Hund und Katz

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    Ach ja, der erste Eindruck ist natürlich ganz besonders wichtig. Wir haben es so gemacht, dass ich mit dem Hund vor der Tür gewartet hab, als sie das erste mal zu uns kam. Mein Freund ist zum Kater rein gegangen und hat ihn begrüßt, dann bin ich ganz langsam und vorsichtig zur Tür rein gekommen. Der Kater hat sofort gemerkt, dass ein Hund da ist und war auch schon unterm Bett.
    Es ist einfach wichtig, dass der Hund nicht rein gestürmt kommt, die arme Katze ist auf nichts vorbereitet und kriegt erst mal den Schock ihres Lebens. Dann wird sie den Hund - wenn's dumm läuft - für immer als Angst einflößend und bedrohlich einstufen. Eine sanfte und auf die sensiblen Gefühle der Katze eingestimmte erste Begegnung also! ;)

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  • Danke schonmal für eure Antworten! :gut:
    Adita: Ich hoffe es ist ok, dass ich deinen Thread "mitbenutze" =)

    Zitat von "Adita"


    Ich denke, es ist wichtig, dass deine Katze einen Rückzugsort hat, an den sie immer gehen kann und wohin der Hund nicht kommt.


    Ich werde ein Kindergitter in der Tür zwischen Schlaf- und Wohnzimmer anbringen, sodass mein Kater sich immer ins Schlafzimmer zurückziehen kann.
    Generell ist er Freigänger und wird sich wahrscheinlich in der ersten Zeit nebenan bei meinen Eltern einquartieren. Ich hoffe, dass er nach einer Weile wieder freiwillig zu mir rüber kommt. :fear:


    Zitat


    Der Kater durfte sich auch dem Hund gegenüber "äußern", wie er wollte. Das heißt, knurren, fauchen, alles war erlaubt. Schließlich war er zuerst da und hatte natürlich auch wirklich Angst vor dem Hund.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Kater dem Hund erstmal ordenlich die Meinung geigen wird. Der ist mit seinen 6-7kg Lebendgewicht und einem guten Selbstbewusstsein ausgestattet. Ihm werde ich also auch ein paar Grenzen setzen müssen :hust:


    Zitat


    Die Hündin hatte nämlich keinerlei Angst vor dem Kater, sondern musste sich eben auch erst dran gewöhnen, dass sie jetzt ausgerechnet eine Katze als Mitbewohner hat.


    Ich achte bei der Suche nach dem neuen Hund auch sehr darauf, dass er katzenverträglich ist und am besten schonmal mit einer zusammen gelebt hat. Beim Pflegi hat man in Spanien einen "Katzentest" gemacht, dort soll er nicht reagiert haben. Hier ist er dann beim Anblick einer Katze völlig ausgetickt :verzweifelt:


    Zitat


    Mittlerweile ist der Kater (und auch unsere Freigänger-Katze) voll und ganz vom Hund akzeptiert und wird mit Schwanzwedeln begrüßt.


    Insgesamt ist es wichtig, dass du das Gleichgewicht hältst, was deine Aufmerksamkeit für die Tiere betrifft. Ein neuer Hund bekommt automatisch sehr viel Aufmerksamkeit. Umso mehr und intensiver musst du dich um die Katze kümmern. Alles andere ergibt sich von selbst, würde ich sagen.


    Das gibt mir ein bisschen Hoffnung, danke!
    Nach dem Desaster mit dem Pflegehund (der in Gegenward von Katzen absolut den Verstand verlor und nur noch rot sah) habe ich manchmal wirklich Angst, dass das mit Hund und Katze hier niemals klappt.


    Die Idee, dass das Bett und Sofa der Katze und dem Menschen vorbehalten ist finde ich gar nicht schlecht. Eig habe ich nichts dagegen, wenn der Hund mit auf die Couch käme, aber mein Kater liebt es eng angekuschelt bei mir zu liegen und ich kann mir gut vorstellen, dass es so einfacher für ihn zu akzeptieren ist. Und vielleicht auch für den Hund...

