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Verhaltensänderung, aber nur zu Hause

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    Hallo liebe Forumuser!


    Ich hätte eine Frage zu dem Verhalten meiner 6-Monate alten Mischlingshündin Hope.
    Wir haben sie nun seit ca. 2 1/2 Monaten. Sie ist eine eher ängstliche und sensible Hündin, wir merken aber momentan auch, dass sie ein wenig in die Pupertät kommt, da sie langsam nicht mehr so gut auf uns hört.


    Seit 2 Wochen verhält sie sich nun eigenartig. Sie hatte von uns in der Küche einen Knochen erhalten, den sie dankend annahm und richtung Körbchen rannte und reinsprang. Leider war sie etwas zu schnell dran und rutschte samt Korb gegen unser TV-Regal. Hier fiel dann ein Dekoartikel von der Anrichte und sie erschreckte sich. Seither ist das Körbchen für sie tabu, sie hasst es regelrecht.


    Einen Tag später sollte sie wieder ein Leckerlie erhalten von uns. Wir gaben ihr dieses in der Küche, gleichzeitig mit unseren beiden Katzen die auch etwas bekamen. Obwohl sie ihr Leckerlie bereits hatte schnappte sie nach der Katze und hörte von uns ein etwas lauteres Nein! und wir nahmen den Knochen kurz weg. Sie wollte daraufhin den Knochen gar nicht mehr nehmen und sobald wir ihr einen vor die Nase halten, zieht sie den Schwanz ein und rennt weg.


    Nun zum Hauptproblem. Unsere Hündin ist untertags immer bei meinen Eltern (ca. 3-4x die Woche). Das hat auch wunderbar geklappt die vergangenen 2 Monate. Nun seit eben auch ca 2 Wochen legte sie das Verhalten an den Tag, nicht mehr von dort gehen zu wollen. Wenn wir Daheim angekommen sind, blieb sie im Auto sitzen und ich musste sie schon fast in die Wohnung tragen. Das hat sich dann nach ca 3 Tagen wieder gebessert, allerdings meidet sie Daheim das Wohnzimmer fast komplett. Sie hat ihr Schlafkörbchen in einem separaten Raum, dort schläft sie auch und sie verbringt bei uns Daheim seither 99% der Zeit nur noch in ihrem Körbchen und schmollt. Will dann kaum was fressen, will nicht spielen. Wir haben uns dann Stunden mit ihr beschäftigt im Wohnzimmer, sie dort mit Leckerlies gefüttert und viel mit ihr gespielt. Dann war es auch wieder besser und sie hat siich dann wieder mehr bei uns aufgehalten auch wieder gefressen, nur hingelegt hat sie sich ins Wohnzimmer nicht. Nun ist es so, ist sie 2 Tage bei uns und wir haben es mit viel Mühe wieder geschafft, dass sie sich ins Wohnzimmer traut, geht nix mehr sobald sie nur ein paar Stunden bei den Eltern war. Sobald wir Daheim ankommen rennt sie gleich in ihr Körbchen und schmollt. Stundenlang, bis wir sie dann wieder zu den Eltern bringen, da ist sie wieder der aufgeweckte Hund.


    Wir üben jetzt schon seit über 2 Wochen jeden Abend. Dann klappts wieder und schwupps, einen Tag nicht Daheim gewesen hat sie wieder alles vergessen und fürchtet sich regelrecht in ihrer eigenen Wohnung.


    Habt ihr vielleicht eine Idee, wie ich das in den Griff bekommen könnte? Ich will ja nicht, das mein Hund sein restliches Leben in einem separaten Raum sitzt und sich nicht mehr blicken lässt. :|


    lg

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  • Könnte mir gut vorstellen, dass euer Junghund eure Versuche sie aufzumuntern und zu motivieren, eher als "Stress" ansieht.... zu sehr gewollt, vielleicht...


    Wenn ihr ihr einen Knochen abnimmt mit einem Nein, und sie dann den Knochen nicht mehr annehmen möchte, dann macht sie alles richtig. Ihr habt ihr ja mitgeteilt, dass der Knochen für sie tabu ist :smile: Ihr solltet auch ein Signal einführen, das den Knochen für sie dann wieder freigibt. Wie ein "Jetzt", oder so, damit sie weiß, dass sie den Knochen jetzt auch wieder haben darf.


    Da sie, Deinem Bericht nach, ein ängstlicher und sensibler Hund ist, kann es schon sein, dass sie sich damals im Wohnzimmer so sehr erschreckt hat und nun praktisch im Wohnzimmer "mit allem rechnet".... dass sie dort nicht mehr entspannt liegen kann und sich lieber einen anderen Platz sucht wäre in diesem Falle normal. Wie gesagt, bringt es in meinen Augen nichts, wenn ihr sie damit "penetriert", indem ihr aktuell Leckerli und Co. zum Einsatz bringt. Ich würde die Sache erst mal ruhen lassen. Ich denke, ihr überfordert den Junghund mit eurem guten Willen. Villeicht ist das auch der Grund, dass sie "nicht mehr Heim will". vielleicht findet sie es bei den Eltern einfach entspannter, weil keiner "Druck" auf sie ausübt.


    Kenne den Hund nicht und bin auch kein Psychologe....aber, intuitiv kam mir dieser Gedanke dazu.....

    „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

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