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Alleine bleiben und knurren

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    Hallo
    Ich bin total zufrieden mit unserem Hund, er ist wirklich toll aber einige Sachen machen mir schon Gedanken. Ich denke aber das ich das Problem bin ich:
    1. Er musste noch nie alleine bleiben außer 10 min aus Übungszwecken, die er gut überstanden hat. Aber wenn ich die Wohnung verlasse, dann ist er nach 15 Minuten gestresst. Er sitzt nur vor der Tür und wartet bis ich nach Hause komme. Er winselt sogar wenn ich heimkomme. Bei anderen Familienmitgliedern ist das nicht der Fall. Wenn er aber über das WE woanders ist macht ihm das nichts aus. Er begrüßt mich nicht mal richtig. Hat er kein Vertrauen in mich?
    2. Manchmal knurrt er andere Hunde an, wenn er an der Leine ist. Ohne Leine gar nicht. Wieder ist das nur bei mir der Fall.
    Kann es sein, dass er kein Vertrauen in mich hat? Ich möchte nicht, dass er so einen Stress hat, wenn ich nicht zu Hause bin. Das knurren ist nicht so ein Problem, aber warum macht er das nur bei mir?
    Für Antworten wäre ich dankbar. Falls ich irgendetwas nicht geschrieben habe, einfach fragen!

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  • Wie lange ist der Hund schon bei euch?
    Bist du die Hauptbezugsperson? Wer kümmert sich sonst noch um den Hund?
    Wie alt ist er?


    Ohne Umstände zu kennen ist es schwer zu beurteilen. Es kann sein, dass er dich mit dem knurren verteidigt, oder aber auch, dass er sich in deiner Nähe sicherer fühlt und es deswegen nur bei dir macht oder dass du unsicherheit ausstrahlst und die anderen die mit ihm gehen nicht oder oder oder...


    Ist doch schonmal positiv, dass er beim Sitter total entspannt ist. Vielleicht haben die anderen Familienmitglieder ihn durch Aufmunterungsversuche darin bestärkt vor der Türe zu sitzen und zu glaube es passiert gerade wirklich was schlimmes oder oder oder...

  • Hallo!


    Danke für deine Antwort. Er ist jetzt ca 4 Jahre alt, genau wissen wir es nicht, da er vom TH kommt. Er ist knapp ein Jahr bei uns und kommt von einer reinen Außenhaltung daher kannte er am Anfang nicht einmal eine Leine. Eigentlich gehört er meiner Mutter aber ich kümmere mich auch sehr viel um ihn und gehe Hundeschule. Ich würde sagen, er ist ein Familienhund. Bei meiner Mutter ist er aber meist viel braver als bei mir. Sie war auch die bei der er das erste mal ohne Gefahr offline laufen konnte, bei mir ist er gerne abgehauen. Jetzt ist das aber nicht mehr der Fall.
    Mein Freund hat ihn tatsächlich eher bestärkt, indem er ihm eher Leckerlis gegeben hat, wenn er unruhig wurde. Meine Mutter nicht, dennoch sitzt er immer vor der Tür und will nichts fressen. Wenn ich weg bin während er Spazieren ist, ist das Problem nicht so groß.

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  • Naja, dann mach eben die Zeit die so geht (also eben 30sec bis eine Minute) und das machst du noch 50 mal und dann kannst auch mal bisschen länger machen.
    Schau mal in den Lonley Barkes - Alleinbleib selsthilfegruppe thread
    Da haben alle das gleiche Problem wie du :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke werde ich machen!


    Bezüglich knurren, wie soll ich mich da am Besten verhalten. Normalerweise gehe ich dann weg und wenn er dann ruhig ist und ich ruhig an dem Hund vorbei gehen kann, belohne ich mit einem Leckerli. Es kann sein, dass ich unsicher bin, mir ist das total unangenehm.

  • Das muss dir nicht unangenehm sein. Dein Hund kommuniziert und das ist super so. Er ist eben ein Lebewesen und hat Bedrüfnisse und Gefühle und die artikuliert er auch. Socke knurrt Leute auch an, wenn sie sich einfach über ihn beugen und begrabbeln wollen, das ist aber oke, weil er sich auch nicht alles gefallen lassen muss. Verstehst du?


    Wenn du weißt, dass dein Hund bei Hundebegegnungen sich offensichtlich nicht so wohl fühlt, dann würde ich versuchen immer frühzeitig zu reagieren, dass ich die Situation entschärfte (für SEIN Empfinden) und einfach die Straßenseite wechseln noch bevor es ihm so unangenehm ist, dass er knurrt. So wird er lernen, dass du reagiert und er sich nicht verteigigen muss.
    Letzendlich muss du herausfinden, was die Ursache für sein Verhalten ist um nachhaltig dran zu arbeiten.
    Hat er Angst und knurrt deshalb, musst du ihm zeigen, dass er keine Angst haben braucht und nicht, dass er nicht knurren darf.

  • Danke für deine Antwort. Ich weiche auch aus, wenn wir Hunden begegnen, das Knurren passiert meistens in der Hundeschule bevor die Stunde anfängt. Er darf sich auch ausrücken, ich gehe auch immer weg wenn er das macht. Erst wenn er sich beruhigt hat gehe ich wieder näher und das ist nicht ganz nahe sondern ein paar Meter entfernt. Das klappt dann auch. Ich hatte schon Angst, dass ich sein knurren bestärke indem ich immer weg gehe, wenn er das macht. Es kann aber auch sein, dass er nur das Verhalten zeigt, weil ich angespannt bin. An der Leine reagiert er auch immer darauf, dass ich ihn kürzer nehme, je lockerer er bei Hunden vorbei gehen kann, desto besser klappt es.

  • Heute hat er ohne Leine jemanden angeknurrt. Mir kommt es vor, er macht das nur, wenn ich ihn in irgendeine Weise beschränke, indem ich die Leine kürzer nehme oder am Geschirr festhalte.
    Wie soll ich es aber anders machen? Die Leine locker lassen und Gefahr laufen, dass er doch zum anderen Hund rennt? Normalerweise kann er überall ohne Leine laufen, da er nicht selbständig zu Hunden rennt, außer es gibt ein Frei Kommando. Ich möchte nicht, dass er aggressiv zu anderen Hunden wird.

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