    Liebe Grüße, Rebecca
    mit den Kurzhaarcollies Emil und Tessa

    *17.06.2016 & 19.12.2019
    Goldie-Husky Mix Bonny 01.07.2010-05.09.2019
    Katze Cleo *24.01.2015 und Chester im Herzen

  • Hallo


    ich habe meinen Hund auch zu meinen zwei Katzen (Katz und Kater) dazu geholt.
    Bei mir ist auch der Kater jeden Abend unter die Decke geschlüpft und dann gabs 5-10 Minuten geschnurre und gekuschel. Seit der Hund da ist gibt es das nicht mehr, auch hat vor allem der Kater bei mir geschlafen, tut er nicht ebenfalls nicht mehr. Kitty nur ab und an. Seit der Hund da ist natürlich ebenfalls keine einzige Nacht.


    Aber jetzt nach vier Wochen, waren zumindest beide Katzen mal wieder ganz kurz abends auf dem Bett. Unter die Decke traut sich der Kater noch nicht, da da der Hund drunter schläft. Aber ich denke das ist nur eine Frage der Zeit.


    Mir geht es genauso, dass ich meine Katzen im Bett vermisse, vorallm meinen Kater, aber man darf halt nicht zu viel erwarten, wenn man ein drittes Tier dazu noch Hund zu Katzen dazu packt. Man muss froh sein, wenn es gut funktioniert und sich daran erfreuen wenn sie sich Stück für Stück näher kommen und anfangen anzufreunden.


    LG

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  • @ Chestergirl: Klar ist es ok, wenn du "meinen" Thread mitbenutzt. Soll doch dem Erfahrungs- und Infoaustausch dienen! :)


    Ich finde es gut, dass du schon vor der Anschaffung drauf achtest, dass der Hund katzenverträglich ist. Das habe ich auch gemacht, also hab sie testen lassen - und zum Glück hat das Testergebnis auch mehr oder weniger gestimmt. Dass sie sich überhaupt nicht für die Katzen interessiert (wie mir nach dem Test beschrieben wurde), stimmt auch wieder nicht. Sie ist schon neugierig und will wissen, was die so machen. Vor allem, wenn der Kater spielt oder eine Fliege jagt, findet die Hündin das höchst interessant! ;) Aber Sie hat tatsächlich kaum einen Jagdtrieb unseren Katzen gegenüber und ist sehr lieb und brav zu ihnen :) Das muss ein Hund aber auch lernen, finde ich, selbst wenn er eher einen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Rudelmitglieder werden eben nicht gejagt.


    Das mit dem Kindergitter finde ich auch eine sehr gute Idee! Ich will mir jetzt auch eins besorgen, aber eher deswegen, weil die Hündin gerne aus dem Katzenklo frisst (das im Bad steht)… *hust*


    Ich glaube, wenn du es alles ruhig und langsam angehst und stark auf die Bedürfnisse deines Katers eingehst, kann das auf jeden Fall was werden! Mein Kater ist ja ein Hosenscheißer vor dem Herrn (obwohl er auch seine 6-7kg hat) und selbst er hat sich inzwischen - sogar recht schnell! - soweit arrangiert.
    Auch zum Schmusen im Bett lag er vor kurzem mal ungefähr drei Minuten unter meiner Decke ;) Vorher und nachher aber nicht… :( Aber die anderen hier geben mir echt Hoffnung, dass es doch noch was wird!!

  • @ Lizzy: Ja, genauso ist es bei uns auch. Der Kater schaut schon ab und zu mal wieder aufs Bett, traut sich aber nicht unter die Decke (bis auf ein Mal vor paar Tagen, wo er anscheinend vergessen hatte, dass es den Hund auch noch gibt :D ) und er bleibt auch immer nur einen Augenblick auf dem Bett.


