Erneutes nächtliches Reinmachen (Kot)...
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Huhu ihr,
ich bin gerade etwas alarmiert / verwirrt / besorgt.
Meine Hündin (14 Monate) hat letzte Nacht zum zweiten Mal innerhalb relativ kurzer Zeit (ca. 1,5 Monate) ihr großes Geschäft nachts in unserer Wohnung verrichtet.
Dazu muss ich sagen, dass sie selbst als Welpe nicht ein einziges Mal Kot in unserer Wohnung abgesetzt hat, weder nachts noch tagsüber!Ein bisschen Hintergrund: sie war ab Anfang Dezember zum zweiten Mal läufig, wir haben sie vor ca. einem Monat auf Christopherus Nassfutter umgestellt (probieren momentan aber noch verschiedene Sorten durch), davor bekam sie Platinum Lamb + Rice, was sie aber nur kurz vorm Hungertod fraß. Ihr jetziges Futter liebt sie.
Das erste Mal war der Stuhl steinhart (ungelogen) und knochentrocken, heute nacht war der Stuhl matschig und weich und schleimig
Wir waren gestern Abend gegen 23:00 das letzte mal mit ihr draußen, da hat sie aber nur klein gemacht. Normalerweise hält sie auch bis zu 13 Stunden durch nachts, daran kann es also nicht gelegen haben (hab das Malheur gegen 9:00 entdeckt).
Hab den Kot eingepackt und werde wohl nachher mal zum TA fahren mit ihr.
Aber habt ihr vielleicht eine Ahnung, woher das kommen kann? Liegt es doch am Futter? Sind es vielleicht Parasiten? Ohje...Danke schon mal!
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es gibt eine bakterielle Veränderung im Darm, wo die Hunde zwar nicht direkt den Dünnpfiff bekommen, aber trotzdem nicht den Kot halten können. Auch können einige Hunde sehr gut mit diesen Bakterien umgehen und man bemerkt nichts, wo hingegen anfällige Hunde und/oder auch ältere Hunde hier sehr stark reagieren.
TA ist eine gute Idee, er kann an Hand der Kotprobe das abklären.Breiig - schleimig ... ist immer ein Test wert.
Gegen den absolut zu harten Kot hilft u.a. ein Löffelchen Quark , mehr Wasser oder etwas Öl.
LG Lady
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Vielen Dank (mit enormer Verspätung, aber besser spät als nie...) für deine Tipps.
Ich war inzwischen diverse Male beim Tierarzt und habe heute eine Kotprobe anlegen lassen um Auri mal auf PArasiten jeglicher Art durchchecken zu lassen (heute Nacht ist es wieder passiert....).
Auch geht hier in der Gegend (Kiel) momentan eine Magen-Darm-Grippe unter den Hunden um.
Die Fütterung mit NaFu hab ich erstmal über Bord geworfen, denn das Problem besteht ja erst, seit wir nass füttern.
TroFu mag sie zwar nicht, irgendwann frisst sie es ja aber trotzdem und das ist mir lieber, dass sie dann gesund ist als begeistert ihr Futter frisst und dann Darmprobleme hat. -
Zitat
Die Fütterung mit NaFu hab ich erstmal über Bord geworfen, denn das Problem besteht ja erst, seit wir nass füttern.
Das halte ich für einen Fehler.
Durch Trockenfutter wird der Darm verschlackt. Zwischen den Darmzotten können sich feste Kotbrocken wochenlang halten.Ich vermute eher, dass Deine Hündin diese Schlacken durch die ausreichende Feuchtigkeit im Nassfutter endlich loswerden konnte.
Trockenfutter ist auf Dauer niemals gesund. Es entzieht dem Körper die Feuchtigkeit, worunter auch die Organe irgendwann leiden.
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Zitat
Trockenfutter ist auf Dauer niemals gesund. Es entzieht dem Körper die Feuchtigkeit, worunter auch die Organe irgendwann leiden.Die Aussage ist für Hunde die zu wenig trinken sicherlich nicht komplett falsch.... wenn ein Hund in hinreichender Menge Flüssigkeit aufnimmt ist es dem Körper ziemlich egal, ob er Trockenfutter bekommt oder nicht..
