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Futterunverträglichkeiten, was tun?

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    Hallo,


    ich heiße Bettina und habe folgendes Problem: Bei meiner fast 11jährigen Langhaarschäferhündin wurden einige Futtermittelunverträglichkeiten per Bluttest festgestell. Ich habe das machen lassen weil sie sich seit längerer Zeit ständig an den Hinterbeinen und dem Rücken immer wieder blutig kratzt und knabbert. Teilweise hat sie schon kahle Stellen. Von meinem Tierarzt erhielt ich Tabletten gegen eine evtl. Allergie und ich sollte aber erstmal eine Ausschlussdiät machen. Habe dann Hirsch/Kartoffel genommen da sie Pferd vorher schon hatte. In der ersten Woche wurde es wesentlich besser (ohne Tabletten) danach ging es wieder los..... Hab dann die Tabletten (Histaderm) gegeben die haben aber nicht geholfen. Bin dann in eine Tierklinik gefahren und wollte dann den Bluttest haben. Haben dann auch Blut abgenommen und eingeschickt, gleichzeitig meinte die Ärztin aber ich sollte es mal mit Schmerztabletten versuchen (mein Hund hat Cauda-Equina und Arthrosen und hat bisher gut mit Traumeel gelebt), es könnte auch sein das sie sich wegen Schmerzen beknabbert. Ok, also Rimadyl bekommen und 5 Tage gegeben, hat aber auch nicht geholfen. Also sollte ich erstmal die Testergebnisse abwarten...
    Die sind jetzt da und sehen so aus:


    IgG
    Rind 0
    Schwein 2
    Lamm 0
    Ente 0
    Huhn 2
    Truthahn 1
    Weizen 2
    Soja 2
    Reis 1
    Mais 2
    Ei 0
    Kuhmilch 2
    Fischmischung 2
    Kaninchen 2
    Lachs 4
    Thunfisch 2
    Gerste 2
    Kartoffel 2
    Hafer 2
    Zuckerrübe 1
    Hirsch 2
    Strauss 3
    Hirse 2


    IgE
    Rind 0
    Schwein 0
    Lamm 0
    Ente 0
    Huhn 0
    Truthahn 0
    Weizen 0
    Soja 0
    Reis 0
    Mais 0
    Ei 0
    Kuhmilch 0
    Fischmischung 0
    Kaninchen 0
    Lachs 0
    Thunfisch 0
    Gerste 0
    Kartoffel 0
    Hafer 0
    Zuckerrübe 0
    Hirsch 0
    Strauss 0
    Hirse 0


    Reaktionsklasse
    0 keine Antikörper
    1 sehr geringer Nachweis von Antikörpern
    2 geringer Nachweis von Antikörpern
    3 mittler Nachweis von Antikörpern
    4 starker Nachweis von Antikörpern
    5 sehr starker nachweis von Antikörpern


    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe hat der Hund keine Allergie sonder "nur" Unverträglichkeiten. Füttern könnte ich also Rind, Lamm, Ente und Eier. Soweit so gut. Habe mir dann in einem Barfladen Rindfleisch geholt, hab Süßkartoffeln gekocht(sind ja mit den normalen Kartoffeln nicht verwandt), Möhre, Zuchhini und Banane püriert und dazugegeben. Nach zwei Tagen hörte der Juckreiz schlagartig auf und fängt jetzt nach einer Woche wieder an. Ich hatte mich schon so gefreut..... Jetzt überlege ich ob ich erstmal nur noch Fleisch füttern soll, ganze Knochen darf sie nicht fressen da sie mal eine Magendrehung hatte und laut Tierarzt da sehr vorsichtig sein soll.... Hab aber jetzt Fleisch mit gwolftem Knochenanteil bestellt, damit kommt sie ganz gut klar....
    Pansen und Blättermagen soll ich laut Labor auch meiden da man nicht weiss was die Rinder gefressen haben und so im Pansen auch Getreidereste drin sein könnten. Ich frage mich jetzt nur wieviel Fleisch soll ich ihr am Tag geben? Sie hat durch den Stress mit der Knabberei schon 4 kg abgenommen daher wollte ich eigentlich Kohlehydrate mitfüttern. Sie wiegt jetzt noch ca 36kg (ist aber sehr groß für eine Hündin, 68cm Schulterhöhe.
    Ich habe jetzt mit einem Barfrechner im Internet mal mit 100% Fleisch gerechnet und bekomme als Ergebnis bei 2,5% des Körpergewichtes 900 g Fleisch pro Tag. Meine Sorge ist jetzt natürlich das sie irgendwie Mangelerscheinungen bekommt da ich ja auch erstmal keine Zusätze geben kann. Und liege ich mit der Menge pro Tag richtig?


