Meningitis SRMA/Epileptische Anfälle

  • Ronja, unser Mops (2Jahre), hatte vor etwa 5 Wochen zum ersten mal starke epileptische Anfälle. Da sich diese innerhalb von 4 Tagen sich extrem häuften, ließen wir MRT machen und Hirnwasser testen. Dabei kam heraus, das sie Meningitis hat, aber keine bakterielle und sie hat Ödeme im Gehirn, ausgelöst durch diese Meningitis. Diese Ödeme lösten diese Anfälle aus sagte der TA. Dann bekam sie Cortison und die Anfälle blieben für zwei Wochen aus, nachdem wir die Dosis herab setzten lt. Plan trat ein Anfall in abgeschwächter Form, aber hat länger gedauert bis wieder vorbei war der Anfall, wieder auf. Lt. TA wurde die Dosis wieder erhöht und dabei gelassen. Trotzdem bekam Ronja wieder drei leichte Anfälle. TA meinte, die Dosis weiter zu erhöhen, wäre nicht gut, weil es nicht mehr anschlägt, was auch nachvollziehbar ist. Nun hat der TA Antiepileptika zusätzlich angeordnet, um die Anfälle in den Griff zu bekommen, das Cortison werden wir in 2 Wochen wieder herabsetzen und nach und nach ausschleichen lassen...
    Hat jemand von euch Erfahrung mit dieser Krankheit und den Verlauf, bitte meldet euch mal.

  • Hallo,

    eigene Erfahrungen habe ich Gott sei Dank, keine.
    Die Krankheit SRMA ist sehr wahrscheinlich eine Autoimmunerkrankung, ausgelöst durch körperfremde Stoffe.

    Nach meinem Wissen darf das Cortison nicht zu früh reduziert werden.
    Bist Du bei einem Spezialisten damit in Behandlung oder bei Deinem Haustierarzt?

    Hier etwas zum Lesen, vielleicht klickst Du mal auf den Link für weitere Informationen.

    Zitat

    Nach heutigem Stand der Wissenschaft wird vermutet, dass ein infektiöses Agens Auslöser der Erkrankung ist. Dieses konnte bis dato jedoch nicht identifiziert werden. Es wird vermutet, dass nach der Auseinandersetzung des Körpers mit diesem unbekannten Umweltfaktor, das eigene Immunsystem überreagiert und eine Autoimmunerkrankung entsteht.

    Zitat

    Die Therapie der SRMA besteht in einer langandauernden Gabe von entzündungshemmenden und immunsupprimierenden Glukokortikosteroiden über mindestens sechs Monate [2].

    Zitat

    Diese darf nur sehr langsam reduziert werden, weil bei dieser Erkrankung Rückfälle möglich sind und die davon betroffenen Tiere sprechen dann oft schlechter auf die Therapie an [2].

    http://www.hundkatzepferd.com/archive/944826…-beim-Hund.html

    Für Umweltmediziner ist der Auslöser kein unbekannter Umweltfaktor.
    Besonders häufig werden Schwermetalle (z. B. hochgiftiges Quecksilber) in Verbindung mit div. Autoimmunerkrankungen gebracht. Quecksilber ist den Impfstoffen für Hunde zugesetzt.
    Es reichert sich überwiegend im Gehirn an.

    Darum würde ich begleitend zur Therapie in der Tierklinik eine alternative Behandlung machen lassen - zur Ausleitung der Fremdstoffe und um die Nebenwirkungen des Cortisons abzumildern. Die klassische Homöopathie ist dafür sehr gut geeignet.

  • Etwa 8 Wochen war Ronja anfallsfrei. Im September hatte sie urplötzlich einen Statusepilepticus, 4 Wochen später wieder einen. Es wurde erneut ein MRT gemacht, da wurde festgestellt, das die andere Gehirnhälfte komplett entzündet ist. Es müßte lt. Klinik eine Enzephalitis sein, sie bekommt jetzt wieder hochdosiert Cortison. Ich holte mir noch eine zweite Meinung bei einem Neurologen ein. Ronja hat eine Enzephalitis, es gibt unterschiedliche Formen dieser Krankheit und man weiß nicht, wie sie verläuft. Damals im Mai diese angebliche Meningitis, war auch schon diese Enzephalitis. Nun bekommt sie weiterhin hochdosiert Cortison und demnächst noch ein Chemomedikament dazu. In diesem kurzen Bericht habe ich sehr viele Probleme, die zwischendurch waren, nicht erwähnt, da ich nicht weiß wie groß das Interesse von euch ist.

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