Emmi 6 Monate knurrt und bellt fremde Kinder an
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Hallo erstmal,
ich hoffe ich bin hier richtig - Die SuFu brachte für meinen speziellen Fall nicht unbedingt das passende,
daher wende ich mich einfach mal direkt an euch.Also vorab kurz die Eckdaten. Unsere Emmi ist 6Mon. Jung und lebt mit 4 Kindern ( 4/7/8/8Jahre) zusammen und hat auch mit meinen Kindern kein Problem. Die 5 zusammen verstehen sich sehr gut, spielen und toben zusammen, und es wird weder geknurrt noch großartig geweint. Nach Trennung und anschließenden Wiedersehen, zb nach KiGa, Schule oder Freizeit, oder allein schon 30min nicht sehen im Haus, freut sich die Emmi wahnsinnig, das einzelne Kind wiederzusehen.
Emmi ist ein Mischling aus span. Wasserhund, und vermutlich Dt Kurzhaar,Weimaraner, oder ggf auch Rhodesian Ridgeback. Da die Mutterhündin läufig war und die Besitzerin nicht aufgepasst hat, und eben alle 3 Rüden engen Kontakt hatten, kann man die Vaterschaft schlecht festlegen.
Emmi zeigt typisch zum span. Wasserhund eine enge Bindung zu Ihrer Familie und ist fremden gegenüber eher uninteressiert, bis etwas Verhalten bis Scheu. Sie geht erst nach einigen Minuten, sofern Sie sich sicher genug fühlt, auf fremde zu. Wird Sie bedrängt ( gibt ja soviele die der Meinung sind, Welpen müssten generell jeden mögen und drauf losspringen, und verstehen dann eher nicht, das der Hund garnicht kommen möchte), dann weicht sie normalerweise zurück, stellt sich unter oder hinter mich, stoppt der nervige Fremde dennoch nicht, macht sich ggf durch leises knurren, oder bellen bemerkbar. Das ganze passiert allerdings nur wenn sich der Fremde auf weniger als 1 Meter nähert. Vorher halt nur das Sie sich zurückzieht. Ansich ist das ja auch OK. Knurren als Warnung finde ich kann mal tolerieren, besser als verbieten und überspringen von Drohung und übergehen in Angriff.
Nundenn zum eigentlichen Problem: Kommen nun andere kleine Kinder auf der Strasse (auch andere Seite) entgegen, dann wird erst gestoppt, (wir haben Ihr angewöhnt das wenn uns jmd entgegenkommt wir stehen bleiben, Sie muss in den Sitz und bleiben bis der Passant vorbei gelaufen ist), und dann wie aus dem nichts geknurrt und gebellt, obwohl das Kind noch mind. 10-15Meter weit weg ist. Zuvor bei diesem Prozdere gab es nie Probleme, weder bei Kindern, noch Erwachsenen usw. Alle konnten sich normal annähern, passieren ggf auch stehen bleiben für ein kleines Schwätzchen. Bei anderen Hunden, ist dann ein leichter bis starker Spieltrieb vorhanden, der allerdings nicht jedesmal gewährt wird.
Körperhaltung ist schwer zu deuten, mal von Schwanz unten (selten) bis häufig Schwanz waagerecht wedelnd, Ohren leicht nach hinten aufgestellt, max. 1/3 nach hinten - teilweise mal mit leichten Kamm, bis stark aufgestellt.
Sie hat keinerlei negative Erfahrungen gemacht, wie bereits oben beschrieben, ist Sie mit meinen 4 Kindern wie "Beste Freunde" nur halt bei fremden Kindern zeigt sich jetzt seit 2-3Tagen dieses Verhalten.
Ich hoffe es wurde nicht zu lang und ich hab nix vergessen....
Vorab schon Danke für Tips, Anregungen oder Kritik

Gruss
- Vor einem Moment
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Dein Hund befindet sich zur Zeit in einer Unsicherheitsphase, das ist erstmal normal.
Ich persönlich halte nichts davon in solch einer " sensiblen " Phase durch Stehenbleiben die situation zu lösen.
Ich weiss, dass viele das genau so machen und darauf schwören, aber ich würde in Bewegung bleiben und dem Hund zwar signalisieren" okay, ich hab die auch gesehen, aber wir setzen unseren Weg trotzdem fort, ich weiss, was ich tue. "
Wird es richtig eng auf einem Weg und der Hund ist wirklich extrem unsicher, kann es bestimmt sinnvoll sein, sich schützend vor den Hund zu stellen und den Gegenverkehr vorbeiziehen zu lassen.Mich würde allerdings interessieren, an welchen Stellen und ob du sie belohnst, wenn sie Absitzen muss, wenn jemand kommt.
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Das mit Sitz ist eigentlich nur in Situationen wenn man sich definitiv trifft - also gleicher Waldweg, Gehweg, also ein direkter Kontakt möglich ist.