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Ich bin beileibe kein Futterexperte und will nun auch weiß Gott keine Diskussion um dieses sensible Thema lostreten, aber mein Golden Retriever Rüde hat Zeit seines Lebens TroFu bekommen (ab und zu mal ewas Kartoffel, Fleischreste oder Joghurt), und wurde 15 Jahre alt.
Und auch meine Hündin jetzt hatte keinerlei Probleme, als sie noch TroFu bekam (+ manchmal Kartoffeln etc.). Nur wurde mir derart ins Gewissen geredet, dass TroFu ja so schlecht sei, dass ich sie umgestellt habe - und seitdem habe ich nur Probleme.
Wenn ich also sehe, dass TroFu = keine Probleme, super Kot, schönes Fell und kein nächtliches Reinmachen und (GUTES!!) NaFu = Durchfall / matschiger Kot, unerträglicher Maulgeruch und nächtliches Kotabsetzen in der Wohnung bedeutet, ist es mir relativ egal, dass Trockenfutter angeblich schlecht sein soll. Wenn es meiner Hündin damit offensichtlich besser geht, füttere ich Trockenfutter.Und schon jetzt nach einem (!) Tag Füttern mit Christopherus Schonkost und etwas Hüttenkäse haben ihre Haufen wieder ideale Konsistenz und sie stinkt nicht mehr so aus dem Maul.
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Unsere Hunde sind auch alle mit TroFu ohne Probleme alt geworden. Ich barfe jetzt nur weil es für mich derzeit günstiger ist meinem Basset ein Futter ohne Allergieauslöser mit Barf zuzubereiten als irgendwie anders. Nassfutter vertragen sie alle nur mal als Bestätigung bei der Arbeit, also gaaaaanz selten.
Wenn es deiner Hündin also mit TroFu gut geht, warum nicht?! Solltest du dir wirklich Gedanken machen wegen des Wasserhaushaltes kannst du das ja auch noch einweichen. Und wenn es dir fad vorkommt kannst du nach und nach testen was sie als Zusätze verträgt. Mal ein Ei, Nudeln, Quark, Joghurt usw…
ICH sehe da kein Problem -
Zitat
Wenn es deiner Hündin also mit TroFu gut geht, warum nicht?! Solltest du dir wirklich Gedanken machen wegen des Wasserhaushaltes kannst du das ja auch noch einweichen. Und wenn es dir fad vorkommt kannst du nach und nach testen was sie als Zusätze verträgt. Mal ein Ei, Nudeln, Quark, Joghurt usw…
ICH sehe da kein Problem
Genau das habe ich vor. Ich denke, ich lasse mich von vielen Seiten zu verrückt machen, vonwegen: "Ohje, dein armer Hund, immer dieses eklige, trockene Zeug. Das würd ich auch nicht essen!"
Ich bin halt verwöhnt vom Golden, der hat gefressen, was man ihm hingestellt hat. Madame ist da halt etwas wählerischer. Aber nun gut, das Spiel haben wir auch schon durch. Dann kriegt sie halt über den Tag lang 100 Mal wieder den Napf mit demselben Inhalt angeboten und beim 100. Mal frisst sie's dann. Die andere Hälfte kriegt sie morgens als Leckerli auf der Gassistrecke (dort frisst sie's, als gäb's kein Morgen. Kleine Mistbiene
).Die Kotproben waren ohne Befund, habe heute bescheid gekriegt. Keine Parasiten, kein Virus. Demnach MUSS es am Futter gelegen haben, und der Zeitraum stimmt auch genau mit der Umstellung überein.
Oder, im worst case, hat sie entdeckt, dass, wenn sie nachts Druck hat, sie sich ja bequemerweise in einer Ecke erleichtern kann. Kriegt ja keiner mit (nur Frauchen am Rande der Weißglut am nächsten Morgen, die das stillschweigend und qualmend wegputzt), und wo kein Richter, da kein Henker -.- Sicherheitshalber bekommt sie jetzt nochmal ein paar Wochen das Welpengitter um ihr Bett gestellt, damit sich das nicht einschleicht.
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