Wurmkur vor oder nach OP?
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Hi Zusammen,
bin grade unsicher: Schnuffelino wird am 5.5. am Auge operiert (grauer Star). OP-Vorabcheck hat ergeben, dass die Blutwerte optimal sind und er auch sonst für sein Alter (14, 11,5 kg) fit ist, bis auf eine kleine, altersbedingte, aber nicht risikoreiche Herzklappenabnutzung (bekommt dafür auch schon lange Enalatab). Er bräuchte er eine Wurmkur, habe ich heute erfahren. Hatte mir so was fast gedacht, da er in letzter Zeit immer wieder mal Sch... eingesaugt hat, aber hat bisher keine Sympthome gezeigt und ist auch sonst quietschfiel - was ja bei dieser Diagnose schon mal vorkommt.
Die Ärztin hat uns "freigestellt", ob wir das vor oder nach der OP machen möchten. Spontan hätte ich gesagt vorher - Erstdosis 3 Tabletten ab morgen wäre bis einschl. Donnerstag, wären dann also noch 4 Tage + OP-Tag Vorlaufzeit, dann erst in 2 Wochen noch mal 3 Tabs. Bin mir aber jetzt unschlüssig, ob das irgendwie mit der Narkose kollidiert - die OP dauert so ne 3/4tel Stunde, wenn alles klappt. Danach bekommt er ja Medis gegen Schmerzen, Entzündung usw., weiß nicht wie lange, aber das Auge muss schon über mehrere Wochen mit Tropfen versorgt werden. In dieser Phase dann noch die Erstbehandlung oben drauf? Außerdem sind wir noch in der Kortison-Ausschleichphase, inzwischen 1/4 Predni, wenn die Verdauung so stabil bleibt ab nächsten Die jeden 2. Tag 1/4 Predni. Weiß jetzt grad nicht
Kann da jemand was zu sagen oder hat Erfahrung?Danke schon mal + l. G.
SchnuffelTony - Vor einem Moment
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Hi,
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Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Würmer vorhanden (?)
Dann gilt:
Parasiten sind nicht so optimal für das Immunsystem und somit auch die Wundheilung und Genesungsphase. Ich würde vorher entwurmen. -
Sind die Würmer denn nachgewiesen? Oder ist das nur so eine dieser Vorsorgeentwurmungen?
Wenn er wirklich starken Wurmbefall hat, würde ich vorher entwurmen und die OP evt verschieben, wenn er die Kur schlecht verträgt. (Eine gezappte Darmflora ist nun auch nicht gerade heilungsfördern) Ansonsten würde ich entwurmen wenn die ganze OP-Geschichte verheilt und Geschichte ist.
Wünsche dem Wuff alles gut für die OP! -
Zitat
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Würmer vorhanden (?)
Ich gehe mal davon aus, sie haben ein großes Blutbild gemacht. Leider war ich grade mit Schnuffel unterwegs und mein Gutster war am Telefon. Lt. seiner "Aussage": "Alle Blutwerte sind optimal, bis auf einen - er (also, der Hund
) sollte eine Wurmkur bekommen."ZitatParasiten sind nicht so optimal für das Immunsystem und somit auch die Wundheilung und Genesungsphase. Ich würde vorher entwurmen.
Das dachte ich mir auch so, habe gegoogelt und bei irgendeiner TA-Info gelesen, dass man unmittelbar vor- und nach einer OP keine Wurmkur geben sollte - wobei die Frage ist, welcher Zeitraum mit "unmittelbar" gemeint und ob man zwischen einer "großen" OP mit großer Wunde und so und einer OP-Feldmäßig eher kleinen Wunde unterscheiden muss. Ich werd morgen noch mal fragen, muss eh hin. Wollte mich einfach vorab informieren...
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Es geht wahrscheinlich um die Eos, die erhöht sind. Das kann aber noch andere Ursachen haben.
ZitatAlles anzeigenErhöhte Werte für eosinophile Granulozyten (Eosinophilie) findet man bei vielen Ursachen:
Parasiten, insbesondere Würmer gehören zu den häufigsten Ursachen einer zum Teil erheblichen Eosinophilie. Gesucht werden sollte z. B. nach Ascaris; Trichinen, Echinokokken, Zystizerken, Filarien, Hakenwürmern.
Allergische Erkrankungen, insbesondere allergisch bedingte Hautkrankheiten, wie Urtikaria, atopische Dermatitis und Ekzem, sind eine häufige Ursache.
Die Heilungsphase bakterieller und viraler Infektionskrankheiten (z. B. Scharlach und Masern): der Anstieg der Eosinophilen im Differenzialblutbild wird gelegentlich als "Morgenröte" bezeichnet.
Die Eosinophilie unbekannter Ursache („idiopathische Eosinophilie“) kommt seltener vor.
Der Morbus Hodgkin kann mit einer Eosinophilie einhergehen.
Tumore, besonders der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom),
Eosinophilen-Leukämie: Blutkrebs mit Eosinophilen; hierbei finden sich besonders hohe Werte.
Eosinophile gastrointestinale Erkrankungen [2]: z. B. eosinophile Ösophagitis, eosinophile Gastritis, eosinophile Enteritis, eosinophile Kolitis. Bei diesen Erkrankungen finden sich die Eosinophilen hauptsächlich in der Schleimhaut.
Seltene Erkrankungen wie das Churg-Strauss-Syndrom, die eosinophile Fasciitis, das Dressler-Syndrom oder die Panarteri
http://www.medicoconsult.de/wiki/Eosinophile_Granulozyten
Hm, hm, wenn sie nicht im Kot nachgewiesen sind.... hm, hm, ganz schön schwierig....vielleicht würde ich da wirklich erst entwurmen, wenn die OP erfolgreich durch ist... Keine Ahnung, wie ich es dann halten würde, tut mir leid. -
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Frag die TÄ doch noch mal. Der Hund ist ja kein Jungspund mehr. Wenn er wirklich entwurmt werden muss, würde ich die OP einfach um einen Monat verschieben.
