Essensverweigerung?

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  • Zitat

    wir ernähren unseren 6.5 monate alten hund mit trockenfutter per handfütterung

    mal aus reiner Neugier; warum füttert ihr sie nur aus der Hand? Als Belohnung, wenn sie verschiedene Sachen richtig gemacht hat, also muss sie sich ihr Futter sozusagen erarbeiten? =)

  • Zitat

    ja, über die handfütterung kann man sich streiten. natürlich ist dies auch nur eine methode zur stärkung der bindung. natürlich auch aus dem napf.

    Das ist so eine unsinnige Ansicht, dass die Handfütterung die Bindung stärkt.
    Ein Hund ist ein soziales Lebewesen und keine triebgesteuerte Maschine.

    Zitat

    also am futter wird es nicht liegen, gebe ich dieses als leckerli, zum beispiel beim leinenlaufen, dann nimmt sie's begeistert.

    Mit Sicherheit liegt es am Futter, wenn ein Hund das irgendwann nicht mehr mag.
    Wenn Du diese ganzen Threads mal liest unter der Überschrift: Futterverweigerung - das sind eigentlich immer Hunde, die nur Trockenfutter bekommen.

    Zitat

    melanieR: also meine 3 letzten hunde sind mit "nur" trockenfutter alle über 13 geworden. ich hatte da nie probleme.

    13 Jahre sind ja nun kein rühmliches Alter für einen Hund. Hunde können genetisch bis zu 30 Jahre alt werden.

    Wenn man nur alleine Trockenfutter gibt, leiden die Organe - spätestens im Alter - unter diesem Flüssigkeitsmangel. Ein Hund trinkt nie genug, um diesen Wassermangel auszugleichen.

    Ich würde wirklich auf ein hochwertiges Nassfutter umsteigen und auch mal Frisches füttern. Vielleicht wird dieser Hund dann 20 Jahre alt.

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    Vielleicht behagt ihr die Fressart auch einfach nicht. Ich persönlich möchte schon das meine Hunde einmal am Tag das Gefühl von : So, ich bin satt! haben und nicht nur für gute Arbeit Futter bekommen. Ich weiß nicht was eurem Hund das bringt dann fressen zu müssen, wenn die größte Aktivität und Ablenkung um ihn herum passieren. Vermenschtlicht gesagt: Ich als Kind hätte mein Mittagessen sicher nicht als Häppchen auf dem Kinderspielplatz eingenommen.

    Die meisten Hunde sind eben keine "Ich ess mal hier ein Häppchen und dann mal da" Fresser. Ich würde bei einer normalen Halter/Hundbeziehung keine Handfütterung durchführen, sondern dem Hund mindestens einmal am Tag eine ruhige Fress-Situation gönnen und fürs Training halt eben Leckerlies einführen.

    Aber das ist meine persönliche Meinung. :)

    Zu anfangs, als Milo so 5 Monate alt war, habe ich auch mit der Handfütterung angefangen, und das nur draußen. Davor, hat er das Futter ebenfalls aus der Hand bekommen (allerdings im Haus und aufeinmal), weil er sich beim Schlingen fast umgebracht hat :lol:

    Die Sache, die hinter der Handfütterung steckt, kann nicht auf jeden Hund gemünzt werden, denke ich. Bei unserem hat das gut funktioniert. Auch mit dem "Wir füttern nur noch draußen und nur, wenn er hört" hat uns zwar erzwungener Maßen interessant gemacht, aber, Milo musste weder Hungern, noch war er ein "armer" Hund... Dieses "Punkt-um-7 Uhr morgens und Punkt-um-18 Uhr abends" praktizieren wir mittlerweile auch, aber, kommt mir irendwie zu vermenschlicht vor..... wurde halt auf unseren Zyklus angepasst. Aber, ein freilebender Hund, oder auch sein Vorfahre, hatte nicht jeden Tag um 18 Uhr Dinner, und musste auch erst "arbeiten", also jagen, um sein Fressen zu erhalten. Ich weiß, es ist widersprüchlich in mancher Ohren, aber ich finde es nicht so abstrakt, einen Hund für eine gewisse Zeit nur draußen und zudem nur aus der Hand zu füttern. So verbinden es viele Hunde mit: "Ich tue etwas und bekomme etwas dafür." UND "ich tue etwas, und bekomme etwas von DEM *Halter* dafür" Der Mensch wird als Futtergeber wahrgenommen. Manche Hunde, denke ich, brauchen diese Erkenntnis, um zu wissen, dass Futter zwar genügend vorhanden ist, aber mit Futter auch eine gewisse Stellung im Team verbunden ist. "Wenn ich mich absolut querstelle, und mich nicht einigermaßen anpasse, dann gibt's weniger, vom Futter"

    Und ganz ehrlich.... das "Anpassen und Gehorchen" fordern wir als Halter ALLE ein... ist ja sonst in unserer Welt gar nicht mehr anders möglich.... Hund MUSS funtionieren, wie wir auch funktionieren müssen.

    Wenn man manchem Hund zu anfangs dreimal täglich einen vollen Napf hinstellt, dann wird er draußen mit Sicherheit auch hören, aber, vielleicht nicht so gut und konsequent, wie ein Hund, der weiß, dass er leichten Hunger hat und mit Aufmerksamkeit auf den Halter und guter Interaktion, ein gutes "Soll" nach Hause bringt.

