Zu großes Herz, Belastbarkeit?!
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Gast55129 -
12. März 2014 um 10:35
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Huhu ihr Dogforumler!
Ich hab mal eine Frage.
Ich war gestern mit Megan beim Tierarzt, weil sie seit 2 Wochen ca. hinten einbricht bei Belastung (Belastung heißt 10 Minuten entspanntes Spazierengehen und sie ziterte fürchterlich). Es stand der Verdacht auf eine HD im Raum..
Dieser Verdacht hat sich gestern nach Röntgenaufnahmen nicht bestätigt. Trotzdem ist es kein Grund gewesen Freudensprünge zu machen, denn es kam eine andere für mich "schreckliche" Diagnose raus.
Megan hat ein viel zu großes Herz. Es ist so groß, dass es die Lunge zu ca. 2/3 einklemmt. Sie ist also immer umgekippt, weil sie keine Luft bekommen hat.
Nun meine Frage. Hat irgendjemand damit Erfahrungen? Sie bekommt jetzt Herzmedikamente und Entwässerungstabletten und hat absolute Leinenpflicht, weil sie sich überhaupt nicht anstrengen darf. Wenn jemand davon Erfahrungen hat, wurde die Belastbarkeit wieder höher?
Danke schon mal und sorry für diesen langen Text - Vor einem Moment
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Hi,
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Hm, gerade bei Herzgeschichten würde ich zur genauen Diagnose und Behandlung immer zum Spezialisten gehen.
In wie weit es behandelbar ist und sich bessert, kommt auf die Ursache an.Hat sie denn auch schon Wasser in der Lunge oder wieso wird entwässert?
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Also ich hab nächste Woche einen Kontrolltermin beim Tierarzt. Hätte nur gerne Erfahrungswerte.
Jap Wasser läuft in die Lunge, deshalb die Entwässerungstabletten. -
Ohne Ursache kann man wenig sagen.
Es gibt verschiedene Grunderkrankungen, die ein solches Symptombild erzeugen können. Die Behandelbarkeit und Erfolgsaussichten variieren da stark.Darum würde ich mich bei Herzerkrankungen wie schon gesagt immer an einen Kardiologen und nicht an den Haustierarzt wenden
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Ich würde auch zum Kardiologen raten.
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Unser erster Hund,ein Beagle Dalmatiner Mix ,hatte ein zu grosses Herz (damals kannte man den Begriff Kardiologe für Hunde noch nicht)
Er bekam seine Tabletten und eine strenge,salzarme Diät.
Die Futterumstellung war sehr wichtig!! Haben nette Spaziergänger mal wieder lecker Hundefutter oder restliches Grillfleisch über den Zaun geworfen rächte sich das mit nächtlichen Hustenattacken bis zum Erbrechen.
Julius wurde 14 Jahre alt,war bei guter Gesundheit und ganz normale Spaziergänge und Wanderungen waren kein Problem für ihn.Da du heute die Möglichkeit hat,würde ich an deiner Stelle auch zum Kardiologen gehen.
Auch wenn man solche Dinge eher nicht heilen kann, kann mit dem Tier mit entsprechenden Maßnahmen wieder Lebensqualität verschaffen.
Ich hoffe,das dein Hund ein solch langes Leben wie unser Julius führen kann!!!! -
Diana, ich drück dich und hoffe, dass es Megan bald wieder besser geht!
Richtig helfen, kann ich nicht, aber zumindest ein paar Links geben.
Hier habe ich recht hoffnungsvolle Berichte in einem anderen Forum gefunden:
http://www.spitz-nothilfe.de/phpBB2/viewtop…80fcf80e22177feOder auch hier im DF:
https://www.dogforum.de/lebenserwartun…ch-t142589.htmlUnd hier sind auch noch informative Seiten:
http://www.tierklinik-ingolstadt.de/pdf/Herzkranker_Hund.pdf
http://www.vetion.de/tipinfo/detailt.cfm?main_tipinfo_id=961
http://www.bft-online.de/presse/kleinti…kung-beim-hund/
http://www.tierklinik-tholen.de/page.aspx?PageId=39&subid=3Wenn die Medikamente gut wirken, Megan gut eingestellt ist, wird sie, denke ich, wieder belastbarer sein. Weil die Medikamente dem Herz helfen, seine Arbeit zu verrichten und sich der Zustand des Herzens nicht weiter verschlechtert (oder zumindest nicht mehr so rasant).
Was ich nicht weiß, ist das mit der Lunge. Die muss natürlich auch arbeiten können. Von daher würde ich den Gang zu einem Spezialisten erwägen oder zumindest die TÄ noch mal löchern dazu. Du hast ja noch Fragen, die würde ich ihr stellen.Ich war mit Joy aufgrund von Empfehlungen bei Dr. Carsten Schmidt in Kaltenkirchen, das ist ein Kardiologe für Hunde. Bei uns ging es damals gut aus, er hat den Herzfehler, den die normale TÄ sah bzw. hörte, als normal großes "Windhundherz" diagnostiziert. War aber teuer.
Hier seine Website, ggf. kann man auch telefonisch Rat einholen?
http://www.vetkaki.deIch drücke euch die Daumen, dass es besser wird, bald besser wird!
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Danke für die Meinungen. Ich werde den Tierarzt auf jeden Fall nächste Woche nochmal löchern und dann entscheiden was ich tu.
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Hallo,
so wie ich das sehe, ist dein Hund fast zwölf Jahre alt. Viele Hunde, wie auch viele ältere Menschen, haben in dem Alter Herzproblem, da die Organe ja mitaltern.
Heilen kann man ein Altersherz nicht, wohl aber den Krankheitsverlauf mildern. Sie bekommt ja Medis fürs Herz und Entwässerungstabletten, gegen das Wasser in der Lunge.
Ansonsten würde ich sie schonen, keine allzu langen Spaziergänge, vor allen Dingen nicht am Fahrrad laufen lassen.
Große Hitze meiden, das vertragen Herzpatienten nicht sehr gut.
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