Welpe rastet manchmal aus und beißt/zwickt
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Hey,
also ich habe einen 9 wochen alten Goldie Welpen.
Er ist super lieb, doch es gibt ein Problem:
Manchmal rastet er richtig aus! Rennt durch die Wohnung, kommt wieder zu mir, rennt wieder weg, springt aufs Bett (er darf auf das Bett), springt wieder runter, kommt zu mir, zwickt mir in die Hände!
Ich komme ja mit allem klar er ist ja ein Welpe, da denke ich sind diese kleinen Ausraster normal
Aber das Zwicken ist echt richtig schlimm. Meine Arme sehen schon aus als würde ich mich ritzen
Ich habe schon oft gehört man soll einfach weggehen und ihn ignorieren, doch dann läuft er mir meist schwanzwedelnd nach und zwickt mich in den Fuß, Bein,...etc
Wir gehen 2x am Tag ca 15 min mit ihm raus, wollen das jetzt aber auf 3x steigern.
Habt ihr Tipps?

Danke schonmal im Vorraus

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welpen zwicken. ich würde auch nicht ignorieren weil es ja ein spiel ist und somit selbstbelohnend. du kannst quitschig aua sagen. quitschen verstehen die kleinen. wichtig ist aber dass du es immer tust.
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Zitat
Wir gehen 2x am Tag ca 15 min mit ihm raus, wollen das jetzt aber auf 3x steigern.
Ich finde 2x am Tag für einen 9 Wochen alten Hund ein bisschen wenig ?
Wo verrichtet er den sonst sein Geschäft ? Mit 9 Wochen kann er doch noch nicht stubenrein sein oder ?
Ich würde an deiner Stelle nicht so lange dafür aber öfter mit ihm raus .. -
ja, denke 5 minuten gehen pro monat. ich hab das so verstanden dass er sich vielleicht im garten versäubern kann.
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Ja, er verichtet sein Geschäft im Garten und ist schon Stubenrein
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Zitat
Ja, er verichtet sein Geschäft im Garten und ist schon Stubenrein
Achso, ok

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Ignorieren hilft bei unerwünschten Verhaltensweisen eher wenig.
Ich persönlich würde das Zwicken deutlich abbrechen und im Zweifel auch maßregeln und eine Alternative anbieten.Auf der anderen Seite würde ich mich aber auch fragen, warum der Hund so aufdreht. Was war vorher, was vielleicht zu viel war.
Ich weiß, dass hier die dollen 5 Minuten als normaler Welpenwahnsinn abgetan werden, auch wenn das Verhalten deutlich über ein paar Minuten hinausgeht und der Hund einfach keine Ruhe finden kann - ich finde es so normal nicht und habe das bei keinem meiner Welpen gehabt. Hier und da mal dolle 5 Minuten - ok. Das bezeichnet den Übergang zwischen Anspannung und Entspannung. Wenn es aber häufig oder regelmäßig vorkommt, würde ich mich immer fragen, WARUM der Hund dieses Verhalten zeigen muss.
Oft kommt nach müde ja doof - auch bei Hundekindern.Von daher würde ich den Tagesablauf noch mal überprüfen. Wie lange ist der Hund aktiv, was passiert in den aktiven Phasen, wie oft und wie lange schläft er, kann er überhaupt zur Ruhe kommen oder ist der Haushalt sehr trubelig, macht es vielleicht Sinn, dem Hund kontrollierte Auszeiten zu verpassen, wird er zu viel gepusht durch den Menschen (durch Unklarheit im Umgang, durch permanentes Reagieren auf den Hund, durch zu viel Spiel mit dem Hund)
Auf der anderen Seite würde ich die aktiven Phasen sinnvoll nutzen, mit dem Hund schon einige Dinge zu erarbeiten und wenn ich ihn beschäftigen oder mit ihm "spielen" will, dieses sehr reflektiert und kontrolliert zu tun.
Also lieber kleinere Futtersuchspiele statt Zergeln mit einem Seil oder Bällchen werfen, kleinere Apportieransätze erarbeiten (Dummy halten/tragen/bringen oder Futterbeutel - das können solche Hund schon sehr früh und lernen schnell).
Ebenso wichtige Grundübungen wie Rufen, Abbruchsignal erarbeiten, Dinge ausgeben, Regeln im Umgang mit Menschen lernen usw., alles natürlich nur in den Ansätzen, die der Hund in dem Alter auch leisten kann und immer aufhören, wenn es am besten klappt und dann wieder Ruhe.
Überdrehtes Verhalten kommt somit nicht so schnell auf, wenn der Hund ruhig und konzentriert gearbeitet wird.Sicherlich muss auch mal ein lustiges Sich-gehen-lassen-Spiel möglich sein und man kann sich auch mal mit nem Welpen über den Boden kugeln und ein bisschen körperlich spielen, sollte aber darauf achten, so einen jungen Hund nicht pushen mit zu viel Bewegungssachen.
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Mein letzter Welpe wuchs im Garten und im Haus und Kreis von 3 weiteren Hunden auf. Er hatte auch "Welpenspinnen" aber in Form von: Ich hacke auf den BC rum....Die beiden musste ich trennen, weil der BC sich nicht abgrenzen konnte, bei den andern Hunden war das kein Problem. Bei meiner Althündin durfte er nicht mal ihren Schatten betreten

Aber was hat er die angehimmelt.
Mir hing er wochenlang in den Hosenbeinen
Er ist in meinen Schatten REINGESPRUNGEN 
Ich habe mit Kindergitterchen in der Wohnung gearbeiten, und zeitgleich hat er gelernt auch alleine zu sein....und im Garten hatten wir einen kleinen RUHEauslauf...
Und so würde ich es wieder machen...
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