• also was genau das problem ist kann ich nicht sagen. hier eine möglichkeit / vermutung:
    als hütehund will er arbeiten und kontrollieren. eventuell wäre es sinnvoll ihm ein "auf die decke" oder "in die box" zu lernen. er denkt vielleicht er solle die kontrolle übernehmen und dich über jede aktivität informieren. versuche vermehrt selbst die kontrolle zu übernehmen. ihr geht raus wenn du es sagst. ihr spielt wenn du es sagst, er soll ruhen wenn du es sagst. wenn du bemerkst dass die frau runter kommt, geh kurz schauen. zeig deinem hund das du die aktivität mitbekommst und das alles in ordnung ist. aber natürlich ohne lob...

    nur so ideen :smile:

    Zitat

    Die ersten 10 Monate wurde er im Zwinger gehalten.

    ein wirklich nicht optimaler start ins leben.

  • Zitat

    Also er darf nicht nach oben. Es soll eben Bereiche geben zu denen er keinen Zugang hat. Schlafräume, Bad und Kinderzimmer.
    Seht Ihr Möglichkeiten es ihm trotzdem abzugewöhnen?

    finde ich nicht hart. gerade wenn er alles so kontrollieren will baut ihr stress ab wenn er nicht überall kontrollieren kann. es gibt sicher die möglichkeit es ihm abzugewöhnen, braucht meist halt geduld. vielleicht auch einmal einen hundetrainer ins haus holen?

  • Zitat

    Also er darf nicht nach oben. Es soll eben Bereiche geben zu denen er keinen Zugang hat. Schlafräume, Bad und Kinderzimmer.
    Seht Ihr Möglichkeiten es ihm trotzdem abzugewöhnen?
    Will ja nicht hartherzig sein, aber meine Frau möchte ihn einfach nicht oben haben.

    Wenn man sich einen Hund anschafft, sollte einem klar sein, dass ein Hund ein Rudeltier ist.
    Einen Hund aus einem Teil des Hauses wegzusperren, käme mir nie in den Sinn.

    Gerade für Kinder gibt es nichts Schöneres, als viel Körperkontakt zu einem Hund zu haben.
    Was wiegen da ein paar Hundehaare im Bett gegen eine enge Kind-Hund-Beziehung, die das Selbstvertrauen des Kindes, seine sozialen Fähigkeiten und seine Gesundheit stärkt.

    Es wurde in Studien belegt, dass Hunde einen positiven Einfluß auf die Entwicklung von Kindern haben.

  • ist der hund denn geistig ausgelastet. also training von tricks, sortier und intelligenzspiele usw? gerade hütehunde sind arbeitstiere, die müssen ihren kopf gebrauchen. einfach rumrennen nützt da nichts.

  • Moin,

    mein Malik hat auch seine ersten Jahre im unteren Bereich unseres Hauses verlebt und er hat das ganz gut angenommen. Ich wollte ihn nicht in den Kinderzimmern haben und mein Ex nicht in den Wohnräumen.... heute lebt er mit uns und darüber bin ich sehr froh, weil ich einfach schneller mitbekomme, wie es meinem Hund geht.

    Das kann man schon so machen..... muss man aber nicht. ;) Und Kompromisse, wie "will mein Partner nicht" muss es auch geben können.

    Ja, aber ich denke mir schon, dass das Bellen etwas mit Kontrolle zu tun haben kann - um das genau zu erkennen, wäre ein Trainer bei der Vergangenheit wirklich eine Idee, die man überlegen sollte. Bei Hütetieren kann ich mir auch vorstellen, das es sie total stresst, wenn einer sich woanders aufhält.... mein Diego hatte ja Hüteanteile und es hat lang gedauert, bis er damit klar kam, das nicht immer alle zusammen in einem Raum sind. Nur, gebellt hat er nicht, zum Glück.

    Und mal nachsehen, woran es morgens liegt, vielleicht spürt er auch allgemeine Unruhe, es wird sich mehr bewegt, in der Aufwachzeit? Dafür kann es viel Ursachen geben, eben auch, mehr Verkehr auf der Straße.... wenn bei uns die Zeitung kommt (bei offenen Fenstern, pktl. 5 Uhr früh) sind meine auch wach. und ich weiß erst, seitdem ich Hunde hab, wann die Zeitung kommt. :hust:

    Sundri

  • wie hört sich denn das bellen an? schnell aufeinanderfolgendes bellen, hohes jaulartiges bellen? würde sicher auch aufschluss geben warum er das tut.

    ich kann ja jedem bellgeplagten das buch " das bellverhalten der hunde" von turid rugaas empfehlen. das gibt nicht nur aufschluss über die art des gebells sondern auch ansätze zur lösung.

  • Zitat

    Danke schon mal für die Anregungen. Hab das das Buch bestellt. Sitze nämlich grad unzen, weil um 6 die Nacht wieder zu Ende war. Gibts noch irgendwelche Tipps?

    :D
    Sorry, ich habe keinen Tipp, denn unsere 4 Hunde dürfen selbstverständlich MIT uns leben, was heißt, sie dürfen sich ebenso wie wir in allen Räumen aufhalten. Ich finde das sehr wichtig, weil ich gerade nachts bemerken möchte, wenn es dem Hund nicht gut geht.
    Meist schließt man die Hunde ja des Drecks wegen aus bestimmten Räumen aus. Mein Kompromiss wäre daher, dass alle Familienmitglieder beim saubermachen helfen, sofern die Sauberkeit der Grund sein sollte.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!