Angst vorm Röntgen wegen Narkose

  • Hallo zusammen,

    ich muss mit Riley bald zum HD- und ED-Röntgen (vertraglich vorgeschrieben und eventuell möchte ich ihn auch mal zuchttauglich machen). Bisher bin ich an das Thema immer unbefangen rangegangen, aber nachdem ich von einige Todesfällen durch Narkosen gehört habe, habe ich totale Angst davor. Ich weiß ja nicht wie er auf eine Narkose reagiert, er hatte noch nie eine. Ich weiß auch dass es eher bei Molossern und Collies vorkommt, aber trotzdem... Ich weiß mittlerweile auch von anderen Rassen, die nach einer Narkose nicht mehr aufgewacht sind.

    Worauf muss ich achten? Wie hoch ist das Risiko? Ich habe mir einen sehr erfahrenen Tierarzt was HD- und ED-Röntgen angeht ausgesucht, allerdings ist er nicht in unserer Nähe, ich kenne ihn als nicht. Ich kenne nur vier Züchter die seit über zehn Jahren zu ihm gehen und sehr zufrieden sind. Trotzdem hab ich Panik, Riley ist mein Herz, mein ein und alles! Könnt ihr mir die Angst etwas nehmen? :fear:

  • Hallo Ilaria,

    Narkose ist natürlich immer ein Risiko - aber ohne Narkose würde ich mich nicht operieren lassen. ^^

    Die Fachärzte die du hier ansteuerst sind sicherlich gut ausgerüstet und versiert darin den Hund in der Narkose zu überwachen.

    Alles wird gut - mach dir keine Gedanken. Für den Einsatz in die Zucht ist es notwendig zu eruieren, wie es um die Hüfte etc. pp bestellt ist. Stell Dir vor du machst es nicht und es werden viele viele Welpen geboren, die krank sind.

    Hab vertrauen in deinen Arzt und sehe die Untersuchung als eine Investition in die Gesundheit seiner Kinder.

    Alles Gute - LG Lady

  • Ich kann leider nicht mit Fakten und Zahlen helfen, aber ich kann dir sagen: mir ging es genauso wie dir und ich hatte schreckliche Sorgen um Lina. Die Zeit, die ich bei meinem Tierarzt im Wartezimmer saß, war die ganze Zeit schrecklich nervös und hab alle 2 Minuten auf die Uhr geschaut.

    Mir sind Tonnen von Steinen vom Herzen gefallen, als mein Tierarzt mich dann geholt hat, um die Aufnahmen mit mir zu besprechen und mir gesagt hat, dass ich gleich zu Lina kann, es ihr gut geht und sie auch schon ein bisschen wach ist.

    Vielleicht beruhigt es dich, dass der Tierarzt deinen Riley vor der Narkose natürlich gut durchcheckt und schaut ob alles okay ist und er narkosefähig ist. Außerdem ist die Narkose fürs Röntgen nur eine leichte. Evtl. kann der TA auch eine Inhalationsnarkose machen, das ist sehr schonend, wenn ich mich recht erinnere und müsste fürs Röntgen auch gehen.

  • Wozu eine Inhalationsnarkose zum Röntgen?
    Der Hund wird doch eh erst mittels Spritze schlafen gelegt. Bevor der Tubus liegt und die Beatmungsmaschine angeschlossen ist, sind die Aufnahmen schon fertig.

    Und so leicht ist die Narkose zum Röntgen nun auch nicht, es muss schließlich eine totale Muskelerschlaffung erreicht werden.

    Trotzdem braucht man davor keine Angst zu haben.
    Moderne Mittel sind schonend und sehr sicher und bei einem gesunden Hund passiert nichts. Und ob der Hund gesund ist, danach schaut der Doc vorher. ;)
    Verzichte auf eine "Hallo-wach-Spritze", die ist zwar bequem aber belastet des Kreislauf sehr. Außerdem kann es zu einem Überhang kommen und der Hund dämmert noch einmal tief weg, wenn man schon daheim ist.

  • Paco wurde im Dezember geröntgt, die Sedierung war nur leicht, eine Stunde später war er schon wieder auf den Beinen, ohne Wachspritze.

    Ein Risiko besteht sicherlich immer, aber ich wusste ihn bei meiner Tierärztin in guten Händen und habe da vollkommen drauf vertraut.

    Sprich einfach mit Deinem Tierarzt über Deine Bedenken, vielleicht kann er Dich ja etwas beruhigen.

  • Wir mussten mal eine Pflegehündin in Narkose legen. Da hatte ich auch eine Höllenangst, weil sie schon steinalt war.
    Gott sei Dank war sie am Herzen noch fit.
    Es ist auch nichts passiert und sie hat die Narkose super verkraftet.
    Meine Pina lag zwecks HD-Röntgen auch schon in Narkose, ebenfalls problemlos.
    Demnächst muss die Hündin meiner Mitbewohnerin in Narkose, da bin ich jetzt schon nicht mehr so nervös...
    Ich denke, bei einem gesunden Hund muss man sich kaum Sorgen machen :smile:

  • Zitat

    So leicht, das er ganz fest geschlafen hat und so leicht das er nach einer Stunde wieder laufen konnte :lol:

    Die genaue Dosierung kenne ich nicht ;)

    Die "Leichtigkeit" einer Narkose hat nichts mit der Dauer zu tun.
    Es gibt Mittel, die wirken nur 10 Minuten und erreichen eine extreme Tiefe, andere halten den Hund fast 2 Tage dusselig und die Narkosetiefe ist nur sehr gering und würde z.B. zum HD-Röntgen nicht reichen.
    Problematisch ist aber die Narkosetiefe wenn überhaupt. ;)

  • Huhu :)

    Mein Barney musste bis jetzt schon zwei mal in Narkose gelegt werden; das erste mal war mit 12 Monaten, da wurde er auf HD/ED geröntgt.
    Das zweite mal war am 23.12.13, da wurde er von einem anderen Hund angegriffen und musste daraufhin leider operiert werden.
    Eine leichte Sedierung wäre nicht ausreichend gewesen, da die OP "nicht ohne" war.

    Natürlich habe ich mir wegen der Narkose Sorgen gemacht, man hört ja immer wieder von Hunden, die diese nicht überstehen.
    Allerdings vertraue ich meiner TÄ und war während der OP und auch beim Aufwachen die ganze Zeit an Barneys Seite.

    Letztendlich besteht immer ein Restrisiko, aber dein Hund wird vorher gründlich untersucht und erst, wenn feststeht, dass er gesund ist, geröntgt.

    Ich denke, du weißt bereits, dass dein Hund so ca. 12 - 14 Stunden vorher nichts mehr fressen und (soweit ich mich noch erinnere) ein paar Stunden vorher auch nichts mehr trinken sollte?

    Mach dir keine Sorgen, es wird schon alles gutgehen. ;)

    LG, Lena mit Barney

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