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Problem bei der Problemlösung

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    Abend liebe Foris!
    Ich weiß einfach nicht weiter :verzweifelt:


    Zum Problem: Shira kläfft wenn Fremde bei uns klingeln oder mein Opa* auf dem Grundstück zB. was arbeitet.
    Alles vor dem Zaun ist ihr egal. Erst wenn geklingelt wird, oder wenn es mein Opi ist legt sie los.
    *er und mein Onkel haben sie als Welpe angeschrien als sie mal gewufft hat (groß, bedrohlich, fremd), seitdem bellt sie bei Fremden. Und jetzt säuselt er sie zu wenn sie bellt wenn er zB. Brötchen bringt und dazu in's Haus kommt. Ich hab es ihm schon etliche Mal gesagt, es bringt nichts.


    Wir arbeiten momentan so: Shira soll auf die Decke gehen und da warten bis ich es auflöse oder der Mensch weg ist. Steht sie auf.....Türe zu, auf die Decke schicken, neuer Versuch. Dauert das Gepräch mal länger wird sie zwischendrin gelobt.
    Das ganze haben wir natürlich langsam aufgebaut. Erst mit uns, dann mit Freunden/Trainerin das lief irgendwann also wären ja jetzt die Alltags-Situationen dran.
    Und da gibt es jetzt ein Problem....mir haben gerade diese Leute (Postboten, Nachbarn, Bekannte) gesagt wieviel Verständnis sie dafür haben.
    Machen wir es kurz: Ich kann so wie ich trainieren möchte nicht trainieren :down:



    Wie soll ich da jetzt weiter machen? In den letzten sechs Wochen hatte ich eine(!) Postbotin die kein Problem damit hatte, zudem glaube ich auch das meine Mutter und meine Schwestern sie einfach wegsperren oder eben festhalten und bis zur Tür mitnehmen. Sie sagen nämlich immer "Sperr sie halt weg" :muede:
    Festbinden kommt nicht in Frage, sie macht das aus Unsicherheit heraus und die Einschränkung macht es nicht besser. Einen Kennel oder so haben wir nicht.


    Wie würdet ihr da vorgehen? Taktik ändern? Neu aufbauen? Zettel mit Welpenbild an den Zaun kleben "Hund im Training, entschuldigen Sie das Tür zuknallen. Nehmen Sie sich doch ein Bonbon" ??? :hilfe:



    Schonmal Danke an alle die Ideen und Vorschläge haben! Und am Ende kauf ich ein Bonbon-Glas ich seh es schon :headbash:

    Marie mit Terrorkeks Shira *27.6.2013

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  • Hmmm, schwierig... ich glaub ich seh nicht ganz durch ... WANN schickst du den Hund zur Decke, kann sie dich von dort aus sehen, wie verhält sie sich da? Ist sie da wirklich ruhig oder sitzt sie wie auf heissen Kohlen?
    Ich kenn ja den Hund nicht, aber wenn du sagst, sie kläfft aus Unsicherheit, würde ICH sie eher mit zur Tür nehmen und ihr halt dort beibringen, dass wenn sie ruhig sitzenbleibt (von allein, mit Training vorher natürlich), dass DANN der eigentlich böse Besuch wieder verschwindet. Dann würde das Wegsperren müssen wegfallen, da der Hund im Türbereich ruhig bliebe und die gesamte Situation an "Brisanz" verlieren würde.


    Der andere, eigentlich wichtigere, Punkt, der Hund scheint ohne dich viel zu oft ins Kläffen "gezwungen" zu werden. Je öfter sie kläfft, desto schwerer wird es abzustellen. Eventuell hilft es mal zu schauen, wo und wann der Hund noch so kläfft oder überhaupt übererregt ist...

    "Wir sind ebenso verantwortlich für das Übel, das wir zulassen, wie für das Übel, das wir begehen." – Elton Trueblood


    Viele Grüße
    Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005

  • Zitat von "Estandia"

    Hmmm, schwierig... ich glaub ich seh nicht ganz durch ... WANN schickst du den Hund zur Decke, kann sie dich von dort aus sehen, wie verhält sie sich da? Ist sie da wirklich ruhig oder sitzt sie wie auf heissen Kohlen?
    Ich kenn ja den Hund nicht, aber wenn du sagst, sie kläfft aus Unsicherheit, würde ICH sie eher mit zur Tür nehmen und ihr halt dort beibringen, dass wenn sie ruhig sitzenbleibt (von allein, mit Training vorher natürlich), dass DANN der eigentlich böse Besuch wieder verschwindet. Dann würde das Wegsperren müssen wegfallen, da der Hund im Türbereich ruhig bliebe und die gesamte Situation an "Brisanz" verlieren würde.


    Oh entschuldige das hätte ich ausführlicher schreiben können :ops:
    Sie wird geschickt sobald es klingelt, gegen den Opi der ohne Ankündigung kommt (hat 'nen Schlüssel) bin ich nicht gewappnet und geh halt mit ihr schauen sobald sie wufft. Sie bleibt da in lockerer Haltung liegen, steht aber trotzdem auf gerade wenn es länger dauert, was sie nicht soll weil zu viele Angst oder Respekt haben.
    Die Decke liegt mom. ca. 3 Meter von der Tür weg, leicht schräg versetzt. Sie kann sehen wer da ist und alles beobachten
    Hört sie mal wieder Geister und bellt (es steht aber niemand vor dem Haus) verhalte ich mich wie im "Ernstfall". Sie wird geschickt, ich mach die Tür auf, schaue hinaus und schließ die Tür nach ein paar Sekunden. Blieb sie ruhig wird sie gelobt und fertig.


    Zitat von "Estandia"

    Der andere, eigentlich wichtigere, Punkt, der Hund scheint ohne dich viel zu oft ins Kläffen "gezwungen" zu werden. Je öfter sie kläfft, desto schwerer wird es abzustellen. Eventuell hilft es mal zu schauen, wo und wann der Hund noch so kläfft oder überhaupt übererregt ist...


    Ich mach mal eine kleine Liste...
    1. Wenn mein Opa morgens Brötchen bringt. Aber da wird mittlerweile "nurnoch" gewufft
    2. Wenn die ganze Straße loslegt und alle Hunden bellen (nicht nur die Üblichen), dann bellt sie auch kurz. Bellen nur die üblichen Hoftor-Kläffer macht sie nicht mit.
    3. Wenn sie angepöbelt wird, kann es sein das sie mitmacht. Kommt auf den Gegenüber an, wie der das denn meint.
    Geht man aus der Situation raus -wenn sie bellt- ist sie wieder ansprechbar und man kann locker weiter gehen. Sie dreht sich aber um und guckt wenn der Andere weiter macht.
    5. Kommt das Bellen des anderen Hundes überraschend (bei Abbiegungen, Hund blieb vorher ruhig und bellt erst auf Augenhöhe, springt beim Näherkommen in die Leine usw.) sieht es folgendermaßen aus: Ohren sind aufgestellt, Rute wedelt aufgeregt, sie schnellt zwei-drei Schritte nach vorne/hinten. Die Muskeln sind nicht angepannt aber sie drückt den Rücken nicht durch, also steht ein wenig gedrungen da.
    Ist auch ansprechbar, und kommt schnell wieder runter und die ganze Körperhaltung entspannt sich bis in die Ohrenspitzen.
    Das ist auch (neben den "Fremde-Leute-Klingeln") die einzige Situation bei der ich sage das sie sichtlich aufdreht, bei keiner der anderen Situation ändert sie die Körperhaltung so stark.


    Ich hoffe das hilft :smile:

    Marie mit Terrorkeks Shira *27.6.2013

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