Unsicher? Welpe / Junghund
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JustJump -
30. Mai 2014 um 21:18
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Hallo ,
ich hatte eben Besuch von einer Bekannten meiner Mutter samt unsicherem Welpen / Junghund .
Die Kleine ist ein Zwergschnauzer und für mein Empfinden absolut unsicher in der Menschenwelt .
Zum Erstaunen der Besitzerin saß die Kleine auf meinem Schoß , schmuste und entspannte sich fix .
Dann waren wir bei uns im Garten , auf dem Nachbargrundstück unterhielten sich Leute und los ging es .Kläffen , Ohren nach hinten , Schwanz zwischen den Beinen und nur Gekläffe , Pipi wurde nicht gemacht , es wurde orientierungslos rumgerannt und nur Gekläffe .
Ich dachte mir dann , ich geh in die Hocke , lege vorsichtig meine Hände um ihren Körper und hoffte auf Beruhigung .
Sie war erstmal völlig aggro , wand sich wie eine Schlange und knurrte und versuchte mich in die Hände zu beißen.
Ich ließ meine Hände da und ignorierte ihr Verhalten , nach geraumer Zeit beruhigte sie sich .Die Besitzerin sagte mir dann , das die Kleine nicht Gassi geht , weil sie eben so auf alles reagiert . Dadurch aus dem Halsband schlüpft usw.
Meine Frage ist eigentlich nur , wie schafft man es , diesen Hund umweltsicher und angstfrei zu bekommen ?
Geht das überhaupt ?
Ich suche ja eigentlich einen robusten Hund der auch mal was ab kann .Grüße JustJump
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in dem man ihn alles zeigt und die zeit gibt es aufzunehmen... bei ängstlichen hunden bedeutet dies evtl auch mal tage bis wochen nur auf einer bank/bushaltestelle zu sitzen und beobachten lassen
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Zitat
Ich suche ja eigentlich einen robusten Hund der auch mal was ab kann .
Dann suche dir selbst einen guten Züchter, der auf wesensfeste Hunde Wert legt und Welpen vielseitig prägt. -
Jepp.... schade, dass Deine Freundin resigniert..... "Ich gehe nicht Gassi mit dem Hund, weil er so reagiert"... Wie schon geschrieben, wäre eine Möglichkeit, sich mit dem Hund an eine (nicht so frequentierte) Bushaltestation zu hocken. Erstmal ein paar Minuten, dann immer länger. Nicht betüddeln, sondern Sicherheit geben, relaxt sein. Irgendwann dürfte Hund schnallen, dass überhaupt nichts passiert. Dass er keine Angst oder Unsicherheit zeigen muss, weil ihm einfach nichts geschieht.... Das ist nicht innerhalb einer Woche überstanden, aber, wenn man es richtig anpackt, so denke ich, bekommt man das gewuppt! Der Hund muss ja um Gottes Willen nicht everybody's darling werden... er sollte aber schon mit seiner Umwelt zurecht kommen..... sonst hat er Dauerstress und das ist logischerweise ungut...
Das was Du machen kannst, ist, Deiner Freundin zu sagen, sie MUSS einfach diese Situation annehmen und daran arbeiten. Wegsehen, verstecken und resignieren hat noch niemandem geholfen..... damit wird keiner glücklich. Es dauert vielleicht und ist mit etwas Arbeit verbunden...aber, diese "Stunde" am Tag sollte jeder Hundehalter bereit sein zu investieren, damit der Hund nicht leiden muss (und somit auch sein ganzes Umfeld)
Ich drücke die Daumen!!!!
Beste Grüße
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