Hund (scheinbar ohne Altlasten) ans Alleinsein gewöhnen

  • Hallo zusammen,

    seit ca. einer Woche ist der kleine Südländer nun hier und er ist wirklich ein Traumhund. Nun trainieren wir schon langsam Alltagssituationen und nu' tut sich eine Frage auf.

    Ich muss ein bisschen ausholen:
    Mein letzter Pflegehund hat wenn ich nur duschen gegangen bin, das ganze Haus zusammengebrüllt. Er hat dann auch nach 7 Monaten gerade mal 20 min alleinbleiben geschafft. Daher bin ich etwas traumatisiert.

    Nun ist hier ein junger Hund eingezogen, der scheinbar gar keine Probleme damit zu haben scheint. Er sucht von selbst seinen Kennel im Wohnzimmer auf und schläft darin 3-4 Stunden, wenn ich im Büro beschäftigt bin, etwas koche, etc. Verlasse ich die Wohnung, um in die Waschküche oder zum Mülleimer zu gehen, geht er sofort in den Kennel, um zu schlafen oder kaut an seinem Kauknochen.
    Nächste Woche möchte ich gerne das "echte Alleinsein" trainieren und habe Angst, diese guten Ansätze kaputt zu machen.
    Gehe ich da einfach so vor, wie ich das bei einem Welpen machen würde (In winzigen Sekundenschritten, ich meine, die ersten 10 Übungen aus dem Buch klappen ja schon jetzt prima)? Viele Vorübungen wie Schlüsselnehmen, Tür auf Tür zu, etc. interessieren den Hund gar nicht. Er wird erst wach und rennt zur Tür, wenn ich sein Geschirr vom Halter nehme und den Leckerli-Beutel fülle.
    Kann ich also einfach mit 5 Minuten beginnen und dann einfach die Zeit hochsteigern?
    Wie schnell kann ich vorgehen, wenn der Hund keine Ansätze eines Problemverhaltens zeigt?

    Wahrscheinlich klingt das jetzt nach einem Luxusproblem :ops:

    Beste Grüße,
    Geckolina

  • Mach es nur icht zu kompliziert und such nicht nach Problemen, wo es keine gibt.

    Einfach den normalen Alltag, die meisten Hunde können das, man hört halt nur, wenn es es Probleme gibt. Meine hat mal kurz probiert an der Tür zu kratzen, wenn ich im Bad war, ein paar Mal ein knappes 'Nein' von mir, dann hat sie es gelassen.

    Freu dich :D

  • Hallo Nebelfrei,

    und wie ich mich freue :rollsmile:
    Also du meinst, einfach eben zum Getränkehändler fahren (30 Minuten) und sehen, ob er wirlich brav war?
    Das wär' ja einfach.

    Wenn er könnte, würde der Hund wohl einen Thread aufmachen:
    Mein Frauchen ist von einem anderen Hund traumatisiert und befürchtet immer das Schlimmste.

    Beste Grüße,
    Geckolina

  • Ja, ich hab das so gemacht. Einfach so, wie wenn der Hund das sowieso könnte, 30 min find ich ok.
    Ich mache es so.
    Ich sag klar 'tschüss und dableiben' einmal über den Kopf streicheln und weg, slso nicht abschleichen. Beim zurückkommen freut sie sich :D und darf zu mir kommen, wenn ich alles abgelegt und mich hingesetzt habe (mach ich damit sie nicht hochspringt) und dann begrüssen, spielen, freuen, plaudern, etc. aber eher ruhig, nicht wie wenn ich Jahre weggewesen wäre.
    Ih mache das extra ruhig, weil meine sonst die Tendenz hätte hysterisch zu werden vor Freude, die Feude hat sue gelegentlich auch wenn ich 5 min im Keller war :lachtot:

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