    Ich würde mich sehr freuen wenn jemand einen echt guten Rat hätte.


    LG Tina



    PS: Milben, Schimmelpilze, Gräser, Pollen, Bäume und Flohbiss wurde alles negativ getestet.

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  • LG

    Audrey.......aktuell ohne Hund, dafür mit Patenwölfin Yukon von Wolf Science Center Ernstbrunn

    Unvergessen:

    Ashley (DSH-Galgo-Mix), *2007 - † 2020 (Granada/Spanien)

    Gina (DSH-Husky-Mix), *1996 - † 2008 (Tierheim Berlin)

    Trixi (DSH-Labrador-Mix), *1994 - † 1997 (Privatabgabe)

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  • So mal ein kleiner Zwischenstand:


    Meine Maus bekommt im Moment nur gewolftes Rindfleisch mit gekochten Süßkartoffeln mit etwas Rinderknochenmehl und ab und an ein Stück Rinderfett und eine kleine Prise reines Meersalz ( da das Fleisch nicht so blutig ist) dazu. Das Gemüse hab ich jetzt erstmal weggelassen, das Kratzen und Knabbern hat sehr deutlich nachgelassen.... Als Leckerchen gibt es nur reines getrocknetes Rindfleisch in verschiedenen Variationen ( gibt es ja zum Glück alles mögliche).
    Werde das jetzt 4 Wochen so machen, dann ein Gemüse dazunehmen und wenn dann keine Reaktion kommt das auch wieder 4 Wochen so machen, dann wieder ein neues Gemüse oder Obst dazu usw.


    Habe einen Tipp bekommen das ich es zusätzlich mit Hokamix30 Forte versuchen soll da es unterstützend beim Entgiften hilft und auch gut für die Haut und das Fell ist. Habe den Tipp von einer Schäferhundbesitzerin, ihr Hund leidet auch unter vielen Unverträglichkeiten und bei ihrem Rüden hat es super geholfen.


    LG Tina

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    mittelfristig solltest du aber gucken das Hund auch ausreichend Gemüse und Obst wegen den Inhaltsstoffen zu sich nimmt. Ich würde die Menge langsam immer mehr steigern.


    Gruß Herr Froehlich

  • So hier mal ein neuer Stand:


    Kiwa bekommt Rindfleisch, gekochte Süßkartoffeln, Zucchini, Hokamix30 forte, Spirulina und Hagebuttenpulver sowie Leinöl.Ab und zu Knochenmehl und Meersalz. Als Fleischsorten vom Rind gibt es Muskelfleisch, Herz, einen Mix aus Muskelfleisch, Herz und Schulterblatt,Leftzenfleisch, Fett, Leber.


    Sie juckt sich so gut wie gar nicht mehr, die kahlen Stellen sind wieder zugewachsen und sie ist wesentlich fröhlicher als vorher.


    Nächste Woche werde ich dann ein anderes Gemüse oder ein Obst dazunehmen, mal sehen was mir da so einfällt. Karotten lass ich erstmal weg da sie ja auch auf Zuckkerrüben reagiert.


    LG

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