Junge Wilde springt...
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TanteJu -
20. März 2014 um 17:57
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Hallo,
jetzt habe ich ja schon viel gehört von Verständnis für unsere Junge Wilde zu haben, hat auch mächtig "Klick" gemacht in meinem Kopf und ich versuche alles mit mehr Ruhe und Gedult anzugehen. Morgen ist Lea 6 Monate alt und in Übungssituationen stellt sie sich sehr gut an. Ich weiß, deshalb muß im Alltag noch lange nicht alles klappen
Ich bin auch deutlich entspannter und erwarte bei spazierengehen auch keine perfekte Leinenführigkeit mehr und irgendwie klappt es nur durch dieses umdenken schon um einiges besser...
Aber ein Ding müßen wir bald in den Griff bekommen, schließlich steht der Sommer bevor...
Und zwar springt Lea immer Kinder an. Besuch wird ohnehin erstmal wild begrüßt, was aber mit zuerst anleinen 3m von der Haustüre entfernt, Türe schließen und dann in Ruhe begrüßen um dann sofort abgeleint zu werden schon ganz gut geworden ist (mußten leider das mit dem anleinen machen, ist uns 2x rausgeprescht um gegenüber am Kindergarten Kinder umzurennen und zu "begrüßen"
, bei guten Bekannten üben wir auch schon die Leinefreie Variante mit an der Stelle sitzenbleiben, es wird immer besser). Dann gibt sie auch ziemlich schnell Ruhe und alles ist gut. Nur halt nicht bei Kindern...
Denen rennt sie hinterher und springt sie an. Dann bekomme ich sie auch nicht abgerufen...
Im Moment hilft dann nur konsequentes Trennen, also Kinder drin, Lea im Garten; Lea drin, Kinder im Garten... Ist bei diesem schönen Wetter ganz schön anstrengend... rein/raus/rein/raus... Übrigens, draußen können unsere eigenen auch schlecht spielen ohne gestörrt zu werden, innen kein Problem, da hört sie auch sofort auf "Nein"... Habt ihr Tipps oder wieder abwarten und Tee trinken???Unsere Söhne sind 8+10, da ist es für die schon doof, ungerne Freunde mit nach Hause zu bringen...
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Hier ist ein schönes Video darüber:
http://www.youtube.com/watch?v=lC_OKgQFgzwDas ist von der unvergleichlichen kikopup, sie hat noch mehr gute Dinge auf ihrem Videokanal.
Es gibt sowas auch in D, ich finds bloss grad nicht............
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Zitat
Im Moment hilft dann nur konsequentes Trennen, also Kinder drin, Lea im Garten; Lea drin, Kinder im Garten... Ist bei diesem schönen Wetter ganz schön anstrengend... rein/raus/rein/raus... Übrigens, draußen können unsere eigenen auch schlecht spielen ohne gestörrt zu werden, innen kein Problem, da hört sie auch sofort auf "Nein"... Habt ihr Tipps oder wieder abwarten und Tee trinken???
Ihr solltet mit dem Training der Alltagstauglichkeit sprich Impulskontrolle beginnen.
Zeigt eurer Hündin, was ihr von ihr erwartet, was ihre Aufgabe ist, während die Kinder spielen.
Vielleicht hilft ein fester Platz, um ihr Struktur zu vermitteln.
Hinterherrennen und sich einmischen ist unerwünscht, ruhiges Verhalten, zurücknehmendes Verhalten ist erwünscht.Was macht ihr denn, wenn sie die Kinder nervt?
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Wenn ich weiß, gleich kommt ein Kind, trenne ich leider schon vorsorglich... Bringe sie meistens schon in den Garten, bzw ins Wohnzimmer und die Kinder gehen dann nach oben, da geht sie nicht hin. Entwischt sie zum Beispiel nach draußen, locke ich sie mit Leckerchen rein und schließe die Tür. Das ist aber immer echt ein Akt... Ein wenig hilft es, wenn das Kind entschieden "NEIN" sagt, aber erstens macht das nicht jedes Kind und zweitens weicht sie dann auch nur ein wenig zurück und rennt wieder los...
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Kann es helfen da mit Schleppleine zu arbeiten? Meine Idee wäre, sie mit raus zu lassen (würde das erst mit meinen Jungs üben, die kenne sie und zeigen/haben keine Angst, verlieren halt städig ihren Ball... ;-p) und wenn sie hinterher und nicht hört damit zurück halten? Noch nicht Probiert, nur so eine Idee. Dann kann ich sie auch belohnen wenn sie sich richtig verhält, was sie ja leider jetztz noch nicht tut, also auch keine positive Rückmeldung bekommt...
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Im Prinzip geht es darum, dem Hund über den kompletten Tag immer wieder zu üben, sich zurückzunehmen. Dafür braucht man nichts zu inszenieren, das gibt der Alltag von alleine her.
Auch die Tatsache, dass sie nach draussen " entwischen " kann , zeigt, dass sie auch hier ihrem Impuls ( rauszulaufen ) sofort erliegt.
Besser wäre es, ihr beizubringen, abzuwarten und auf eine " Einladung " zu warten. Das kehrt eure Rollen komplett um.
Im Moment scheint es so, als mache sie , was sie wolle und ihr rennt hinterher , um Schlimmstes zu vermeiden. -
Bei unserem "Wilden" gilt es omnipräsent zu sein wenn andere Kids zu Besuch sind. Man kann ihn relativ problemlos abrufen, wenn Mensch sieht/erkennt jetzt ist er im Begriff mitzumischen...ist er schon gestartet, spar ich mir das rufen, gehe hin und pflück ihn raus
Schleppleine setzte ich ganz draussen ein, also nicht im Garten, sondern wenn wir unterwegs sind und es ihn "überkommt".Im Alltag arbeiten wir immer wieder an seiner Impulskontrolle. Z.B beim füttern. Ich stelle ihm sein Essen hin, er darf aber erst an seinen Napf wenn derselbe freigegeben wird.... Freilauf, heisst erst hinsetzten und wenn ich das Kommando gebe, darf er die Welt erforschen/entdecken.
Wenn die Kinder toben und er mitmischen möchte gehts ab auf den Platz, da muss einer der grossen Menschen allerdings anwesend bleiben da es ihn sonst wieder überkommen könnte. Was ich aber als selbstverständlich empfinde (das anwesend sein von grossen Menschen) bei so jungen Hunden (es gibt sicher auch andere Exemplare, meine waren's nicht
)
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