Schäferhund Pepe, Epileptiker mit Hinterhandschwäche...

  • Hallo,


    ich bin neu hier, mein Name ist Christine und ich habe ein Faible für Schäferhunde und für Notfälle....
    Hab die Aufnahme von o.g. auch nie bereut, weil ich immer tolle Begleiter hatte, wie eben auch den jetzigen, Pepe.
    Ich holte ihn vor knapp drei Jahren aus einem Zwinger von einem Bauernhof-er war wild gezüchtet worden, war verkauft gewesen und man hatte ihn zurückgebracht, so hatten die Bauern ihn in den Zwinger gesteckt, dass er wenigstens aufpassen sollte, aber er bellt nicht mal.... Als ich ihn verloddert und verkommen mit etwa sieben Monaten gesehen habe, brach es mir fast das Herz und ich hab ihn da weggeholt.


    Da er in dem Zwinger nur den ganzen Tag auf dem Po saß, hatte er schon die Hinterhandschwäche, aber schlimmer war die Epilepsie, die ich mittlerweile mit Luminal in den Griff bekommen habe...nur, er hat absolut keine Lust zu laufen, am Rad schon gar nicht, vielleicht mal ein paar Schmetterlinge jagen, aber ansonsten....Bällchen holt er drei Mal, danach wird darauf rumgekaut-Agility oder sonstiges...keine Chance


    Nun meinte der TA, man kann ihn aufspritzen mit Anabolika (das kenne ich von einer anderen Hündin mit guten Erfahrungen), er müsste aber gleichzeitig natürlich trainiert werden und er wolle von Luminal (er bekommt 100mg auf zwei mal am Tag) auf Pexion umstellen, damit er weniger träge sei.


    Ich bin sehr unsicher, weil ich echt viel darüber gelesen habe und nicht viel Gutes und das ein Fall in der Praxis meines TA so wundervoll auf Pexion verläuft, macht noch keinen Sommer und das Zeug ist ja eh erst drei Monate auf dem Markt-für meine Begriffe viel zu früh, um solche Lobhymnen zu schwingen.


    Da Pepe anfangs 200mg Luminal bekam, jetzt runter ist auf 100mg und anfallsfrei seit längerem Zeitraum tendiere ich eher dazu, noch niedriger zu dosieren.


    Würde gern mal noch andere Meinungen dazu hören, ein Tier-HP ist ähnlicher Meinung und hat unterstützend Homöopathie angezeigt, aber ich würde auch gerne mal Meinungen von anderen Hundefreunden hören und auch vielleicht Tipps, wie ich meinen sportlicher bekomme ohne großes Risiko...


    Vielen Dank!

  • Zitat


    Da Pepe anfangs 200mg Luminal bekam, jetzt runter ist auf 100mg und anfallsfrei seit längerem Zeitraum tendiere ich eher dazu, noch niedriger zu dosieren.


    Hallo, wenn er unter Luminal anfallsfrei ist würde ich auf keinen Fall zu Pexion wechseln und runterdosieren, da wäre ich auch vorsichtig.


    Wurde mal der Rücken / die Hüfte richtig untersucht?


    Ich habe einen Hund mit Epilepsie (keine Medis) HD und Rückenprobleme, wir machen Physio / Osteopathie und ansonsten viel & normal Laufen. Schwimmen wäre natürlich auch noch positiv!


    Wenn du dich mal austauschen möchtest, kannst du dich gerne im Epiforum anmelden: http://www.epiforum.de



    LG Sabine

  • Hallo und erst mal danke für die Antwort und auch den Link!


    Vom Rücken her ist er gesund, also keine HD oder so-allerdings bekam ich ihn damals halb verhungert und eben halt total untrainiert, da war nix los mit der Hinterhand.
    So lange seine Epi nicht eingestellt war, ging auch kaum was mit Radfahren oder so, bei den kleinsten Anstrengungen kippte er, also man konnte echt nur ganz bedingt sogar auch mit ihm spazieren gehen.


    Hinzu kam dann, dass er eigentlich zu schnell an Gewicht zu legte. Als ich ihn bekam, war er schon sechzig hoch und nur 20kg schwer, holte natürlich gut auf, aber eben halt ohne die Bewegung, die sonst ein Schäfer, eigentlich ja Arbeitstiere, haben-zu dem Zeitpunkt stand eben aber die Einstellung der Anfälle, die mindestens drei mal die Woche vorkamen an oberster Stelle,


    Nun ist er "eingestellt" und 75 hoch mit 45 kg und schlichtweg zu wenig trainiert und sieht auch nicht so recht ein, warum er sich jetzt mehr bewegen soll, als vorher ;-)


    Ich möchte aber auch nicht seine Einstellung neu beginnen, denn es kann ihm dann wieder schlecht gehen, damit er vielleicht und auch nur vielleicht aktiver wird-er ist von seiner Art her schon ein ruhigerer Vertreter als die Schäferhunde, die ich sonst hatte.


    Dein Hund bekommt keinerlei Medis gegen die Erkrankung? Ich werde es auch mal mit Schwimmen versuchen, vielleicht macht ihm das mehr Spaß....


    LG

  • Zitat

    Dein Hund bekommt keinerlei Medis gegen die Erkrankung?


    Nein, unser Fussel bekommt keine Medikamente. Er hat ein anderes Anfallsverhalten und vor drei Jahren habe ich den Kampf gegen die Epilepsie aufgenommen, seine Ernährung umgestellt, wichtige Zusätze zugefügt, keine Chemie (Impfungen, Spot On oder Entwurmungen), doch schwebten wir auch oft über die Entscheidung AE zu verabreichen, doch seit gut 6 Monaten geht es steil bergauf und mein Bauchgefühl hat wohl den richtigen Weg eingeschlagen. :smile:
    Von ihm gibt es einen Thread hier: Fussels Kampf gegen die Epilepsie .... findest du oben unter der Suchfunktion und vielleicht möchtest du da mal reinstöbern.


    Ich weiß aus dem Epiforum, wo ich auch bin, das es dort mehrere Hunde mit Hinterhandschwäche durch die Medis gibt. Bei machen Hunden verschwindet sie, bei Anderen eben nicht, auch sind manche Hunde träge und antriebslos.


    Schwimmen ist immer eine gute Option, wenn denn der Hund Wasser mag und das tut unser Zwerg zum Glück! :D


    Melde dich mal dort im Forum an, eventuell bekommst du noch wertvolle Tipps und Unterstützung! ;)


    LG Sabine

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