Bellen bzw. hinterherjagen bei Passanten und Fahrradfahrern
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Häh?? Da widersprichst Du Dir aber grad selbst bzw. hast widersprüchliches Verhalten gezeigt.
Tut mir leid, Maßregelung war vielleicht die falsche Wortwahl. Für mich ist das ein Mittel, sie aus der Situation zu bekommen. Das passiert äußerst selten, noch seltener in dieser Situation, aber sie ist gut drauf angesprungen, als sie "Schluss" noch nicht kannte.
Manchmal meinte sie halt noch einen auf dicken Macker machen zu müssen, nachdem das Objekt bereits an ihr vorbei war.
Habe das damals so (und mithilfe des Trainers) gut hinbekommen. Ist bestimmt nicht die einzige Lösung, deine Vorschläge helfen bestimmt auch gut weiter.
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Hallo,
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BieBoss
Ich habe ja nicht über den Weg kommuniziert, der gegangen werden soll, um dem Hund etwas wegnehmen können zu müssen, sondern nur dargestellt, warum es unbedingt wichtig ist, meinem Hund egal was er hat, wegnehmen zu können.
Ob das über tausch oder sonstigem passiert, ist hier nicht Thema gewesen :)Unsere lassen alles aus dem Mund fallen (bis dato), sollten sie draußen tatsächlich mal etwas aufnehmen, sobald wir das AUS von uns geben. (was sie nicht tun .Da muss der Reiz schon echt sehr stark sein.. und nen Haufen Kot oder nen normaler Kottlettknochen stellen diesen Reiz nicht da, das sie es ohne "Fragen" aufnehmen .. )
Dafür bekommen sie eben ein Austausch oder eben das Teil, was sie haben wollen, nach kontrolle dann doch. Oft handelt es sich dabei eh um ein knorriges Stück Holz.. und das bekommen sie zurück.
Die Hunde wissen das (interessanterweise) ..Zum Würger:
ich bin ein vertreter und besitzer von Knie-Hunden (sie gehen mir bis zu den Knien, also Max Höhe 40-45 cm bei 10-12 Kilo) .. da brauch ich keinen Würger :)Ich kann mir aber vorstellen, das der am Anfang .. obwohl .. nein.. irgendwie nicht. Bin ich eine kleine Person hole ich mir einfach keinen großen Hund ..
Ja, ich gehe damit überein: Ein Würger ist unverhältnismäßig.. über die Wahl eines Hundes macht man sich vorher gedanken .. macht man mit seinen sonstigen Anschaffungen ja auch .. Und den Hund hat man 6-15 Jahre ..Gruss und Respekt
Fango -
Moin,
wenn ich mich nicht verlesen habe, lässt er sich Leckerchen und kleine Kauknochen problemlos weg nehmen - nur bei dem Riesenknochen hat er gemuckst..... und das möchte ich hinterfragen und in Bezug setzen.
So ein großes Teil war für ihn sicher etwas ganz ganz Tolles und Besonderes, ich würde da keine Parallel ziehen zu den anderen Dingen, die er sich im Alltag abnehmen lässt.
Sundri
P.S. Gift als Köder wird sicher nicht in Riesenteilen herum liegen, ansonsten bezweifele ich hier vor Ort, das ich auch nur noch eine Chnace hätte, käme einer meiner Hunde kauend aus dem Busch, aber wir haben auch eine andere Geschichte.
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Huhu
Hier eingeworfen als klarer Grund, warum ich meinem Hund jederzeit alles entnehmen können muss:
Giftköder
Gruss und Respekt
FangoNicht nur Giftköder. Dann klaut der Hund irgendwas in der Wohnung, was für ihn etwas ganz Tolles ist, weil er es einfach ganz toll findet, und ich darf es ihm nicht wegnehmen, weil wir das noch nie geübt haben und er meint, alles behalten zu dürfen, was er im Maul hat?
Das ist eine Sache, die sofort geklärt werden muss! Ich finde das Vorgehen mit dem Maulkorb super. So muss man keine Angst vor dem Hund haben und er merkt, dass sein Knurren (oder sogar ein eventueller Angriff) gar nichts bringt. Wenn man es oft genug geübt hat, lässt er das bestimmt sein. Was ich aber auf jeden Fall tun würde ist, dem Hund den Knochen (oder was auch immer) sofort wieder geben (wenn man nur am Üben ist und er das Ding sowieso behalten darf). So merkt er, dass es nichts Schlimmes ist, wenn Frauchen ihm was wegnimmt. Er bekommt es gleich wieder.
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Für einen ehemaligen Strassenhund, der in seinem Leben enrsthaft gehungert hat - finde ich das schlichtg zu hart.
Es gibt ja ansonsten keine Probleme, weder mit Dingen noch kleineren Fresschen. Ich würde da mal die Verhältnismässigkeit wahren und nicht von einem aufs andere spekulieren.
