Mein Hund bellt immer alle anderen Hunde an! Was tun?
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Hallo :)
Ich habe folgende Frage an euch, weil ich selber keine Ahnung mehr habe, was ich tun soll und noch kann.Ich habe seit 2 Monaten einen Mopsrüden. Er ist 6 1/2 Monate alt. Aufgewachsen ist er bei seiner Mopsmutter, der Mopsschwester aus dem ersten Wurf und einem weiteren Mopsrüden. Laut Angaben der Züchterin hat er in seinen ersten 4 Lebensmonaten auch Kontakt zu anderen Hunderassen gehabt und nicht gebellt. Seit dem wir ihn aber haben bellt er jeden Hund an (und auch sehr sehr kleine Kinder, die gerade mal laufen können). Egal wie weit der andere Hund entfernt ist, ob dieser ruhig ist und ob er ihn kennt, sobald er ihn sieht beginnt das Bellen, teilweise auch knurren und ziehen an der Leine. Er wirkt dabei sehr angespannt. Wenn ich ihn dann zu dem anderen Hund lasse (ich habe oft das Gefühl er möchte das auch), hört er auf mit dem Gebelle, neigt den Kopf zur Seite und leicht nach unten und hebt sogar oft das Bein, damit der andere Hund schnuppern kann. Dabei wirkt er wie erstarrt. Wenn wir dann weitergehen kommt es häufig vor, dass er dem Hund noch einmal kurz hinterher bellt. Seit 2 Monaten versuchen wir das Bellen zu ignorieren, gehen meist weiter wenn er bellt, am Anfang noch mit einem lauten ,,Aus" versucht oder lassen ihn sitzen wenn sich ein Hund nähert (wenn er denn in der Situation hört): trotzdem bellt er weiter.
Kontakt hat er fast bei jedem Spaziergang mit anderen Hunden. Zudem sind wir, seit dem er bei uns ist, jeden Samstag und Sonntag (1,5h jeweils) in einem Hundetreff (häufig 15 Hunde, alle mind. 1 Jahr). Wenn wir dort ankommen bellt er schon von weitem, ist kurz ruhig wenn ihn die anderen begrüßen(erstarrt), fängt aber immer mal zwischendurch an zu bellen, wenn die anderen schön weit entfernt sind. Gehen wir dann mit allen Hunden los, ist er ruhig, spielt sogar ab und an mit anderen Hunden.Meist ist er aber zurückhaltend und läuft neben uns Menschen(er liebt alle Menschen!) her.
Wir waren bereits 3x in der Welpenspielstunde (2 unterschiedliche Hundeplätze) und er ist die 60 Minuten eigentlich durchgängig am bellen, habe sogar häufig das Gefühl er hat mehr Angst vor Welpen als vor ausgewachsenen Hunden. Nach den 60 Minuten ist er dann auch fix und fertig und schläft zu Hause erstmal. Die Hundetrainer meinen das wird sich von alleine legen und halten ihn noch für zu jung mit ihm zu trainieren. Ich weiß wirklich nicht, ob das so richtig ist? Sollte man nicht so früh wie möglich gegen das Bellen arbeiten, z.B. durch Gehorsamkeitsübungen? Unser Mops kann bereits Sitz und Platz, Fuß, sowie einige kleine Tricks wie drehen, Spielzeug suchen, Robben….. Er geht nur auf Kommando in die Wohnung und wartet sonst ganz brav vor der Tür. An sein Futter geht er nur auf Kommando. Drinnen hört er super und draußen, wenn nicht ein Hund in der Nähe ist. Er ist sehr fixiert auf mich und meinen Partner, sucht bei Spaziergängen immer Blickkontakt. Alleine bleiben kann er schon(3h), benimmt sich dann auch. Kein Bellen/Knurren.Ich habe das Gefühl das Bellen hat sich die letzten paar Tage noch mehr verstärkt, denn er bellt jetzt sogar schon aus seiner Laune heraus herum, obwohl niemand in der Nähe ist. Auch kommen nun schon andere Menschen dazu die er anbellt (nicht jeden Spaziergänger aber vllt jeden 5.).
