• So,

    ich mal wieder, also - er heult nicht mehr..... jedenfalls unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr und die sind "ich darf in der Küche vor der Eingangstür liegen" - okay - kann ich mit leben, dort legt er sich dann hin, jammert ein bisschen und schläft auch ganz entspannt.

    Mittlerweile ist der kleine Unfug 15 Wochen als und schaut schon aus, wie ein Großer - nur in mini. Zwergdalmatiner, echt niedlich. Er ist ein Wirbelwind und man muss ihn städnig im Auge haben. Anbinden schätzt er gar nicht, aber gestern ging es teils nicht anders, dann heult er auch wieder. Aber das muss er, im Notfall, aushalten.

    Spazieren gehen mit mir findet auch auch doof, wenn ich nicht aufpasse, dreht er im Stand um und gibt Vollgas, Richtung zu Hause, aber ich halte das für normal, Chefin könnt ja wieder kommen.... da hilft Lucas, der souverän vor geht und Sicherheit vermittelt. Für mich in jedem Fall ein Zeichen, ihn nicht ohne Leine laufen zu lassen.

    Ansonsten macht er Spaß, er lernt unglaublich schnell und kann manches nicht auf der Stelle koordinieren, total putzig, wenn er "tot" geben soll, aus dem Stand und mit lauter Eifer ne Rolle hinlegt..... mal sehen, was das noch gibt mit dem Süßen.

    Sundri

  • Hallo,

    ich habe ein ähnliches Problem, deswegen schließe ich mich hier gleich an. Ich habe einen 10 Wochen alten Jack Russell Terrier, der nun seit 2 Wochen bei mir ist. Ich war jetzt 2 Wochen mit ihm zuhause und seit gestern ist er mit mir im Büro. Er hat da ein Platzerl und eine Box und jede Menge Spielzeug - alles direkt neben mir. Aber er ist angehängt, da er noch nicht ganz stubenrein ist.

    Wenn ich da bin ist meistens alles ok, er jammert oder bellt nur selten, wenn er zu mir will, da kann ich ihn schnell beruhigen. Ich sitze mit 4 anderen Kollegen im Büro und es wird oft telefoniert, da kann ich ihn nicht bellen lassen, bis er sich beruhigt.
    Ich habe auch immer wieder Termine. Jeden Tag ein 10-Minuten-Meeting aber bald auch wieder Kundentermine, die bis zu einer Stunde dauern. Da bellt er die ganze Zeit, bis ich wieder komm. Das geht natürlich nicht. Mir ist klar, dass das ein Lernprozess für ihn ist, dass er weiß, dass ich jedes Mal wieder komm. Aber wie mache ich bzw. meine Kollegen, wenn ich nicht da bin, das am besten?
    Ich übe das mit ihm zuhause auch immer wieder. Da tu ich ihn in die Box und geh kurz aus dem Zimmer. Aber da heult und bellt er genauso. Hat da jemand Ratschläge für mich?

    Danke euch und LG
    Daniela

  • Moin,

    ich glaub es wäre klüger, einen eigenen Thread zu eröffnen? Ich bin sicher, das Du dann auch Atworten bekommst.

    Ansonsten meine ich, das Dein Hund noch viel zu jung ist um allein zu bleiben, egal wo.... eine Stunde ist für einen Welpen einfach lebensbedrohlich. So junge Hunde wissen vorerst nur, das sie allein - verloren und in Gefahr sind. Normalerweise sind so kleine Tiere nicht allein und das macht ihnen Angst.

    Er muss erst mal ankommen, sich bei Dir daheim fühlen und Vertrauen aufbauen, indem Du ihn einsperrst geht das jedes Mal wieder verloren.

    Sundri

  • Moin,

    langsam bin ich am Ende mit meinem Latein und meiner Kraft..... so gern ich meine Tochter entlasten würde, der Kleine schafft mich.

    Er heult nicht mehr, wenn er vor der Tür liegen darf - aber da ich mich nicht immer in der Küche aufhalten möchte - schon gar nicht Samstagsabend - funktioniert nichts - es wird, leider - immer schlimmer.

    Was ich nicht so ganz verstehe, denn, seit sie ihn hat, geht er hier ein und aus, geht meine Tür nicht schnell g enug auf, wenn sie kommen, bellt er empört - und muss dann eben warten, bis er rein darft. Er rast wie gestochen zu Lucas Napf, leckt ihn aus und begrüßt dann alle, die hier sind. Kennt sich aus, weiß, wo alles steht. Montag wird er 18 Wochen alt, kennt uns also seit 10 Wochen.

    Aber, das hierbleiben wird zur Zerreißprobe, egal ob mit Dingen von daheim oder ohne... gestern hat er mir in zwei Stunden drei mal auf den teppich gemacht - dabei war meien Tochter vorher mit ihm, ich einmal, meine andere Tochter auch einmal - trotzdem..... der Kleine ist total gestresst.... halte ich ihn mal kurz fest - heult er sofort los. Es geht nur, wenn er entweder mit Lucas spielt - was der aber auch nicht gut leiden kann und ich muss ihn mehr oder weniger schützen, weil er so ein liebes Schaf ist - und dann geht das Drama los, oder aber er liegt vor der Küchentür - was er eben auch nicht stets will, dann geht er wandern und macht irgendeinen Unfug....

    Samstagabend hat er so ein Theater gemacht, das ich dann in der Küche saß und Lucas so gestresst war, das er Durchfall bekam (er ist sehr sensibel), kreischen, heulen, durch die Gegend rennen, wie gestochen... wenn die Beiden zusammen hier sind - kein Thema.

    Also, was tun? Ich neige schon dazu, weil sie sagt, "zuhause macht er das nicht" ihn dort lassen zu wollen..... wenn sie zum Arzt muss etc. Sie abholen, fahren und wieder heim bringen. Bei ihr einhüten geht, wie schon erwähnt, nicht.

    Müsste er sich nicht langsam an uns gewöhnen? Bzw. wissen, das sie wieder kommt? So ein Drame kenne ich von meinen Hunden nicht, nicht mal als Malik klein war, gab es etwas derartiges. Der legte sich in seien Korb und es war Ruhe. Nun meint mein Kind, ich könne doch, vielleicht - ne Box? Allein die Vorstellung das er darinnen sitzt und heult - bringt mich in Stress. Also hab ich nein gesagt, keine Box, nicht hier" aber ich kann auch einfach nicht mehr.

    Sundri :verzweifelt:

  • Hi!

    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, wenn deine Tochter den Hund nicht bei dir daheim abliefert, sondern ihn dir draußen übergibt.
    Ihr trefft euch irgendwo, deine Tochter gibt dir das Hundetier und geht. Du kannst ja dann noch eine Runde mit ihm laufen, vielleicht mit Lucas zusammen, und dann geht zu euch nachhause.
    Wenn das Baby draußen interessantes zum Schnüffel hat, mit deinem Hund ein wenig spielen kann, abgelenkt ist, dann fällt ihm der Abschied vielleicht nicht ganz so schwer und er verfällt erst gar nicht in den "Heul-Modus".

    Herzliche Grüße,

    N.

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