Belohnung gabs nur wenn Sie sitzen geblieben ist und der Passant passieren durfte, in Form eines kurzen lobes und direktem weitergehen.Auf der anderen Strassenseite wäre es zuviel, dann bewegst du dich ja garnicht mehr. Sie stoppt meistens dennoch kurz, folgte aber meistens ohne großes zögern.
Nun ist dieses stoppen halt weg, und Sie geht halt direkt offensiv mit bellen oder knurren drauf zu.
Und das halt nicht erst wenn man sich direkt nähert, sondern schon wenn auf der anderen Strassenseite jemand läuft. -
Zitat
Nun ist dieses stoppen halt weg, und Sie geht halt direkt offensiv mit bellen oder knurren drauf zu.
Und das halt nicht erst wenn man sich direkt nähert, sondern schon wenn auf der anderen Strassenseite jemand läuft.
Das heisst, sonst hast du Situationen mit Sitz oder weitergehen gelöst, jetzt geht sie nach vorn, wenn jemand auftaucht, der ihr komisch vorkommt? -
Ja "Sitz" sofern der jenige uns aufjedenfall direkt getroffen hätte
und auf zb bei jemanden auf der anderen Strasseseite einfach weiterlaufen - das hatte bis dato auch immer ohne
Probleme geklappt.
Passanten oder Kinder auf der anderen Strassenseite wurden auch von mir nicht weiter beachtet, weil es da ja auch
eigentlich nichts zu beachten gibt….sollte man jedenfalls meinen… -
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wir haben das ganze jetzt mal genauer beobachtet und auch beobachten lassen,
und haben uns sagen lassen, das das eine aufforderung zum spiel sein sollte.auch wenn die körperhaltung nicht typisch verneigend wäre, würde sie gerne ihr "hundespiel"
mit dem unbekannten kind machen.
kommt mir allerdings sehr merkwürdig vor, da sie eigentlich eher schüchtern und zurückhaltend, abwartend in
einer solchensituation war.geht man auf tuchfühlung, ist es dann auch eher spiel, allerdings knurrend und bellend wird von den meisten
passanten missverstanden, und ist mir auch pers. auch unangenehm. -
Zitat
Dein Hund befindet sich zur Zeit in einer Unsicherheitsphase, das ist erstmal normal.
Ich persönlich halte nichts davon in solch einer " sensiblen " Phase durch Stehenbleiben die situation zu lösen.
Ich weiss, dass viele das genau so machen und darauf schwören, aber ich würde in Bewegung bleiben und dem Hund zwar signalisieren" okay, ich hab die auch gesehen, aber wir setzen unseren Weg trotzdem fort, ich weiss, was ich tue. "
Wird es richtig eng auf einem Weg und der Hund ist wirklich extrem unsicher, kann es bestimmt sinnvoll sein, sich schützend vor den Hund zu stellen und den Gegenverkehr vorbeiziehen zu lassen.Mich würde allerdings interessieren, an welchen Stellen und ob du sie belohnst, wenn sie Absitzen muss, wenn jemand kommt.
Das sehe ich ähnlich! Meine Hündin hatte mit 6-7 Monaten genauso eine Phase, plötzlich waren Dinge die sie schon kannte suspekt und wurden angebellt.
Wir sind in solchen Situationen nicht stehen geblieben sondern habe den Hund so geführt dass ich zwischen Hund und Kind war. Gleichzeitig haben wir frühzeitig mit Leckerli im Laufen abgelenkt, d.h. abgelenkt und schöngefüttert. Sind wir so ohne bellen am Kind vorbei gekommen gabs direkt danach Lob & noch ein Leckerlie.
Bei uns hat sich das Problem nach 4 Wochen in Luft aufgelöst, weiß nicht ob wegen der Methode oder weil die Unsicherheitsphase vorbei war. -
Mal ne blöde Frage, warum hast du das mit dem Sitz machen eigentlich angefangen? Wenn sie sich doch vorher unauffällig verhalten hat?
Sie wird wohl im Moment eine kleine Unsicherheitsphase haben. Nicht ungewöhnlich in dem Alter. Und mir kommt es so vor, als wenn ihr mehr Gewese um Begegnungen gemacht habt als der Hund. Dadurch habt ihr dem Hund vermittelt, dass er da wohl was zu befürchten hat, wenn du jedem Passanten so eine Aufmerksamkeit schenkst.
Wie machst du das eigentlich in der Stadt? Da laufen doch ständig Leute relativ nahe an einem vorbei.
Ich würde sagen, zukünftig einfach den Hund auf die dem Passanten abgewandte Seite nehmen und ruhig und zügig vorbeigehen. Dann mit Leckerli belohnen. Locken oder ablenken würde ich gar nicht erst anfangen. Sonst kannst du demnächst die komplette Umgebung abscannen um den Hund rechtzeitig abzulenken. Wäre nicht mein Weg. -
Zitat
Mal ne blöde Frage, warum hast du das mit dem Sitz machen eigentlich angefangen? Wenn sie sich doch vorher unauffällig verhalten hat?
