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eitrig sterile Meningits Arteriitis

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    ] Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
    Mein Mann und ich haben uns am 28.09.2013 unseren Traum erfüllt und einen Boxerwelpen zu uns geholt. Doch der Traum entwickeltete sich zum Alptraum. Die ersten 5 Monate war alles super. Lennox war sehr gelehrig, mutig und neugierig. Also genauso wie wir es uns vorstellten. Doch dann fing die Katastrophe an und endete bis heute nicht. Lennox erbrach sich mehrmals wir sind zum TA und ich bestand auf eine Blutuntersuchung. Die war bis auf den Pankreaswert unauffällig. Also wurde er 2 Wochen auf Bauchspeicheldrüsenentzündung behandelt. Anfangs auch mit Erfolg. Doch Lenn wurde zusehends schlapper und ruhiger. Nach 7 Wochen wurde endlich die richtige Diagnose gestellt. Eitrig sterile Meningitis Arteriitis. Bis dahin waren die ersten 1000 Euro in alle möglichen und unmöglichen Untersuchungen geflossen. Nach 7 Wochen sind wir in eine Klinik gefahren. Dort wurde endlich die richtige Diagnose gestellt. Lennox bekam eine Hirnwasseruntersuchung und ein CT. Das waren die nächsten 1000 Euro.
    Wir waren froh und schockiert zu gleich. Froh weil wir endlich eine Diagnose hatten und ihm geholfen werden konnte. Schockiert, dass er so eine schlimme Krankheit hat, die zwar therapierbar aber nicht heilbar ist. Der Behandlungsplan sah so aus, dass Lenn 6 Monate hochdoiert Kortison bekommen soll und dann sollte das Kortison über 3 Monate ausgeschlichen werden.
    Jedoch kam alles anders.
    Lennox ging es nach ca 2-3 Tagen Kortison deutlich besser. Er wollte wieder fressen, ging spazieren und spielte ab und zu sogar.
    Nach ca. 6 Wochen übergab er sich mehrfach. Mit frischen und geronnenem Blut.
    Wir sind sofort wieder mit ihm zum HausTA. Dort war leider nur eine Vertretungsärztin. Diese sagte uns dass wir ihm keine Tabletten mehr geben sollen, sonder Lenny sollten wir täglich spritzen.
    Richtig auf die Beine kam er nicht mehr. Von Woche zu Woche ging es ihm immer schlechter. Erst bekam er Entzündungen. Ohren, Augen. Haut. Wir sollten uns keine Sorgen machen. Das käme daher, weil er immunsupressive Dosen Kortison bekommt. Dann bekam er immer mal wieder Durchfall, der symptomatisch behandelt wurde. Dann wurden Kotproben ins Labor gegeben und auf Bakterien und Parasiten untersucht. Alles negativ.
    Dann bekam er schlimme Abszesse an der Zunge. Innerhalb von 2 Tagen war 3/4 der Zunge vereitert.
    Daraufhin sind wir wieder in die Klinik gefahren. Er bekam AB, Infusionen und Abstriche von der Zunge wurden gemacht. Da man befürchtete, dass er einen Meningitis Rückfall hatte, wurde wieder eine Hirnwasseruntersuchung gemacht und ein CT.
    Seine Werte waren deutlich besser, aber noch lange nicht normal
    (Bei der ersten Untersuchung hatte er einen igA vom 43, bei der 2. Untersuchung war er auf 16 gesunken. Normal ist <0,1)
    Nach 5 Tagen durfte er nach Hause.
    Niemand wusste was ihm fehlt bzw wie man ihm helfen konnte. Seine Leberwerte stiegen und stiegen waren aber nicht hoch genug um damit seinen Zustand zu erklären.
    Als wir wieder mit der Klinik telefonierten kam durch Zufall raus, dass wir ihn spritzen (wir wussten nicht, dass diese Aussage lebenswichtig für Lennox war)
    Der Klinikchef fiel aus allen Wolken. Lenn musste sofort stationär aufgenommen werden.
    Er war kolossal überdosiert. Dieses Medikament was wir auf Anweisung täglich gespritzt hatten, hat eine Langzeitwirkung von bis zu 3 Wochen.
    Lenn kam also wieder in die Klinik. Das Kortison wurde sofort komplett abgesetzt. Das musste unter ständiger ärztlicher Aufsicht passieren, da dieses Absetzen lebensgefährlich sein kann. Als wir ihn wieder bekamen, ging es ihm viel besser. Er war zwar vom "Normalzustand" noch weit entfernt, aber es ging ihm viel besser.
    Momentan kämpfen wir wieder mit Augen- und Hautentzündungen. Sowie abwechselnd mal Durchfall, mal Erbrechen. In 6 Wochen muss er wieder diese teuren Untersuchungen bekommen.


