Welpe 3 Monate alt
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Hallo zusammen,
bin neu hier also entschuldigt wenn ich irgendwelche Fehler mache.
Zu meinem "Problem"
Seit gestern Abend dreht unser 3 Monate alter coton de Tuleár Welpe komplett durch, rennt rum wie von der Tarantel gestochen, bellt, springt alles an und zwickt in de Waden oder Füße. Für mich ganz unverständlich, zu erst dachte ich, er hat seine 5 Minuten, da mein Mann u ich von zu Hause arbeiten habe ich viel Zeit die ich habe um den Hund geistig und körperlich zu fördern d.h. er bekommt seine Ruhezeit wenn ich merke er ist nicht mehr aufnahmefähig ist aber sonst spielen wir viel, üben Kommandos und er bekommt auch seine streichelein. Also was ich damit sagen will, ihm ist nicht langweilig - denk ich zumindestens-.
Aber dieses Verhalten welches ich oben schon angesprochen habe, ging eben den restlichen Abend, geschlafen hat er ruhig u ohne Probleme aber heute morgen ging das selbe Verhalten wieder von vorne und ich weiß nicht wie ich meinen Hund beruhigen kann.
Bin etwas enttäusch und erkenne meinen Welpen nicht wieder. Könnt ihr mir helfen und meine kurzen fragen beantworten?
Ist das normal?
Was kann ich tun um meinen Hund zu beruhigen?Für eure Antworten wäre ich sehr dankbar. Ich möchte meinen Welpe besser verstehen u die Ursachen u Lösungen kennen.
Liebe Grüße
Nina & klein Filo
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Es ist ein Welpe
Er hat halt Spass
Kleine Kinder spielen und toben nun mal !Was machst Du mit ihm so am Tag ?
Wie lange und oft Raus gehen ? Wie viel spielen und toben ? Was und wie oft lernt ihr ?
Beschreib mal bitte Deinen Tag mit ihm ! Vielleicht machst Du auch zu viel

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Wieviel machst du denn mit ihm?
Ein Welpe muss nicht geistig und körperlich gefordert werden. Der hat genug damit zu tun, deinen Alltag kennenzulernen und zu verarbeiten.
Bei solchen Sätzen liegt die Vermutung nahe, dass der Welpe ÜBERfordert ist. Nach müde kommt bekanntlich blöd und so benimmt er sich dann eben auch. -
Hallo RedPaula,
danke für deine schnelle Antwort :-)
Dass der kleine filo toben will ist uns klar nur dieses verhalten kam so über rasched, dass ich total perplext war was hier überhaupt passiert.
Unser Tag beginnt damit, dass wir ihn aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer tragen ( ca 12 Treppen) dann gehts auf die Terrasse damit er sein Geschäft machen kann. Dann wacht er langsam auf und so halbe Stunde später ist er wach :-) seit gestern haben wir den ball für uns entdeckt also spielen wir mit dem ball oder mit tau oder kauknochen also ganz unterschiedlich... Dann Nonne ich ihm seine Auszeit, er schläft ne runde oder trinkt/ frisst was... Gerne erkundet er auch Außenbereich der aus Terrasse u kleinen Garten besteht... So gegen mittag schneiden ich die kleinen leckis zurecht ( möglichst auf du große dass er nicht erst stehen bleiben muss wenn er sein lecki bekommt)
Dann beginnen wir mit den Kommandos, ich fange gerne mit seinem Namen an weil er ihn noch nicht versteht bzw nichts mit anzufangen weiss - also gubts leckis wenn er sobald sein Name fällt zu mir schaut... Sitz habn wir ganz schnell u ohne Probleme gelernt nur komm u seinen namen ist etwas problematisch aber Geduld geduld :-)
Die Übung gegen mal 5 mal 7 Minuten ... Also nicht so lange weil ihn die Zeit einräumen will um das gelernte zu verdauen... Das machen wir 2-3 mal über den Tag verteilt.
Wir verbringen viel Zeit an der frischen Luft also auf der Terrasse, gassi waren wir bis jetzt nur 1 mal weil es bei uns so heiss ist, hab ich bisschen bedenken. Ist das falsch?
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Naja wenn er den ganzen Tag auf dem Grunstück unterwegs ist und zwischendurch immer gespielt und geübt wird, ist das schon viel Programm für so nen Knopf.