    Ich sage nicht, dass das bei jeden Hund die Lösung ist und auch nicht auf immer. Aber, bei uns hat das einfach funktioniert, als Milo in das Junghundehalter reingedriftet ist und draußen einfach alles interessanter war. Weder meine Präsenz, noch sonstige Aktionen um Aufmerksamkeit zu erlangen, etwas geholfen haben..... da half leider nur noch Futter. HEUTE, klappt das ohne Futter! Aber, damals war das meine einzige Chance....sonst hätte ich Milo durch seine gesamte "Jugend" an der Leine führen dürfen....so wars mir dann doch lieber..... Mei, bei uns hat's geklappt

  • Ich hab mal gelesen, dass ein Hund 34 Jahre alt wurde, weil er ausschließlich mit Trüffeln und Wachteleiern gefüttert wurde.... :smile: Auf geht's!!! Ab in die Feinkostabteilung, weil die Zahlen auf dem Weltwirtschaftsmarkt sind in dieser Sparte gesunken :headbash:

    unsere Dackeldame wurde fast 17 Jahre alt (wir haben sie im Jahre 1989 bekommen), hat das damals "handelsübliche" Nassfutter erhalten, weil es damals nicht diese Auswahl gab, aber auch viel Fleisch, Gemüse, Obst, etc..... gekocht, roh....


    17 Jahre, ist ein schönes Alter...vor allem, war sie mit 16 auch echt noch gut "beinand". Nicht alles hat etwas mit dem Futter/Ernährung zu tun.


    Und, "frisst" ein Mensch nur Knäckebrot & Co, wird er automatisch mehr trinken. Genauso ist es beim Hund. Dieses ständige "Er säuft zu wenig"...... Ein Tier trinkt, wie eh und je, dann, wenn es Durst hat. Dafür gibt es dieses Warnsignal DURST. Ein Mensch macht nur wieder eine Marketingstrategie daraus "Trink Wasser XY, bevor! Du durstig bist, weil dann ist es ZU SPÄT und DEIN Körper ist schon völlig ausgetrocknet ;)

    Iss auch etwas, BEVOR der Magen knurrt! Der Magen darf NIEMALS, unter keinen Umständen knurren, weil sonst bist Du kurz vor dem Verhungern! In 2000 Metern rechts gibts ein McDri**, "Fahr doch mal "links" ran"


    Ok, ich hör auf :headbash: sorry

  • da will man nachfragen ob eine beginnende läuffigkeit mit weniger appetit zusammenhängt. natürlich kommen dann die hundehalter und diskutieren über trockenfutter, 30 jahre alte hunde und "bindung durch futter gibt es nicht".

    :headbash:

    ich glaube genau deshalb hängt mir dieses forum schon nach 2 wochen zum hals raus.


    übrigens: wer seinem hund nur kaviar gibt und ihn täglich eine stunde in warmer milch badet... :sleep:

    Zitat

    Ein Hund trinkt nie genug, um diesen Wassermangel auszugleichen.

    ja, sind auch wirklich dumm diese hunde, jedes andere tier weiss wann es wieviel trinken muss, nur hunde nicht.... :hust:

  • Hallo,

    Dein Hund ist 6,5 Moante alt. Bitte lass ihn nicht sein ganzes Futter erarbeiten. Im Rudel ist es normal und arttypisch, dass die Jungtiere (und das ist ein Hund in dem Alter definitiv noch) mit Futter versorgen, auch wenn er sich nicht an der Jagd beteiligt oder sonst etwas. Evtl. ist er einfach verunsichert, dass er nur noch Futter aus dem Beutel bekommt. Für einige Zeit kann das schon gut gehen, der Hund kommt mit Ausnahmesituationen schon gut klar, aber wenn es zur Regel wird, können sich eben Probleme entwickeln.
    Wenn du wirklich glaubst, dass es die Bindung verstärkt, dann gib ihm doch imemr aus dem Futterbeutel, aber eine Mahlzeit normal aus dem Napf. Es ist so, dass ein Hund "wissen" sollte wer die Ressoucren verteilt und das wird er lernen, wenn du den vollen Napf hinstellt. Probleme gibt es in diesem Punkt, wenn z.B. immer ein voller Napf da steht, weil dann die Verbindung Mensch gibt Futter nicht gegeben ist. Viel mehr als das Wissen, dass du Futter vergibst, wirst du damit nicht erreichen. Spiele, Kontaktliegen und Beschäftigung die Spaß macht bringen 1000mal mehr für die Bindung, als reines Handfüttern. Außerdem ist Handfütterung gernerell ein Mittel, dass nur über kurze Zeit angewendet wird/ werden sollte.
    Sonst kann es sein, dass er jetzt langsam das immer gleiche Trockenfutter langweilig findet. Wechseln würde ich deswegen aber nicht, weil sonst erziehst du dir einen Mäckler ;)

  • hm, also in sämtlichen büchern über die handfütterung steht man sollte dies nie unter einer dauer von 6 monaten machen...

    wie schong gesagt, erarbeiten ist zu viel gesagt. es braucht nur ein blick, ein anstupsen.

    also heute hat die kleine eine mahlzeit aus dem beutel gefressen, wie wenn sie aus dem napf gefressen hätte. ich seh da keinen unterschied?

    wie schon gesagt, sie frisst das futter ja, gestern, heute. alles kein problem. sie lehnt einfach des öfteren ab. das kennt man ja bei hunden zwischen 6 und 12 monaten.

    das futter würde ich jetzt nicht wechseln, ist so ein veterinary vom tierarzt.

  • Zitat

    alles kein problem. sie lehnt einfach des öfteren ab. das kennt man ja bei hunden zwischen 6 und 12 monaten.

    Wieso fragst du dann, wenn du meinst die Antwort selbst zu wissen und gegen alle Tipps redest?
    Wie gesagt es ist nicht typisch für einen Junghund sich sein ganzes Futter zu erarbeiten und ich bin auch gerne der, der sein Rudel einfach so versorgt und sich um seine Bedürfnisse kümmert, ohne, dass sie ständig etwas dafür tun müssen. Bitte verunsichere deinen Hund nicht.

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