Nun ist meine Frage was kann ich tun, damit ich das Bellen reduziere, bzw. ihm die Angst vor anderen Hunden nehmen kann.
Vielen Dank für die Antworten Lina - Vor einem Moment
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Wieso glaubst du er habe Angst vor anderen Hunden? Was du schreibst hört sich eher
nicht danach an. -
Ich habe deswegen das Gefühl er habe Angst, weil wenn ein Hund auf uns zukommt, er sich klein macht, Kopf zur Seite senkt, sein Bein hebt und wie erstarrt stehen bleibt. Er ist sehr unterwürfig gegenüber anderen Hunden. Wenn wir beim Hundespaziergang mitgehen schleckt er die anderen Hunde ständig ab. Auch der Hundetrainer sagte er sei sehr unsicher.
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Zitat
Auch der Hundetrainer sagte er sei sehr unsicher.
Da hast du den Grund für das bellen. Er wird wegen seiner Unsicherheit bellen. Vielleicht spielen da zusätzlich die Anfänge von Pubertät jetzt auch noch mit rein, da wird eh alles angebellt weil böse.

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Welchen Trainingsansatz habt ihr denn vom Trainer?
Ignorieren ist ja eher kontraproduktiv bei Unsicherheit. -
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Danke erstmal für die Antworten. Bisher haben wir nur den Tipp bekommen nicht auf sein Bellen einzugehen und ihm viel Kontakt zu anderen Hunden zu bieten, wodurch sich das Bellen von alleine legen soll. Deswegen sollen wir auch weiterhin in die Welpenspielstunde kommen. Bin mir nur nicht sicher ob das wirklich hilft, denn es wird immer mehr und die acht Wochen zeigen noch keinen Erfolg. :/
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Wichtig bei Unsicherheit ist eigentlich, dass er lernt, dass wenn du da bist ihm nichts schlimmes passieren kann, da du dich um alles kümmerst. Dazu brauchst du Vertrauen von ihm, indem du ihm Sicherheit gibst.
Du schreibst ja, dass ihr bereits 2 Monate das durchzieht und du das Gefühl hast, dass es schlimmer wird. Daher denke ich, dass diese Methode nicht euer Weg sein kann. Kontrollierter und positiver Hundekontakt ist immer gut, hilft dir aber an der Leine nicht.
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Was würdest du empfehlen mit ihm zu machen? Beruhigen? Oder wäre es sinnvoll mal einen mobilen Hundetrainer nach Hause zu holen, der sich das Spektakel beim Spaziergang mal anschaut? Denn unser witzige Hundetrainer möchte noch nicht mit ihm üben (Gehorsamkeit) weil er angeblich noch nicht reif genug dafür ist.
Vielen Dank für die Hilfe
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Jetziger Hundetrainer meine ich natürlich:D
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Zitat
unser witzige Hundetrainer möchte noch nicht mit ihm üben (Gehorsamkeit) weil er angeblich noch nicht reif genug dafür ist.
Dann würde ich als erstes die Hundetrainerin wechseln, denn was du zu Welpen bzw. Junghundalter verbockst, durchlässt usw. wird nicht besser.Ich würde vielleicht noch einen anderen Hundetrainer anfragen (mal hier im Forum fragen), der sich das vor Ort anschaut.
Wir haben beim ersten Beller Leine hingeschmissen und sind schwungvoll umgedreht und weggegangen. Er ist dann hinter uns her und wurde gelobt. Jetzt reicht meist ein Räuspern (aber die Pubertät ist noch nicht vorbei, dass kann sich wieder ändern
).Bei der Methode würde ich aber auf den Trainer vor Ort warten, denn der sieht woran es wirklich liegt.
Unser fühlte bzw. fühlt sich immer noch als der King mit uns und ohne uns isser ganz klein mit Hut. Er hatte zudem auch im Hinterkopf, dass er bei uns sicher ist. Bei euch muss das wahrscheinlich erst aufgebaut werden.Mach da lieber keine Experimente und lass das lieber live analysieren sonst kann sich das Verhalten noch verfestigen bzw. verschlimmern.
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