woher weiß ich eigentlich, ob mein hund
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entspannt allein bleibt oder einfach nur resigniert hat, weil niemand auf sein bellen und winseln reagiert hat? diese mutmaßung les ich hier öfter mal und frag mich, wie ist das eigentlich bei meinem hund.
als wir ihn bekommen haben (zum glück in den sommerferien) war zwar klar, dass er nicht von jetzt auf gleich fünf stunden allein bleiben kann, aber so kleinschrittig geübt wie hier immer geraten wird haben wir das auch nicht (ich war damals noch nicht im df
). anfangs waren wir nur kurz ohne ihn einkaufen oder ein stündchen ein eis essen, aber nach fünf wochen mussten wir und er ins sprichwörtliche kalte wasser springen: halb acht, tür zu, hund allein bis halb eins (nachdem wir vorher mit ihm raus waren natürlich).wir haben keine kamera aufgestellt (auf diese idee wären wir damals gar nicht gekommen), um zu schauen, wie es ihm mit dem alleinsein geht (hätte auch nichts geändert im übrigen, aber trotzdem), für uns war klar: wir kommen nach hause, es ist nichts kaputt (wohlweislich hatte er von anfang an nur den hinteren flur zur verfügung - eben auch, damit sich ein eventueller schaden in grenzen hält), also alles klar.
heute weiß ich, dass er sich vielleicht tagelang die seele nach uns aus dem leib gebellt hat (wir leben in einem einfamilienhaus, die nächsten nachbarn wohnen 200 m weg und sind tagsüber ebenfalls nicht da), bis er irgendwann aufgegeben hat. vielleicht kannte er das alleinsein aber auch und es war wirklich kein problem für ihn.
ich hoffe, ihr wißt, was ich meine. wäre toll, wenn ihr eine antwort für mich hättet.
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Hallo,
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Am Verhalten.
Ich kann dir nur meinen Poco als Vergleich geben: Er hat eine zeitlang auch die Wände abgerissen, gebellt, zerstört und sogar in die Bude gemacht.
Heute macht er das alles nicht mehr, aber das heißt nicht das er zu 100% entspannt ist. Er hat das ganze Getue aufgegeben, weil es ihm halt nichts gebracht hat. Aber wenn ich ihn heutzutage zu Hause alleine lasse, läuft er trotzdem noch immer wieder durch die Bude, kann nicht schlafen, bewacht die ganze Zeit die Tür. Rosie, die kein Thema mit dem alleine bleiben hat, liegt in der Zeit absolut entspannt auf ihrem Kissen und schläft tief und fest. Daran merke ich, dass sich Poco arrangiert hat auch wenn er es noch immer nicht wirklich toll findet allein gelassen zu werden.
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also, wenn so wie jetzt mein mann nicht da ist, sitzt herr hund hinten im flur im korb und wartet auf seine rückkehr. ebenso ist das, wenn ich außer haus bin. futter und wasser rührt er ebenfalls nicht an, wenn nicht seine BEIDEN bezugspersonen da sind. muss ich also davon ausgehen, dass er in der woche vormittags ebenso unentspannt da hockt und darauf wartet, dass ich heim komme (meistens ist meine tochter mittags vor mir da und trotzdem wartet er hinten auf mich statt in der küche bei ihr zu sitzen oder mit ihr raus zu gehen), statt entspannt zu pennen?
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Wenn dein Hund sich im Ganzern normal verhält und wohlfühlt, würde ich mir da rückblickend keine Gedanken machen. Die meisten Hunde lernen das Alleinebleiben ohne große Probleme, ans Forum wenden sich die HH, bei denen es eben nicht so klappt.
Ich merke beim Heimkommen, ob meine Hündin entspannt ist. Wenn ich die Tür aufmache und ich sehe, wie sie sich erstmal gemütlich streckt und mich dann locker begrüßt, und die Kuhle auf meinem Bett ist noch schlafwarm, dann schließe ich daraus auch ohne Kamerabeweis, daß sie die letzen Stunden ohne Stress verbracht hat.
Als wir das Alleinesein anfangs geübt haben, (auch bei mir unter Zeitdruck) fielen die Begrüßungen hektischer aus, da mußte schon mal eine gewisse Anspannung abgebaut werden. Das hat sich aber mit der Gewöhnung gegeben. Heutzutage werde ich beim Heimkommen freundlich zur Kenntnis genommen, das war's.
Etwas aufgeregter werde ich nur empfangen, wenn ich meine Hündin mal abends alleine lasse, denn das geschieht nur selten. Meist nehme ich sie zu Freunden usw mit. Aber ins Kino möchte ich gelegentlich schon mal. Dann merke ich an ihrer etwas hektischeren Begrüßung beim Heimkommen, daß ihr das ungewohnt ist. Aber sie verbringt die Zeit trotzdem gemütlich auf meinem Bett und nicht etwa ruhelos umhertigernd oder mit der Nase an der Tür. Der Bettdecken-Wärmetest beweist es!

Dagmar & Cara
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Habe vorhin deinen zweiten Beitrag nicht richtig gelesen, worin du doch gewisse Zeichen der Anspannung bei deinem Hund beschreibst.
Sitzt der Hund denn tatsächlich die ganze Zeit aufrecht im Korb, wenn er auf deinen Mann wartet, oder liegt er darin, wenn auch ohne zu schlafen?
Hat er auch heute noch nur den hinteren Flur zur Verfügung beim Alleinesein oder darf er sich in der ganzen Wohnung bewegen? Viele Hunde verbringen die Zeit des Alleineseins am liebsten auf dem Bett ihrer Menschen, da ist es nicht nur schön weich, sondern der Geruch ist auch am stärksten. Das beruhigt. Eine Tagesdecke verhindert Schmutz und Haare auf der Bettdecke.
Unternehmt ihr meistens gemeinsam was mit dem Hund, oder geht auch mal jeder einzeln mit ihm spazieren?
Dagmar & Cara
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Er sitzt nicht die ganze Zeit aufrecht, er liegt und behält die Tür im Auge (soweit ich weiß, bin ja nicht die ganze Zeit dabei). Das macht er allerdings vor allem, wenn mein Mann außerplanmäßig nicht da ist, d.h. wenn ich mittags nach Hause komme, weiß er genau, dass noch keine Herrchen-Zeit ist und ist dann auch entspannt bei mir, ohne auf die Tür zu achten. Manchmal merkt er gar nicht, wenn mein Mann kommt.
Wenn er ganz allein ist, hat er nach wie vor nur den hinteren Flur. Da liegt sein Schlafkorb, in dem er auch nachts pennt, und Wasser und Futternapf. Ich mag nicht, vor allem im Winter, die Türen zu lassen Räumen offen lassen das kühlt doch sehr aus und gegen an heizen will ich auch nicht. Außerdem hätte er dann die Möglichkeit, vorne vor der Eingangshaustür zu sitzen und jeden anzukläffen, der vorbei geht (haben ne Glastür).
Unsere Schlafzimmer liegen oben, da kommt er nicht hin.
Spazieren geht meistens immer nur einer mit ihm. Manchmal gehen mein Mann und ich zusammen, aber eher selten, und ab und an kommt meine Tochter mit (Gesprächsbedarf Teenies und so ;-)).
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