Welpe bellt, wenn er nicht zu mir kann

  • Danke dAlis :smile:

    Manchmal kriegt man echt Angst, man wär ein Tierquäler. Die 5-Minuten-Regel ist bei unserem kleinen Iren einfach nicht drin. Natürlich animieren wir ihn nicht, den ganzen Tag zu toben. Aber wir werden uns hüten, ihn mit Box oder ähnlichem zum schlafen zu zwingen, wenn er von sich aus tobt. So ein bisschen denke ich weiß so ein kleiner Kerl auch selbst, was gut für ihn ist.
    Und wenn er toben will, dann soll er toben. Und wenn er schlafen will, dann schläft er. Fertig.

  • Danke für diesen Beitrag...

    Zitat

    Die, die ihre Hunde wirklich noch für ihren Job brauchen, ist klar wie Kloßbrühe, warum es sinnvoll ist Hundekindern gewisse Dinge beizubringen.

    ... denn ähnliches ging mir hier auch durch den Kopf, genauso wie das...

    Zitat

    Und ganz nebenbei bin ich auch so ein Arsch, der seine eigene Lebensqualität für den Hund auch nicht bis ins Letzte die Klippe runterwirft. Soviel Egoismus gönne ich mir :D

    Das sind keine Babys sondern Welpen, die in einem Alter sind, in dem sie gewisse Dinge durchaus lernen können und sollen und, sofern sie später einen entsprechenden Job zu bewältigen haben und ihnen nicht das Selbstläufer-Gen in die Wiege geliegt wurde, auch lernen müssen.

    Den Beitrag zur Unterscheidung von Frustrationstoleranz und Verlustängsten fand ich auch sehr gut :gut: . Meiner Meinung nach wird von besorgten Welpenkäufern allerdings viel zu oft von Verlustangst ausgegangen, obwohl der Welpe eigentlich in erster Linie mal ein kleiner Tyrann ist, der eben lernen sollte, dass nicht alles nach seinem Kopf geht. Ich gebe aber auch zu, dass ich in meinem Bekanntenkreis fast ausschließlich Welpen aus seriösen Zuchten kenne, die meist in Arbeitshände gehen und dort ziemlich schnell das erforderliche Maß an Frustrationstoleranz erlernen.

    Im Gegenzug bekommt übrigens jeder dieser Welpen jede Menge Zuneigung, artgerechte Beschäftigung und was er sonst noch braucht. Die sind alle glücklich mit ihrem Leben und Bindung, tja, also Bindung war da noch nie das Problem...

    Viele Grüße
    Schnuffeltuchler

  • Sorry, ich hatte nicht gefragt ob ich meinen Hund mit in den Garten nehmen soll oder nicht. Auch mein Hund darf sich dreckig machen, macht er sogar sehr oft, da er auch noch weißes Fell hat. Er wälzt sich in der Erde, buddelt im Sand, läuft durch Pfützen. Nur weil ich ihn nicht mit in den Garten nehme, wenn ich Abends um 21 Uhr schnell für 2 Minuten Blumen gießen will, bin ich noch keine schlechte Hunde Mama. Mein Welpe kriegt alle erdenkliche Liebe von mir die man sich vorstellen kann und hat meiner Meinung nach ein super Welpenleben. Er hat mehrere Hundefreunde mit denen er regelmäßig im Garten meiner Eltern spielen kann. Ich versuche ihm weder zu viel noch zu wenig zuzumuten. Heute Nacht habe ich ihn mit ins Bett genommen, wollte er aber gar nicht, ist von alleine runter gehüpft.

    Um zum eigentlichen Thema zu kommen, da ich ja durch den Urlaub nun eine Woche gar nicht üben konnte, habe ich nun nochmal angefangen dass Alleinebleiben ihm Wohnzimmer zu üben. Bin bestimmt 30 Mal rein und raus gegangen, immer für paar Sekunden. Manchmal habe ich auch die Haustür auf und wieder zu gemacht und bin danach wieder rein ins Wohnzimmer, damit er das schließen der Haustür nicht mit Gehen verknüpft. So um die 5 Sekunden gingen, danach wurde aber oft gejammert oder gebellt...
    Achja und ich habe ihn beim reingehen immer ignoriert, habe ihn danach aber aus der Leberwursttube belohnt. Ich hoffe dass ich es irgendwann mal hinkriege, dass er nicht den Kopf hebt sobald ich mich bewege

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