Histamin Intoleranz und Hundeallergie - Hilfe!!!

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    Hallo!
    Ich bin Diane, Norddeutsche, lebe aber seit 10 Jahren in Italien. Seit 10 Tagen habe ich einen Mischlingswelpen.
    Ich bin 38 und hatte eigentlich nie grossartig Allergien (ausser Sonnen- und Nickelallergie) bis zu meinem 30. Lebensjahr. Seit 2 Jahren weiss ich um meine Histamin Intoleranz, die ich aber eigentlich ganz gut im Griff habe, ich weiss eben was ich vermeiden muss.
    Nun habe ich seit 9 Tagen einen 6 Wochen alten Welpen und befuerchte, dass ich allergisch auf ihn reagiere. Ich habe starke Atemnot, eine stark laufende Nase und an einem Abend habe ich sogar Quaddeln im Gesicht bekommen. Mein Arzt meinte schon, dass es eine Allergie sei und heute mache ich den Pricktest.
    Meine Frage ist: kann ich den Hund behalten? Ich wohne in der Stadt, im 1. Stock und habe keinen Garten. Ich habe schon ziemlich viel nachgeforscht und eigentlich sagen alle, dass der Hund nicht in der Wohnung sein darf, man ihn nicht zu sehr anfassen darf und sich jedesmal die Haende waschen muss. Also fuer mich macht es keinen Sinn einen Hund zu haben, mit dem ich mich nicht richtig beschaeftigen kann!!! Und ausserdem wie waechst der Hund dann auf, so ganz ohne koerperliche Zuneigung!
    Also ich wuerde gerne wissen, ob es wirklich so ist, dass wenn ich den Hund behalte, mir Asthma und chronische Bronchitis droht und ob es hier noch jemanden gibt der Histamin Intoleranz und Hundeallergie hat. Danke!

  • Bei mir hat es auch so angefangen, zuerst Sonnen- und Nickelallergie, dann Hausstaub und Katzenhaarallergie. Der Hund ist eines der wenigen Tiere auf die ich nicht allergisch reagiere.


    Für die Katzen die ich zur Pflege hatte habe ich ein gutes Zuhause gefunden.


    Ich würde dir raten: warte erst mal in Ruhe den Test ab, wenn er positiv ist würde ich deinem Hund ein neues Zuhause suchen, ich kann nur von mir berichten, das wird mit der Zeit immer schlimmer vor allem die Luftnotanfälle, davor schützen dich auch Allergietabletten nicht.


    Es gibt auch die Möglichkeit der Desensibilisierung, das ist ein langwieriger und sehr kostspieliger Prozess, der von der Krankenkasse nur im Falle dringender Notwendigkeit bezahlt wird, beispielsweise wenn du Hundezüchter wärst und dein Lebenseinkommen davon abhinge.


    Ich weiss das ist total traurig und ich würde dir gern andere Dinge raten, kann ich aber nicht.

  • Ich habe auch eine Hundehaar - und Speichelallergie (Zusätzlich noch Hausstaub, sämtliche andere Tierhaare und noch ein paar kleinigkeiten).


    Ich reagiere allerdings nicht auf jeden Hund. Auch nicht auf bestimmte Rassen oder größe oder so, es kommt immer auf den Hund an. (Bei meiner reagiere ich zum Glück nicht)


    Meine Symptome beginnen mit schnupfen, pusteln an den armen, gerötete und juckende Augen und letztendlich kann ich kaum noch Atmen.


    Ich hatte mal für 3 Wochen einen Husky bei mir in Pflege auf den ich sehr Stark reagiert habe. Es hat mir sehr geholfen mir ein Zimmer einzurichten, in meinem Fall mein eigenes Zimmer, welches Steril bleibt, in das der Hund nicht rein darf. Ich musste zwar trotzdem täglich schrubben und saugen, aber konnte mich wenigstens immer gut vom Allergieschub erholen. Wichtig war auch ständig Hände zu waschen und auch täglich zu duschen. Beim rausgehen hatte ich überhaupt keine Anzeichen der Allergie mehr, daher habe ich die Zeit mit ihm meist draußen verbracht.
    Leider gibt es laut meinem Arzt keine Desensibilisierungs Möglichkeiten bei einer Hundehaarallergie (Dafür aber bei einer Katzenallerhaargie) aber soweit ich informiert bin, gibt es Tabletten die die Allergie abschwächen, nur muss man die eben täglich nehmen. Aber ich würde mich da mal informieren lassen.


    Ansonsten, wenn es wirklich überhaupt nicht geht, würde ich dir Raten ein anderes zuhause für deinen Welpen zu finden. Das ist etwas was ich eigentlich nie jemandem rate, aber wenn es auf die Gesundheit geht muss man ja etwas tun.


    Zum Asthmarisiko kann ich nichts sagen, davon weiß ich nichts.

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  • Das ist ja total doof, du Arme!


    Ich fühle wirklich mit dir - nicht zuletzt deshalb, weil ich auch Hunde über alles liebe, Allergien (GsD nicht auf Hunde) und Asthma habe.


    Fangen wir mit dem letzten Punkt an: es kann sein, dass eine Allergie einen so genannten Etagenwechsel vollzieht, sprich Asthma draus wird. Ob das bei dir der Fall sein würde, kann dir wahrscheinlich niemand genau sagen. Auf jeden Fall wird jedem Allergiker geraten, die allergieauslösenden Faktoren möglichst zu 100% zu meiden. Das leuchtet mir auch ein, da ein Allergieschub Dauerstress für Körper und Immunsystem bedeutet. Aus eigener Erfahrung sehe ich allerdings weniger ein, warum ich z.B. bei einer Allergie auf Katzenhaare auch den Kontakt zu anderen felltragenden Tieren vermeiden sollte - bei mir hat es da noch nie Probleme gegeben, bei anderen vielleicht schon.


    Der Prick-Test wird dir eine Indikation geben, wie es mit einer Allergie auf Hundehaare aussieht. Aber auch hier habe ich schon öfter gehört, dass dies nicht für alle Hunde gelten muss - es kann sein, dass du auf welche (leider auch auf deinen Welpen) allergisch reagierst, auf andere wiederum nicht. Das müsste dann im Zweifelsfall einfach ausprobiert werden.


    Ein wesentlicher Punkt deiner Situation wurde noch nicht angesprochen: dein kleiner Welpe. Ich bin ganz bei dir, dass die Haltung eines Hundes nicht tiergerecht ist, wenn man diesen möglichst nicht angreifen und nur auf die Ferne betrachten sollte - abgesehen davon, dass dir mit deiner Allergie so auch nicht geholfen wird, da ihr ja trotzdem gemeinsam in deiner Wohnung lebt. Ich möchte wirklich nicht in deiner Haut stecken - würde ich es dennoch tun, würde ich wahrscheinlich jetzt dem Welpen ein schönes neues Zuhause suchen, in dem man ihm alles bieten kann, was ein Hund für ein erfülltes und glückliches Leben braucht. Ob du dich dann auf die Suche nach einem "allergie-verträglichen" Hund machen möchtest, kannst sicher nur du entscheiden. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft für die nächste Zeit!


    PS: Warum hast du eigentlich einen sechs Wochen alten Welpen bzw. warum ist er in diesem Alter nicht noch bei seiner Mutter?

  • Theoretisch könnte der Hund auch noch Dreck im Fell haben, auf das Du allergisch reagierst, also erstmal Hund baden.


    Und ich schließe mich an: Ist der Welpe wirklich erst sechs Wochen alt?

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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