    Ich habe unsere Geschichte aus 2 Gründen geschrieben.
    Zum Einen möchte ich auf diese Krankheit aufmerksam machen.


    Zum Zweiten wollte ich fragen ob Jemand weiß, ob man irgendwo finanzielle Hilfe bekommen kann.


    Mein Mann und ich sind Beide berufstätig. Ich arbeite im Schichtdienst. Das ist auch der Grund warum wir uns den Traum eines Welpen erfüllt haben. Da eigentl immer einer von uns zu Hause ist.
    Es ist schon klar, dass man mit Kosten bei einem Tier rechnen muss. Wir sind auch sehr vorbereitet an die "Aktion Welpe" rangegangen. D.h. dass wir vorher gespart hatten, für Notfälle. Meinen Dienst hatte ich so gelegt dass ich 4 Monate ausschließlich Spätdienst gemacht habe usw.
    Nur sind Lenns TA Kosten innerhalb von 6 Monaten auf 6.800 Euro geschossen. Damit rechnet wohl niemand der sich einen Welpen kauft.
    Die ersten 5500 waren auch "kein Problem" für den Rest haben wir unsere Sachen verkauft. Laufband, TV, Fahrräder usw. Eben alles was man nicht "braucht"



    Vielleicht hat Jemand eine Idee an wen man sich wenden kann. Denn gesundheitlich ist bei ihm leider noch kein Ende in Sicht.


    Vielen Dank dass Ihr das alles gelesen habt.



    LG


    Steffi und Lennox.

    Lebensfreude lässt sich am besten am Hund lernen.

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  • Ich kann dir zwar nicht helfen, wünsche euch aber alles Gute!


    Und: Ich kenne einen Welpen, der hat das auch. Deshalb ist mir das nicht unbekannt.
    Hier ist ein Bericht darüber. Laut dieses Berichtes sind Boxer häufiger davon betroffen.
    http://www.houndsandpeople.com…rteriitis-%E2%80%93-srma/


    Alles Gute und ich drücke die Daumen!

    Viele Grüße
    Maren und die verrückte Nudel Maddy
    ... sowie Rica, Pepe, Blacky, Buffy und Barry im Herzen
    Maddy-Cool

  • Du kannst es mal hier versuchen


    http://www.beschuetzerinstinkte.de/


    In Fernsehberichten habe ich schon gesehen das der Verein Tierarztrechnungen,etc übernommen hat.
    Oder du fragst in der Klinik nach Ratenzahlungen?


    Ich wünsche euch alles Gute!

    Liebe Grüße, Tina mit
    Lucy (06.2002)


    Unvergessen :Sam (09.2002 - 6.3.2016), Tammy (ca. 1993 - 24.12.2003) und Sandy (ca. 1995 - 2006)

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  • Ganz ehrlich, ich würde den Hund erlösen. Er ist noch so jung, wie soll das zukünftige Leben aussehen? Nur noch Tierarztbesuche, nur noch Medikamente?
    Von den immensen Kosten ganz zu schweigen. Besteht denn Hoffnung, daß er irgendwann ganz gesund sein wird?

  • Vielen Dank für die Antworten.


    Warum erlösen? Aktuell geht es ihm halbwegs gut. Die wahrscheinlichkeit einen Rückfall zu bekommen ist bis zum 2. Lebensjahr relativ hoch. Ab dem 2. LJ aber sehr gering.
    da es eine Autoimmunerkrankung ist, ist sie nicht heilbar, aber wenn wir mit ihm den 2. Geb. erleben ist es sehr wahrscheinlich dass er als ganz normaler Hund leben wird. Ich habe Kontakt mit einigen SMRA Besitzern. Und alle sagen dass die Zeit zieml hart ist, aber die Hunde anschließend völlig normal sind.
    Bei uns kam halt die große Kortison Komplikation hinzu...

    Lebensfreude lässt sich am besten am Hund lernen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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