Warum auf einmal dieses territoriale Verhalten
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Wir haben unseren Hund seit 4 Monaten und da wir ihr eigentliches zuhause nicht kennen ( muss aber schrecklich gewesen sein) ist uns unser kleiner Mischling manchmal ein Fragezeichen.
Sie gehorcht schon recht gut, in der Hundeschule kommt sie mittlerweile auch mit den großen Hunden klar und hat sich in der Zeit gut gemausert.
Nun aber zu unserem Problem: seit ca. 14 Tagen ist alles "ihrs" - Haus, Garten, Straße!!!!!!, Nachbargrundstücke usw. Sobald sie jemanden sieht ( egal ob Nachbar oder Fremder) fängt sie an zu knurren und dann kläfft sie. Lange und anhaltend..... auch wenn ich ihr erkläre dass es ja nur der Nachbar ist. Das sie Haus und Garten bewacht ist ja in Ordnung aber sobald die Haustür aufgeht und ich sie nicht zurückhalte gibt sie Gas und rennt sie die Straße runter wie eine Verrückte!!!! egal ob da einer ist oder nicht.... Nach einer Minute kommt sie zurück als wenn nichts gewesen wäre. Schimpfen darf ich dann ja nicht - schließlich ist sie ja zurückgekommen, oder? Das Ende vom Lied ist, dass sie nur noch angeleint aus dem Haus kommt was mir sehr leid tut oder an der Schleppleine im Vorgarten ist. Wie gesagt, dieses Verhalten hat sie erst seit ca. zwei Wochen, vorher ging alles gut. Da hat sie nur im Rondell (wir wohnen in einer Sackgasse - Gott sei Dank) geschnüffelt und dann war alles gut.
Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass über uns noch eine Mieterin wohnt die Hunde HASST und das merkt unsere Kleine natürlich, auch dass wir nicht mit der reden spürt der Hund ja.
Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll. Wenn ich mit ihr spazieren gehe, sind Jogger und Radfahrer MANCHMAL unsere "Opfer", manchmal geht sie auch kommentarlos an denen vorbei.
Hat jemand von euch eine gute Idee ??????? Ach ja, Fressen (Trofu) wird bei ins momentan auch gaaaaaaaaaanz klein geschrieben - aber sie macht einen mops fidelen Eindruck

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Hallo,
ich habe hier auch so eine kleine "Terrortöle". Manchmal könnte ich sie an die Wand klatschen.
Die Großen sind ruhig, egal was passiert, drinnen und draußen. Der Zwerg meldet alles, vor allem wenn die Tür auf geht. Die benimmt sich wie ein Kontrollfreak. Das Stimmchen macht mich wahnsinnig.
Mittlerweile, wenn ich so gar keine Lust auf Stress habe und die beiden anderen dabei sind, klemme ich sie mir unter den Arm bis wir auf der Straße sind. Das hasst sie und hält die Klappe.
Was wirklich hilft ist Ruhe bewahren, Leine kurz und sie muss hinter mir gehen. Drohungen und lautes Gerede bringen nichts, bewirken eher das Gegenteil. Hilfreich ist manchmal, wenn erreichbar, eine Packung Tempos als Wurfgeschoss. Das mach ich aber nur weil ich weiß das sie dabei nicht wirklich Angst hat und ich nur ihr dämliches Verhalten unterbreche. Ohne Leine komm ich nicht an sie ran wenn sie merkt das ich sauer werde. Die ist schnell wie ein Wiesel und weiß genau wo sie hin muss um vor mir sicher zu sein. Mir fehlt dann auch oft die Ernsthaftigkeit.
Bestimmt sind wir dieses Verhalten auch ein wenig mit schuld. Kleinen Hunden lässt man doch schon mal etwas mehr durch gehen.
Aber dieses doofe Verhalten ist auch ihre einzige Macke. Ansonsten ist sie ein Traum.
Die Nachbarn sind hier zum Glück seeehr tolerant und finden sie trotzdem total süß.LG Terrortöle
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Hallo,
bevor mich das Verhalten meines Hundes "an den Rand der Verzweiflung bringt", würde ich eine gute Hundetrainerin hinzuziehen.
Es sollte herausgefunden, was die Motivation des Hundes ist.
Nicht unbedingt muss es sich um Territorialverhalten handeln, daher ist es schwierig, dir Tipps zu geben.
Die Erklärung, dass es sich lediglich um den Nachbarn handele, versteht dein Hund natürlich nicht.
Die Frage, ob es richtig sei, den Hund nicht zu bestrafen, wenn er nach dem Ausbüchsen wiederkommt, kann ich dir mit "ja" beantworten.LG Themis
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danke für deine schnelle antwort. ja, ich denke ohne hundetrainerin wird es NICHT gehen, denn wo soll ich ansetzen wenn ich meinen hund (leider) nicht verstehe. sie ist sonst so lieb und artig aber als ich gerade eben draussen war und die "dame von oben" wieder zur haustür rauskam ist sie ausgeflippt. gut dass ich sie an der leine hatte ;-)
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Sorry, doppelt...
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Hallo,
deine Aussage, dass sie "gehorcht schon recht gut" " ist für mich eigentlich, sie " hört wenn sie will".
Das jetzt ist nicht böse gemeint !
Das klingt für mich, dass der eigentlich Grundgehorsam nicht wirklich funktioniert.
Für euch muss klar sein, wenn ich dem Hund Platz / Bleib sage .... dann hat er zu folgen bis ich das ablöse . ,
Ich kenn es so, das der Hund im Garten schon anzeigen darf , das etwa zu melden ist - er darf ab auch nicht "randalieren" - auch hier bin ich der, der dafür sorgt das alles in Ordnung gebracht wird.
Im Garten verlässt du dich auf den Zaun, draußen hast du keinen.
Wenn der Hund im Garten machen kann was er will, womit willst du ihn außerhalb im Zaum halten ?
Erziehung passiert immer. Da man oft zu Hause ist, und nicht immer draußen , eben gerade da .LG Ramona
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Ich rate auch zu einem guten Trainer.
Der Hund ist nun 4 Monate da, heißt, er ist angekommen.
Und zeigt nun sein wahres Gesicht.Das Verhalten solltet ihr möglichst bald in den Griff bekommen, quasi wehret den Anfängen.
Ich denke, wenn ihr nun beginnt, könnt ihr das schnell bearbeiten.
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