Zur Heilungsförderung habe ich (und eine gute Freundin auch) gute Erfahrung mit einem Kolostrumpräparat gemacht Wir haben Regenerat von PerNaturam benutzt, aber das ist ganz schon teuer. Bi der nächsten OP würde ich evt, Kolostrum für MEnschen bestellen günstig bei Amazon.
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Zitat
Sind die Würmer denn nachgewiesen? Oder ist das nur so eine dieser Vorsorgeentwurmungen?
Wurmkur kriegt er immer nur bei Nachweis verpasst. War halt nicht durch Kotuntersuchung, sondern anhand vom Blutbild. Kriege jetzt auch keine drei Tage mehr zusammen, um rechtzeitig vorher mit einer Kur zu beginnen.
ZitatWenn er wirklich starken Wurmbefall hat, würde ich vorher entwurmen und die OP evt verschieben, wenn er die Kur schlecht verträgt. (Eine gezappte Darmflora ist nun auch nicht gerade heilungsfördern) Ansonsten würde ich entwurmen wenn die ganze OP-Geschichte verheilt und Geschichte ist.
Wünsche dem Wuff alles gut für die OP!Wie stark, kann ich nicht beurteilen, da wie gerade beschrieben nur anhand des Blutbildes festgestellt. OP-Termin verschieben is nich, muss mir extra Urlaub nehmen. Bisher hat er die Wurmkuren immer prima und mit keinerlei Problemen überstanden. War halt so ein- bis zweimal im Jahr, seit den zweieinhalb Jahren, die wir ihn haben, die letzte irgendwann im Sommer letzten Jahres. Da die Ärztin es uns frei gestellt hat, ob vorher oder hinterher, scheint es im Moment nicht dramatisch zu sein, zumal er bisher auch keine Sympthome zeigt. Aus ihrer Sicht spräche nichts gegen die OP. Vielleicht lasse ich einen Test machen und wenn auch im Kot Würmer nachgewiesen werden, mache ich das dann doch eher nach der OP.
Danke für die Wünsche - ich mache mir schon so meine Gedanken, aber lieber jetzt, wo er noch und gerade zurzeit Magen-/Darmtechnisch so gut drauf ist. Besser werden seine Augen nicht und jünger wird er auch net.
Schnaudel: Er hat IBD - und deswegen auch das Kortison - und einen Hang zu Reflux, was schon seine Speiseröhre etwas in Mitleidenschaft gezogen hat. Vielleicht besteht da ein Zusammenhang, wenn ich deine zitierten Ausführungen richtig interpretiere
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Zitat
Frag die TÄ doch noch mal. Der Hund ist ja kein Jungspund mehr. Wenn er wirklich entwurmt werden muss, würde ich die OP einfach um einen Monat verschieben.
Zur Heilungsförderung habe ich (und eine gute Freundin auch) gute Erfahrung mit einem Kolostrumpräparat gemacht Wir haben Regenerat von PerNaturam benutzt, aber das ist ganz schon teuer. Bi der nächsten OP würde ich evt, Kolostrum für MEnschen bestellen günstig bei Amazon.
Muss eh diese Woche noch mal hin, wollte mich einfach schon vorher ein bisschen schlau machen. Verschieben ist schwierig, möchte seinen zurzeit guten Allgemeinzustand nutzen, weiß nicht, wie das in einem Monat aussieht....
Danke für den Tipp, werde mich auch noch mal mit der THP in Verbindung setzen. Die kennt ihn schon aus dem TH und kümmert sich dort auch sonst um die betagteren Fellnasen.
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Ich würde auf jeden Fall eine Kotprobe untersuchen lassen. Denn es ist ja wichtig, welche Würmer vorhanden sind. Und danach würde ich entscheiden, wann, wie und ob entwurmen. Und manche Wurmarten brauchen spezielle Entwurmungsmittel. GEgen Lungenwürmer z.B. wirkt nicht jedes Wurmmittel.
Also meine Einstellung ist immer, ich will "den Feind" kennen und gezielt behandeln. Und das geht nur, wenn du mittels Kotprobe feststellen lässt, wie der Feind heißt
Mein Hund hat am Tag seiner OP zeitgleich einen positiven Wurmbefund (Spulwürmer) bekommen. Da ich die OP nicht absagen konnte (Tumorentfernung), habe ich die Wurmkur nicht gegeben. Anschließend war der Magen/Darm vom Paul durch die vielen Schmerzmittel, Antibiose pp. sehr sehr gereizt. Zwei Wochen nach der OP der erste Versuch einer Wurmkur. Kam prompt wieder oben raus und Hund gings drei Tage elendig schlecht. Dann habe ich gewartet, bis der Magen/Darm wieder einigermaßen in Ordnung war und die Wurmkur wurde problemlos vertragen.
Also wenn dein Hund einen stabilen Magen hat, würde ich es mit der Wurmkur vielleicht gleich nach der OP versuchen. Ansonsten abwarten, bis sich alles wieder etwas beruhigt hat. Aber auf jeden Fall erst eine Kotprobe. Viel Glück für die OP, Daumen sind gedrückt
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Fällt mir grad noch ein:
Mein magentechnisch sehr empfindlicher Hund verträgt relativ gut das Advocate. Ist ein Spot-On, also wird auf die Haut aufgetragen. - Vor einem Moment
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