Mit einem Welpen (und natürlich auch einem erwachsenen Hund) würde ich täglich außerhalb des Grundstückes Gassi gehen. Du musst ihn schließlich jetzt auf Umweltreize sozialisieren. Alles, was er jetzt nicht kennenlernt, wird ihm später sehr schwer fallen. Du musst auch nicht spazieren gehen im Sinne von viel Strecke machen, sondern kannst dich auch einfach mal auf die grüne Wiese setzen und zusammen die Welt entdecken. Das verbindet auch.
Dafür zu Hause natürlich weniger Programm. Der muss nicht den ganzen Tag mit Tau und Ball bespaßt werden. Achte lieber darauf, dass er auch mal zur Ruhe kommt und genug schläft. Wobei ich Ball spielen eh suboptimal finde. Den Ball gibt es hier nur als besondere Belohnung und auch erst seit Hazel älter ist.
Die einzigen Kommandos, die Hazel als Welpe gelernt hat war "Nein" und "Hier" (also zu mir kommen). Das reicht auch völllig aus. Das Rückrufkommando ist eh DAS wichtigeste Kommando und sollte im Welpenalter gut gefestigt werden.
Draußen kannst du dafür jetzt noch super den Folgetrieb deines Welpen nutzen. Selbstständig wird der schneller als dir lieb ist, also üb das Kommando jetzt draußen. -
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Hallo lightning88,
danke für deine Antwort. :-)
Ich glaube ich habe mich in meiner oberen Antwort nicht richtig ausgedrückt. Wir spielen u üben nicht den ganzen Tag, filo schläft auch viel, nur wenn er selber bisschen "hibbelig" wird dann wird er beschäftigt.Jetzt liegt er auch neben mir und schläft einfach nur. auf den tag gesehen wird er ca 2-3 stunden am tag mit spiel u spass beschäftigt. Aber auch nicht hintereinander sondern auf den Tag verteilt... Ist das zu viel? :-\
Danke für den Tipp mit der Wiese, werde ich heute mal probieren, wenn es etwas kühler ist.
Aber zu den Kommandos habe ich noch ne Frage, habe ja viel in Foren gelesen, was der Welpe in den ersten 7 tagen nicht lernen, wird später schwer beizubringen... Ich verstehe es nicht wirklich wie das gehen soll
er braucht Zeit aber die Kommandos "komm" und seinen Namen find ich am wichtigsten... Jedoch hört er auch gar nicht auf "aus" oder "nein" 
Aber zurück zu meiner ausgangsfrage, kann ich meinen weloeb irgendwie beruhigen wenn er so ausflippt? Aber bitte nichts mit "pack ihn in den Nacken" "sperr in ein Zimmer wo er alleine ist" das ist für mich keine richtige Erziehung für den kleinen u keinen anderen Hund!!!
Danke vielmals
Nina & klein filo
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ZitatAlles anzeigen
Hallo lightning88,
danke für deine Antwort. :-)
Ich glaube ich habe mich in meiner oberen Antwort nicht richtig ausgedrückt. Wir spielen u üben nicht den ganzen Tag, filo schläft auch viel, nur wenn er selber bisschen "hibbelig" wird dann wird er beschäftigt.Jetzt liegt er auch neben mir und schläft einfach nur. auf den tag gesehen wird er ca 2-3 stunden am tag mit spiel u spass beschäftigt. Aber auch nicht hintereinander sondern auf den Tag verteilt... Ist das zu viel? :-\
Nein, das ist nicht zuviel. Ich würde ihn nur nicht gerade dann beschäftigen, wenn er anfängt zu nerven. Sonst lernt er ganz schnell, dass er nerven muss um Action zu bekommen. Besser ist, wenn du festlegst, wann Beschäftigung stattfindet.
Danke für den Tipp mit der Wiese, werde ich heute mal probieren, wenn es etwas kühler ist.
Aber zu den Kommandos habe ich noch ne Frage, habe ja viel in Foren gelesen, was der Welpe in den ersten 7 tagen nicht lernen, wird später schwer beizubringen... Ich verstehe es nicht wirklich wie das gehen soll
er braucht Zeit aber die Kommandos "komm" und seinen Namen find ich am wichtigsten... Jedoch hört er auch gar nicht auf "aus" oder "nein"
Dass ein Welpe alles in 7 Tagen lernen muss, ist erstens unmöglich und zweitens Blödsinn.
