaupt?


    Schwierig zu sagen, wenn man den Hund und seine Umgebung nicht kennt!
    Generell das Selbstbewusstsein stärken, dafür sorgen, das ihr der andere Hund nicht zu nahe kommt, wenn sie das nicht möchte.
    Beides kostet aber Zeit, Geduld und einiges an Hundewissen!

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Alles klar...
    Wir werden das alles mal im Auge behalten, es ist ja auch kein Dauerzustand. Uns ging es eher darum den Hund jetzt besser zu verstehen und es ihr hier stressfreier zu machen.


    Danke für den Tipp mit der Unsicherheit, wir werden uns damit langfristig mal beschäftigen.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!