Fiepen und Jammern in der HuSchu
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Hallo,
seid 3 Wochen gehe ich mit Einstein wieder in die Hundeschule. Wir hatten aufgehört in die Hundeschule zu gehen,als er ca. 10 Monate alt war.
Es war schon damals so,das er in der Zeit,wo er nicht gearbeitet hat,total nervig rumgefiept hat. Und jetzt ist das wieder genau so. Man hat ja immer mal Wartezeiten,in denen ein anderer dran ist,oder so. Ich finde das wahnsinnig anstrengend,und für Eini ist das ja sicher auch nicht schön. Und für die anderen Teilnehmer auch nicht,man will ja verstehen,was die Trainerin sagt

Die Trainerin hat mir nur gesagt,ich soll es unterbinden,in dem ich ihn richtig ankacke. Tja...das nutzt aber nix...und ehrlich gesagt,ist das auch nicht so mein Ding,er wird ja einen Grund für das fiepen haben,und wenn ich ihn anmotze,ist der Grund ja nicht weg.
Aber ich weiß halt nicht,wie ich es unterbinden kann,denn Zuhause macht er das nicht....
LG Sandra
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hihi, das Problem hatte ich mit Aaron auch. Er hat gefiept wie ein Sängerknabe.Wir haben es in den Griff bekommen, indem ich ihn, wenn er mal kurz ruhig war gelobt habe und ihm einen Keks reingeschoben habe. Also kurz gesagt, wenn er jammert, wird er nicht beachtet und ist er ruhig wird gelobt.
Viel Erfolg. Ich kann wirklich mitfühlen

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Hallo,
als ich mit meiner Kleenen Agi gemacht habe, hat sie auch in der Wartezeit rumgejault.
Irgendwann habe ich gemerkt das sie das nur macht, wenn ich neben ihr stehe.Ich hab dann eine kleine Decke mitgebracht auf der sie sich ablegen sollte,
ich selber habe mich dann ein paar Meter weiter gestellt,
so war sie dann ruhig.Sie ist nach kurzer Zeit dann schon von selber auf ihre Decke gelaufen wenn wir fertig waren.
Sie jedesmal anzuschauzen wenn sie jault könnte ihren Stresspegel eher erhöhen
und somit kontraproduktiv sein.LG
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Ich denke den Hund anpampen bringt nichts bzw. bei unserem wäre es wohl so.
Sollte er in der Gruppe aber auch ruhige Momente haben, würde ich diese immer positiv bestärken.
Immer ruhig bleiben, nicht hektisch, dass beruhigt den Hund meist auch.
Versuche ihn auf dich zu lenken.
Wenn er zu hoch dreht würde ich mich von der Gruppe entfernen und versuchen seinen Fokus auf mich zu lenken. Sobald er dann ruhig ist wieder langsam zur Gruppe zurück kommen - im ruhigen Verhalten. Fiepen = wieder weggehen. Dabei aber immer ruhiges Verhalten loben (aber selber ruhig dabei bleiben, nicht hochpuschen).Ruhiges Verhalten = Lob.
Bestätigst du ihn vielleicht unbewusst sobald er fiept? Wie war dein bisheriges Verhalten sobald er anfing?
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Sie ist meiner Meinung nach ungeduldig und hat eine geringe Frustationstoleranz. Unsere Schäferhunde haben das auch gezeigt. Ankacken bringt erst dann was, wenn der Hund "warten" schon kennt und runterfahren kann. Ich bin anfangs ruhig auf und ab gegangen und habe ihnen, vor der Fieperei, ein weiches Bällchen gegeben, in das sie ihren Streß reinkauen konnten. Ganz wichtig ist Deine Gelassenheit, denn Unruhe und Aufregung erzeugt Unruhe und Aufregung beim Hund. Richtiges Verhalten ruhig und ganz kurz loben, sonst fährt sie gleich wieder hoch.
Hab Geduld, ignoriere ihr Verhalten und laß Dich nicht von den Anderen unruhig machen. Auch schimpfen kann bei einem aufgeregten Hund Aufmerksamkeit sein. Eher schwach, daß von der Trainerin außer "ankacken" keine weiteren Ideen kamen. Vielleicht bist Du dort auch nicht richtig und fühlst Dich unwohl...?
Hundeschulen sind ja in der Regel teuer, da erwarte ich etwas mehr knowhow und Individualität. Es führen immer mehrere Wege zum Ziel und ein Trainer sollte auch mehrere kennen und schauen welcher Weg auf dieses Hund/Mensch Team paßt!
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Wenn dir die Hundetrainerin rät "ihn richtig anzukacken" würde ich in eine andere Hundeschule wechseln... Da wird ja nicht besonders auf euch eingegangen.
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Je unruhiger du bist, desto unruhiger ist auch dein Hund. Das habe ich zumindest so erfahren. Also bringt "ankacken" mal rein gar nix. Meine ist jetzt 9monate und benimmt sich ähnlich im Training. Aber nach 10min etwa hat sie sich beruhigt, WENN ich selbst ruhig bin und agiere.
Selbst tief durchatmen und runterkommen und die Tipps verfolgen, die hier schon geschrieben wurden, halte ich für erfolgreicher.
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Was macht er denn im Alltag, wenn er an der Leine mit Dir warten muss?
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Zitat
Sie ist meiner Meinung nach ungeduldig und hat eine geringe Frustationstoleranz.
So ist es
!Ich habe auch so eine "Sängerin". Ich bekam sie mit 4-5 Jahren, und sie hat zuvor nie gelernt ein wenig Frust auszuhalten. Nun ist es so, dass sie es liebt zu arbeiten, und dann in den Pausen so hochfährt dass sie nur am "singen" ist weil sie den Stress nicht anders kompensieren kann.
Ich habe die "stille Treppe" eingeführt. Sprich wenn sie jammert, bringe ich sie kommentarlos ein Stück von der Gruppe weg auf eine Decke wo sie meinetwegen stundenlang singen kann, da es niemanden stört. Ich gehe wieder zur Gruppe und schenke ihr keine Beachtung.
Ist sie 5 min am Stück still, hole ich sie wieder komentarlos ab und sie kriegt nen Keks.Das hat sie schnell verstanden und sie bemüht sich sichtbar still zu sein, nur ab und zu kann sie einfach nicht an sich halten
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Tja,was soll ich sagen,mit dem Tipp der Trainerin bin ich ja selbst nicht glücklich. Ich lese ja viel im Forum und in Büchern,und so weit ich das verstanden habe,muss man ja erst mal den Grund fürs fiepen finden,und dann daran arbeiten. Wobei die Ankack- Technik ja auch überhaupt nicht funktioniert,außer das Einstein mich verstört anguckt,zittert und dann weiter fiept

Ansonsten finde ich die Trainerin ja gut,und es macht auch Spaß. Aber darüber sollte ich vielleicht nochmal mit ihr reden...
Also im Alltag,geht das eigentlich ganz gut,mit dem warten....wenn er dann mal jummelt,ist es bei weitem nicht so ausgeprägt wie in der HuSchu.
Und bis jetzt bin ich immer so vorgegangen,das ich ihn ignoriert habe,und wenn er ruhig war gelobt,und Leckerchen rein....Nur wenn er wirklich auf 180 ist,komm ich gar nicht zum Leckerchen reinschieben,weils dann kaum ne Pause gibt

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