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"Medizin" und Ernährung bei Leberschaden und Arthrose?

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    Ich bräuchte mal bitte Eure Hilfe.


    Mein Bordercollie-Labrador-Mixruede (kastriert, schlank) ist 9 Jahre alt und ich habe deswegen im Juli 2014 eine Routine-Altersuntersorgung machen lassen. Es war alles ok ausser dass seine Leberwerte leicht erhöht waren (ALAT 263, normal sind 10-100). Alle anderen Blutwerte waren in Ordnung.
    Der Tierarzt empfahl Hills oder Royal canin Spezialfutter was ich dankend ablehnte. Habe mich dann zu Hause erstmal belesen wie ich sein Futter umstellen könnte. Er soll ja nun weniger aber hochwertigeres Eiweiss bekommen, weniger Fett, mehr Kohlenhydrate, mehr Huettenkäse, Quark und Ei. Und ich habe auch einige Mahlzeiten in der Woche durch Reis/Hirse ersetzt. Bis zum Sommer hat er Barf 75:25 bekommen und war bis jetzt nie krank. Zusätzlich gebe ich Mariendistel zur Unterstuetzung der Leber..
    Im September habe ich wieder eine Blutprobe machen lassen. Der ALAT ist etwas gesunken und lag da bei 237.
    Im Laufe des Herbstes ist mein Hund etwas ruhiger geworden (normale Alterserscheinung?) und fing Anfang Dezember plötzlich mit humpeln hinten rechts an, nachdem er viel und schnell gerannt ist.
    Also war ich wieder beim TA. Er wurde geröngt weil er bei der Untersuchung bei Beruehrung auch Schmerzen zeigte. Ergebnis war chronische Arthrose in der Huefte und Hueftgelenksdisplasie (Grad unbekannt). Er scheint dass schon länger zu haben da der linke Hinterlauf besser bemuskelt ist, weil er das rechte Hinterbein wohl schon länger geschont hat (ist mir leider nie aufgefallen).
    Blut wurde letzte Woche auch noch mal getestet, ALAT wieder erhöht bei 240.
    Nun soll erstmal die Leber per Ultraschall untersucht werden, weil irgendwelche Medizin gegen die Arthrose ja auf die Leber geht. Falls mit der Leber alles ok ist will der TA entzuendungshemmende und schmerzlindernde Mittel geben. Bis dahin soll ich den Hund warm halten und er soll nur 3-4x am Tag 15 min an der Leine spazieren gehen.


    Nun bin ich völlig irritiert
    Zum einen wie man die Arthrose behandeln könnte. Rueckgängig machen geht ja nicht, man kan ja nur versuchen die Schmerzen zu lindern. Gruenlippmuschel, Chondrodin, Glukosamin und MSM bekommt er schon seit zwei Monaten vorbeugend. Kollagen, Hagebuttenpulver, Teufelskralle und eine spezielle Kräutermischung will ich ab jetzt abwechselnd kurmässig geben.


    Da ich in Schweden wohne und Hömeopathie hier nicht so verbreitet ist, muesste ich selber in Deutschland bestellen. Habe gelesen dass zeel, Traumeel, Steirocall und Vermiculite D6 helfen könnten. Wer hat da Erfahrungen? Ich möchte gern so lange wie möglich mit den chemischen Keulen des TA warten.


    Zum anderen habe ich mich ueber Ernährung bei Arthrose belesen. Da soll man ja Kohlenhydrate und insbesondere Getreide vermeiden. Bei Leberproblemen soll man aber gerade viel Getreide fuettern. Was soll ich denn nun machen?


    Und wieviel geht Ihr mit Euren arthrosekranken Hunden spazieren? Wir waren bis jetzt immer viel draussen und er liebt es, jeden Tag im Wald rumzutoben. Das möchte ich ihm nur ungern nehmen. Er kann sich ja seine Geschwindigkeit selber aussuchen. Und wenn er gerne Rumflitzen will-kann er da wirklich Schmerzen haben?


    Vielen Dank fuer Eure Hilfe!:)

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  • Dan antworte ich Dir mal...
    Dein Hund hat also trotz Barf eine Arthrose bekommen, wenn ich das richtig gelesen habe, und Leberprobleme dazu. Die Leber erholt ich aber wieder ziemlich schnell, darüber solltest Du Dir weniger Sorgen machen.
    Mehr zur Leber-Diät findest Du hier:
    http://www.tier-themen.de/hund…utter-bei-leberproblemen/
    Und wenn Du keine homöopathischen Tropfen in Schweden bekommst ist es kein Drama. Du kaufst in der Gewürzabteilung Deines Supermarktes Kurkuma (gelbes Pulver das auch im Curry ist)Und gibst es zum Futter dazu , 1ca, 1 TL, bitte einschleichen. Wirkt super positiv auf die Leber und hilft bei Arthrose.
    Kokosöl belastet die Leber übrigens überhaupt nicht und ist auch dringend zu empfehlen.

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