    Aber du hast recht, das ist halt eine Frage der Zeit. Ich hatte anfangs ja echt den totalen Welpenblues, weil ich das Gefühl hatte, meine Katzen verraten zu haben und unsere ganze schöne Harmonie zerstört zu haben. Aber mittlerweile bin ich ja schon völlig zufrieden mit der Situation. Sein Geschmuse fehlt mir halt.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Um gut miteinander auszukommen müssen beide Seiten ja auch erstmal die Körpersprache des anderen lernen das braucht halt seine Zeit.
    Wir haben uns halt auch für einen Wolfsspitz entschieden weil diese Rasse keinen Jagdtrieb hat sondern sogar dafür gezüchtet wurde auch die Tiere die auf einem Bauernhof leben zu bewachen und zu beschützen. Ich hätt mir auf gar keinen Fall einen mit Jagdtrieb geholt,das passt halt bei Katzen nicht so gut ,das erschwert die Zusammenführung enorm obwohl das auch klappen kann,hab ich persönlich aber nicht gewollt.Da hab ich dann doch an meine Katzen gedacht.Denke schon das sie damit glücklicher sind als wenn sie von Anfang an schon durch die Wohnung gejagd werden,so ist der Kleine erst mal vorsichtig auf sie zugegangen und ein Fauchen hat da schon gereicht um den Rückwärtsgang einzulegen,was die Katzen dann schon aufgebaut hat.
    Den Rest erleigt dann schon die Zeit ,man muss halt erstmal wissen wie man den anderen einzuschätzen hat.

  • also Lizzy versucht ab und an Kitty zu jagen, da sie ganz schnell geschnallt hat das die Katze Angst vor ihr hat.


    Beim Kater traut sie es sich nicht, der hat ihr als es ihm mit ihren spielaufforderungen zu blöd wurde links und rechts eine runter gehauen hat. Sie weiß jetzt wo sie bei ihm dran ist, sie schlafen auch zusammen und er spielt auch mit ihr, aber wenn er keine Lust hat läuft er an ihr vorbei und ignoriert sie. Teilweise schaut er sie auch nur gelangeweilt an, sie hupft dann noch ein bischen rum vor ihm und lässt es dann sein. Er macht das echt super.


    Mittlerweile, wehrt sich Kitty immer häufiger und haut Lizzy eine drauf. Alles natürlich ohne Krallen.
    Ich rufe Lizzy natürlich ab, wenn sie Kitty jagd, sie ist halt ein Terrier und da bricht es machmal wohl ein bischen durch. Aber sie lässt sich nun gut abrufen und hat gecheckt das Katzen jagen nicht erwünscht ist.


    Aber gemeinsam mit dem Kater eine Fliege fangen, sozusagen im Rudel jagen, daran haben Kater und Hund einen heiden spass :lol:

  • Ich hab da ein ganz anderes Problem. Mein 5jähriger Kater ist mit unserem mittlerweile verstorbenen Hund aufgewachsen. Sie haben sich super verstanden, wobei der Hund auch jeglichen Auseinandersetzungen aus dem Weg gegangen ist. Wollte der Kater mal wieder prügeln ist er schnell in seinem Körbchen verschwunden und dann war sofort Ruhe. Aber die beiden haben sich abgöttisch geliebt. Nun ist unser Jack Russell Welpe vor 5 Wochen bei uns eingezogen....
    Der Kater hat null Angst vor dem Kurzen und der Kurze will den Kater immer zum Spielen animieren. Der Kater ist jedoch sehr grob in seinem Spiel und wenn ich mal zu langsam bin, liegen die beiden engumschlungen am Boden und das Katervieh haut dem Kurzen die Reisszähne in den Hals. Wenn ich den Hund abrufen kann, kommt der Kater und pöbelt. Wir arbeiten am Rückruf, aber dass das andere Biest den Kleinen dann hinterrücks anfällt oder provoziert ( längelangs mitten auf den Boden werfen, gackern und gurren wie ein Frettchen, seitlich mit Buckel durchs Zimmer springen...) hilft nichg wirklich.
    Und der Kater ist einfach unerziehbar! Draussen prügelt er sich auch täglich, mMn einfach aus Spass.
    Wir werden noch ne Weile brauchen, bis die beiden sich benehmen können!
    Aber wooooooozaaaaaaa.....alles wird guuuuut! ;-)

  • LizzyNbg
    Ja, das könnte man so sagen, wenn die Katze nicht jedes Mal nach ner Weile so ausrasten würde und den Kurzen dann wirklich feste beisst.
    Aber im Moment sind die Kampfspielchen eh tabu. Katerchen hat sich bei ner Prügelei draussen eine aufm Augenlid gefangen und ist jetzt etwas eingeschränkt, weils ein bisschen geschwollen ist.

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