Lass dich da mal nicht verunsichern. Bestimmte Dinge, wie zum Beispiel den Rückruf kannst du jetzt noch einfacher festigen, wegen dem natürlichen Folgetrieb. Aber grundsätzlich lernt ein Hund sein Leben lang. Du kannst dir also Zeit lassen. :) Was wie gesagt im Welpenalter wichtig ist, dass der Welpe deinen Alltag und viele Umweltreize kennenlernt. Also wenn er später mit in die Stadt oder Bus fahren soll, dann sollte er das jetzt kennenlernen. Da kannst du ihn auch zuerst tragen, damit er sich die Welt in Ruhe ansehen kann, wenn er sehr ängstlich sein sollte. Kommt immer auf den Welpen an. Halte die Ausflüge kurz. Zum Beispiel Kaffee trinken im Cafe und wieder nach Hause. Das reicht dann als Programm für den Tag. Sowas zu verarbeiten ist für einen Welpen sehr anstrengend. Wie übst du das "Nein" denn? Das muss auch erst aufgebaut werden. Sonst ist es für den Hund nur ein belangloses Wort.
Aber zurück zu meiner ausgangsfrage, kann ich meinen weloeb irgendwie beruhigen wenn er so ausflippt? Aber bitte nichts mit "pack ihn in den Nacken" "sperr in ein Zimmer wo er alleine ist" das ist für mich keine richtige Erziehung für den kleinen u keinen anderen Hund!!!
Oh Gott, du hast selber erkannt, dass solche Tipps Nonsens sind. Wenn Hazel aufgedreht hat und ihre fünf Minuten hatte, hab ich sie entweder ausspinnen lassen und komplett ignoriert oder ich hab sie festgehalten (natürlich liebevoll) bis sie sich beruhigt hatte. Nicht auf sie eingeredet, einfach festgehalten. Hab sie also gezwungen runter zu kommen. Du musst selber ausprobieren, was bei euch besser funktioniert. Ich kann dir nur sagen, die berühmten fünf Minuten hat jeder Welpe. Das ist ganz normal.Danke vielmals
Nina & klein filo
Edit: Bezüglich des Namen lernen. Am Anfang gibt man dem Hund immer ein Leckerli, nachdem man den Namen gesagt hat, egal ob er guckt oder nicht. Also Name, Leckerli rein, Name, Leckerli rein.....
Irgendwann hat er die Verknüpfung und dann gibt es das Leckerli nur noch, wenn er auch reagiert. Aber die Konditionierung muss ja erstmal bestehen. -
Das spielen, toben und aufdrehen ist bei Welpen normal. Sie freuen sich, entdecken die Welt...neue Gerüche...Dinge...es ist alles wahnsinnig interessant und spannend,
alles muss ausgetestet werden. Sie sind neugierig . Große Kommandos braucht er jetzt noch nicht können, das kommt etwas später. Lasse ihn die Welt entdecken und zeige sie ihm....aber nicht nur im Garten.
Alleine schon eine kleine Runde um einen Block oder einer Wiese die er nicht kennt, die ganzen neuen Eindrücke und Gerüche lasten ihn schon aus. Gehe mit ihm kurze und öfters mal andere Strecken. Zeige ihm Wasser, Wald und Wiesen. Gehe mit dem Hund auch an Strassen und an Fußgängern vorbei. Zeige ihm Fahrräder und Jogger.Sperre ihn nicht weg.....Packe ihn nicht in den Nacken ! Das aus und nein kommt nach und nach. Mache Dir da keine Sorgen ! Lass ihn jetzt erst mal Welpe sein
Was der Welpe in den ersten 7 Tagen nicht lernt.....lernt er halt etwas später. Viele von den Usern hier haben sich ältere Hunde aus dem Tierschutz geholt, ehemalige Strassenhunde....die kannten auch nicht viel bis nichts....und alle haben gelernt !Du bestimmst wann gespielt wird, nicht er. Wenn Du es zu einem Zeitpunkt nicht möchtest, dann gehe nicht darauf ein.
Du wirst es schaffen

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Versuch ihm doch dann seinen Ruheplatz schmackhaft zu machen. Im wahrsten Sinne des Wortes mit einem schmackhaften Kauknochen o.ä., mit dem er auch länger als 5 Sekunden beschäftigt ist.
Sonst einfach an die bisherigen Tipps halten, die sind schonmal super

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Vielen, vielen lieben Dank für eure schnellen und produktiven Kommentare.
Ich werde es definitiv beherzigen und etwas entspannter an die Sache ran gehen.
Werden ihn heute mit an den Strand, damit er sich an das Meer und den Strand gewöhnt.
Ganz liebe Grüße
Eine beruhigte Nina & klein filo
- Vor einem Moment
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