Sie wird wohl im Moment eine kleine Unsicherheitsphase haben. Nicht ungewöhnlich in dem Alter. Und mir kommt es so vor, als wenn ihr mehr Gewese um Begegnungen gemacht habt als der Hund. Dadurch habt ihr dem Hund vermittelt, dass er da wohl was zu befürchten hat, wenn du jedem Passanten so eine Aufmerksamkeit schenkst.
Wie machst du das eigentlich in der Stadt? Da laufen doch ständig Leute relativ nahe an einem vorbei.
Ich würde sagen, zukünftig einfach den Hund auf die dem Passanten abgewandte Seite nehmen und ruhig und zügig vorbeigehen. Dann mit Leckerli belohnen. Locken oder ablenken würde ich gar nicht erst anfangen. Sonst kannst du demnächst die komplette Umgebung abscannen um den Hund rechtzeitig abzulenken. Wäre nicht mein Weg.so blöd ist die Frage ja garnicht - allerdings wie schon einleitend geschrieben, ist Sie eher zurückhaltend und scheu.
Uns wurde halt empfohlen, wenn Sie sich unsicher fühlt und zb nicht weiterlaufen möchte, aus Angst oder Unsicherheit, das wir den Hund zu uns in den Sitz holen sollen, um Ihr damit einen "sicheren Hafen" zu bieten.
Zum anderen haben wir jetzt auch hier soviele Passanten im Wald, Wiese getroffen, die direkt rumgröhlen, das man die Hunde zurückpfeifen soll.Das Problem liegt zb in der Stadt nicht bei den vielen Passanten, da läuft Sie eher etwas unsicher, aber folgsam mit. Das beschriebene tritt dann erst wieder auf Sie Kinder sieht.
Und wie schon gesagt, so wurde mir beschrieben, von Beobachtern (HuTrainer), das er meinte es wäre eine
Auffordung zum Spiel.
Allerdings finde ich dies sehr missverständlich und kommt bei den meisten auch nicht so an.Was mich wundert, oder was eher mein Problem ist, was ich nicht verstehe, ist diese extreme Wesensveränderung.
Von Schüchtern und Vorsichtig, in Forsch und Direkt. -
Der Gedanke, dem Hund einen sicheren Hafen zu bieten, ist bestimmt gut. Ich würde es nur anders umsetzen. Ich denke, durch das Absitzen hat sie erst recht Gelegenheit sich reinzusteigern und den "Angreifer", in ihren Augen, zu fixieren. Denn ihr Ausbruch kommt bestimmt nicht ohne Vorwarnung. Beobachte sie mal ganz genau vorher. Sie macht sich bestimmt steif, spitzt die Ohren und fixiert. Alles andere wäre sehr ungewöhnlich.
Nach Spielaufforderung hört sich das Ganze für mich auch nicht an. Vor allem, da du sagst, dass sie eine unsichere Hündin ist. Aber abschließend beurteilen kann man das nur, wenn man dabei ist.
Aber wenn du es nicht so einschätzt, würde ich deinem Bauchgefühl da ruhig vertrauen.
Durch das Absitzen fühlt sie sich augenscheinlich nicht von dir beschützt, also geht sie nach vorne und wird aggressiv, um sich selbst zu schützen. Ihr müsst also neue Wege finden.
Wie ich es erstmal versuchen würde, habe ich ja bereits geschrieben. Ich würde sie ruhig und bestimmt durch die Situation führen und ihr keine Gelegenheit geben zu fixieren und dann nach vorne zu gehen. Das Nichtfixieren kannst du erstmal auch dadurch erreichen, dass du ihr im Vorbeilaufen ein "Schau mich an" Kommando gibst. Wenn sie das nicht kennt, würde ich es aufbauen. Wenn sie so ruhig durch die Situation kommt, gibt es natürlich eine dicke Belohnung.Das das Ganze nur bei Kindern passiert, passt auch ins Bild. Kinder sind für unsichere Hunde noch schwerer einzuschätzen als Erwachsene. Sie bewegen und äußern sich ganz anders und häufig auch hektischer. Hazel reagiert bei fremden Kindern auch erstmal unsicher. Daher nehme ich sie immer auf die abgewandte Seite. Alleine dadurch, dass ich zwischen ihr und dem Kind bin, fühlt sie sich sicherer und hat gar keinen Grund nach vorne zu gehen. Bekannte Kinder sind bei ihr auch unproblematisch. Die kann sie bereits einschätzen.
Es ist an dir deinen Hund zu schützen und ihr ein sicheres Gefühl zu vermitteln. - Vor einem Moment
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