Schon wieder: Welpen und alleine bleiben / HuTa

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    Hallo!
    Bald zieht unser erster Welpe ein (diese Woche soll sein Geburtstag sein, wie aufregend!!) :applaus:


    Eigentlich ist zum Thema "24-Stunden-Betreuung" alles geregelt. Da ich von zu Hause aus studiere, bin ich quasi durchgehend da - alle anderen Termine habe ich auf den Feierabend von meinem Freund geschoben.


    So. Jetzt arbeite ich aber noch ein paar Stunden die Woche bei einer Förderung für Grundschüler. Bis jetzt wäre es so gewesen, dass ich alle Kinder am Freitagmittag (wo mein Freund schon frei hat) unterbringen könnte.. Da kommt jetzt aber leider noch zu, dass ich zu einigen Kindern zwei mal die Woche hin soll (sonst bekomme ich die Stunden nicht abgerechnet).


    Phu. Die ersten Wochen könnte ich mich da sicher durchmogeln, um bei dem kleinen Hundebaby zu sein, aber irgendwann wird es dann doch auf mich zu kommen.. Wie würdet ihr das regeln? Ich kenne eine nette Dame mit einer Hundetagesstätte, die uns auch zusagt. Bin mir aber sehr unsicher, ob sowas für einen Welpen bzw. jungen Junghund eher schädlich ist? Obwohl es ja auch nur ca. 2 Stunden oder zwei mal die Woche eine Stunde wäre(n). Bevor wir dem Kleinen schaden, kündige ich lieber den Job :???:


    Was haltet ihr von solchen Einrichtungen, bzw. wir habt ihr solche Termine mit eurem Kleinen geregelt? Mache ich mir zu viele Gedanken? :fear:


    Liebe Grüße

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  • Danke für die schnelle Antwort :o)


    Wann dieses bestimmte Alter ist, wird wahrscheinlich individuell verschieden sein, oder? Gibt es einen Richtwert, an dem man sich orientieren kann? Der Kleine soll sich erstmal in Ruhe einleben und an uns binden, aber dann hört es auch schon mit meinen Erfahrungen auf..

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mal ehrlich:
    Bringe deinem Welpen von Anfang an konsequent das alleine bleiben bei. Auch wenn du jetzt studierst und die Option "Job kündigen für Hündchen" momentan noch möglich ist: Dieser Hund wird 13,14,15 Jahre bei dir sein und bis dahin wird es eine Menge Gelegenheiten geben, bei denen er auch länger alleine bleiben muss.
    Auch jetzt schon, im Welpenalter, kann es gut sein, dass du plötzlich morgens sehr krank aufwachst, zum Arzt gehen musst und keine Betreuung auf die schnelle möglich ist. Schon im Sinne des Hundes ist es also ratsam, vom ersten Tag an stückweise das alleine bleiben zu üben bis er ohne Probleme 4,5,6 Studen allein daheim sein kann. Denn ihr werdet auch mal Ausgehen wollen, Einkaufen, in die Disco, Arztbesuche, Krankenbesuche...


    Selbst wenn du also am Anfang tatsächlich 24 Stunden bei dem Welpen sein kannst... tue es auf keinen Fall. Nach einer Eingewöhnung an die Wohnräume muss direkt das Training beginnen. Und selbst wenn du den Kleinen eigentlich mitnehmen kannst, wenn du kurz Zeitung kaufen gehst oder den Müll rausbringst - das alles sind schon gute Trainingssituationen.


    Es gibt eine Menge "verkorkste" Hunde, bei denen so eine Art der "Vollzeitbetreuung" dazu geführt hat, dass sie keine 5 min alleine sein können. Wenn dann man tatsächlich was ist potenziert sich der Stress bei einem solchen Hund ist unermessliche, wenn der Besitzer wegen z.B. furchtbaren Zahnschmerzen direkt weg muss ohne Betreuung zu organisieren - dann ist der Hund auf einen Schlag ein paar Stunden alleine und bekommt die Krise - und im schlimmsten Fall eine traumatische Erfahrung.


    Also, von Anfang an: Üben üben üben.

  • ich würde auch nach den ersten 2-3 Wochen Eingewöhnung anfangen das Alleinesein aufzubauen, das kann und muß jeder Hund lernen, unabhängig davon ob Du ihn in eine Huta gibst ( was ich gerade für einen "Einzelhund"sogar sehr schön fände)

    Es gibt mehr Ding im Himmel und auf Erden, als sich unsre Schulweisheit träumen lässt
    (Shakespeare)

  • @Paru das ist ein Baby du kannst doch kein Baby alleine lassen


    Doch natürlich geht das, nach einer Eingewöhnungsphase natürlich.
    Es ist die Zeit im Leben eines Hundes, in der er Erfahrungen machen muss - und eine davon ist auch, dass ein kurzer Alleine bleiben kein Weltuntergang ist.
    Welpen mit aufs Klo, ins Badezimmer, zum Müllraustragen... klar geht das, aber es sind alles schon Situationen, in denen man gut üben kann. Der Welpe lernt hierbei, dass er für sich allein sein kann und das nichts schlimmes passiert, der Besitzer auch jedes mal wiederkommt.
    Ich habe mit meinen Welpen immer ab der ersten Woche direkt Übungen gemacht. An Anfang ganz einfach, mit Kauknochen in die Box setzen, kurz Raum verlassen, wiederkommen, gehen, wiederkommen. Jacke und Schuhe anziehen, kurz rausgehen, Post holen, Müll rausbringen, Pflanzen in der Einfahrt giessen, alles Tätigkeiten, bei denen man schon langsam das Alleine bleiben üben kann.


    Die Technik heutzutage macht es einem auch so einfach - Kamera im Eingangsbereich installieren, kurz rausgehen, von draußen checken wann der Hund sich ruhig und entspannt hinlegt, seinen Knochen kaut - und dann wieder kommentarlos reinkommen. Klappt schon gut bei Welpen mit 10,11 Wochen.
    Das Zulassen des dauernden Hinterherrennens und ein permanentes Zusammensein macht im schlimmsten Fall einen Hund, der keinerlei Eigenständigkeit besitzt. Und wenn dann doch was passiert - z.B. plötzlicher Unfall eines Familienangehörigen, man muss SOFORT los ins Krankenhaus o.ä. - dann bricht für den Hund eine Welt zusammen.

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