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Jungspund total ko...

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    Hallo zusammen,


    ich habe mal eine kurze Frage. Habe in der Suchfunktion leider nichts wirklich Passendes gefunden. Ich habe einen neun Monate alten Labbi-Rüden namens Newton. Er ist eigentlich ein sehr aufgeweckter Kerl. Besonders draußen. Und gerade jetzt im Schnee. ;)


    Nun habe ich aber, auch aufgrund einer Rekapitulation seiner Welpentage, festgestellt, dass er am Abend in letzter Zeit immer total ko ist. Also wirklich richtig ko. Er legt sich um ca. 17 Uhr, nachdem es Futter gab hin und schläft dann quasi bis am nächsten Morgen um halb 6, d.h. mehr als 12 Stunden. Dabei wechselt er zwar ein paar Mal den Schlafplatz und es geht auch so zwischen 20 und 22 Uhr nochmal kurz Pipi, aber sonst schläft er sehr fest, inklusive Schnarchen und schlaftrunkenem Getorkel beim Schlafplatzwechsel.


    Mein erster Gedanke war, dass ich ihn zu viel bewege/beschäftige?! Ich gehe morgens nach dem Aufstehen eine kleine Runde mit ihm, so ca. 20 Minuten. Dann kann er, bis auf den kurzen Weg zum Auto, weitere drei Stunden schlafen. Auf der Arbeit hat er eher kürzere Wege zurückzulegen. Es gibt hier zwar ein paar Stufen, die wir gehen müssen und ab und an gibt es ein bisschen Action, weil Kollegen ihn streicheln möchten, aber sonst schläft er da auch. Ich würde mal so schätzen gute drei Stunden. Nachmittags gehen wir dann ins Freilaufgebiet, wo wir uns ca. eine Stunde (mal mehr, mal weniger, je nach Betrieb) aufhalten. Dort darf er in seinem Tempo laufen, schnuppeln, spielen mit anderen Hunden, etc. Anschließend gibt es meist daheim noch eine kurze Trainingseinheit von ca. 5 Minuten. Dann schläft er, bis es Futter gibt. Und dann geht er sozusagen "ins Bett" bis am nächsten Morgen... Findet ihr das zuviel für einen Junghund von 9 Monaten? Wobei ich hier dazu sagen möchte, dass ich generell drauf bestanden habe, dass zuhause piano gemacht wird. Wohl durfte man(n) sich mit dem Spielzeug etc. beschäftigen und auch Frauchen eine gewisse Zeit (bis es ihr zuviel war ;)) bespielen, aber wenn gut war, wurde er weggeschickt und dann hat er sich auch schnell beruhigt.


    Mein zweiter Gedanke war natürlich, dass es etwas Gesundheitliches sein könnte?! Allerdings fehlt mir hier jeder Ansatz. Draußen ist er total fit und sehr aufgeweckt. Auch drinnen habe ich nicht den Eindruck, dass er krank ist. Er frisst und trinkt ordentlich. Ausscheidungen "top". Alles normal.


    Mein dritter Gedanke war, dass er vllt jetzt während des Erwachsen-Werdens (so a la Teenager) einfach ein höheres Schlafbedürfnis hat. Als Welpe hat er mich zum Beispiel auch am Wochenende um halb 6 Uhr geweckt. Heute als Junghund kann er sich am Wochenende und in den Ferien im Bett breit machen bis er dann wirklich nach 12 Stunden (freiwilligen) Einhaltens raus möchte...


    Von meinen (Hunde-)Freunden höre ich immer, wie aufgedreht ihre Jungspunde sind und wie es daheim drunter und drüber geht. Deswegen mache ich mir schon einigermaßen Sorgen, dass irgendwas nicht stimmen könnte.


    Habt ihr mir irgendwelche Ansatzpunkte? Ist das bei euren Jungspunden auch so? Sollte ich vllt doch mal zum Tierarzt?


    Liebe Grüße und vielen Dank,
    Rafaela

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  • Hallo Rafaela,


    wenn kein Grund zur gesundheitlichen Besorgnis besteht, was ich von hier aus nicht beurteilen kann. Denke ich, hast Du ihm die Ruhe Zuhause (=piano) gut vermittelt und da es sowieso bald Nacht wird, faehrt er schonmal 'runter'.


    LG Anna

  • Bei meinem ist das genauso. Zuhause schläft und döst er viel, draussen ist er aufgeweckt, neugierig, aktiv. Vom Programm her machen wir es ähnlich wie du, außer dass ich ihn nicht mit zur Arbeit nehme zur Zeit. Du bist doch Lehrerin, oder? Stell mir das leben als Hund in der schule schon aufregend vor, kann doch gut sein dass ihn das müde macht.


    Meiner ist 19 Monate alt, aber das war auch mit 9 Monate schon so :)

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