Sundri
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Hallo;O)
vielen Dank schonmal für die zahlreichen Antworten!und auch danke für das Gedanken-machen:O)
Wir sind in uns gegangen und haben festgestellt das wir warscheinlich viel zu viel von unserem neuen Familienmitglied wollen.
4 Wochen sind noch gar nichts als Eingewöhnungsphase und na klar! wissen wir ja auch nicht ob Amon jemals vorher in einer Stadt war oder nicht?!Wir werden zukünftig ganz langsam und noch ruhiger mit ihm agieren, sprich diese Gewöhnungsphasen einhalten, danke dafür das war ein super Tip!
Für uns Menschen sind die Geräusche klar und wir wissen das ein Auto, Mensch, Fahrrad nix schlechtes ist...woher soll er das wissen?Er ist bisher ein sehr freundlicher, liebevoller und auch sehr kuschelbedürftiger Hund. Wie ich schon erwähnte, bin ich mit Hunden aufgewachsen, kann mich aber auch an keinen erinnern, der soviel Nähe und Berührungen gesucht hat.
Er darf mit auf die Couch, verlässt diese auch wenn ihm etwas zu viel ist (streicheln, Wärme etc.) und geht an seinen Platz.Das ist doch sicher für einen Tierheimhund mit unklarer Vorgeschichte ein sehr gutes Zeichen.
Wir wissen übrigens nur, das er in einer Kiste vor dem Tierheim abgestellt wurde, vielleicht kann man da auch in Richtung "Autogeräusch" spekulieren.
Er läuft uns immer! hinterher, um das gleich klarzustellen ist das kein Problem für uns, im Gegenteil, ich spreche immer zu ihm und "erkläre" ihm was ich gerade mache

Beim Putzen, aufräumen usw. legt er sich immer in meine Nähe und auch ins Bad will er mit, aber das Tür schließen macht kein Problem.
Das mit dem Knochen, also das knurren möchte ich ihm schon aus dem Grund abgewöhnen, da wie bereits einige Mitglieder erwähnt haben, es immernoch so kranke und kaputte Menschen gibt die Giftköder auslegen. Das ist keine Mär, sondern traurige Realität und in meiner früheren Nachbarschaft sind daran 2 Hunde jämmerlich zu Grunde gegangen.
Andererseits soll er ja auch merken das von mir / uns nichts schlechtes ausgeht und er keinen Grund haben soll zu knurren. Das "tauschen" hört sich nicht schlecht an, das versuche ich bei Gelegenheit mal.Das Würgehalsband soll übrigens keine Option werden, er hat ein Hundegeschirr, "Non-stop" von einer norwegischen Firma, damit läuft er gut.
vielen Danl für die Antworten und noch allen einen schönen Abend!:O)
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Moin,
ja, für 4 Wochen ist das ein wenig viel....... mein Lucas ist hier Ende Oktober angekommen und er hat so gut seine 8 Wochen gebraucht, jetzt mag er auch mal auf dem Rücken schlafen - seit ein paar Tagen.....
Früher hab ich auch immer geglaubt, Hunde dürfen einen nicht anknurren - Malik hat seinerzeit dafür noch richtige Ansagen kassiert (okay, er knurrte mein Kind an) hier habe ich gelernt, das Knurren eine Warnung ist auf die ich noch Zeit habe, zu reagieren - wenn ich das Knurren aberziehe, kann es sein, das ich einen Hund bekomme, der ohne Warnung gleich beisst. Das leuchtet mir total ein und ehrlich,lieber Knurren und ich hab Handlungsspielraum als gleich Schnappen.
Normalerweise sollte das Hinterherlaufen irgendwann aufhören - wenn Du ihn allerdings derart beachtest und mit ihm sprichst - kann ich mir vorstellen, das es nicht aufhört. Auch Lucas war die ersten Wochen direkt in meiner Fußspur, Mitte Dezember kam es das erste Mal vor, das er in einem anderen Raum liegen blieb und mir nicht folgte, jetzt, seit zwei Wochen kommt es vor, das er woanders hingeht und sich legt.... er hat gelernt, die Geräusche des Hauses einzuordnen. Wenn ich nämlich den Schlüssel in die Hand nehme, dann steht er aber sowas von parat..... ohne Schlüsselklappern kann ich mich frei bewegen.
Kluger Hund.Lass den Würger, ich weiß das man früher viel damit gearbeitet hat, aber er ist ein spezielles Werkzeug, das punktgenau eingesetzte werden muss und viele Hunde gewöhnen sich daran. Hunde die in Anbindehaltung gehalten worden sind, sind oft harthalsig (das weiß man ja nicht) und denen ist ein Würger aber so was von schnuppe...... (mein Diego war so einer), Geschirr und alles einfach nue aufbauen. Ich hab gute Erfahrungen mit Clicker gemacht, weil er da keine alten Verknüpfungen abrufen kann, mein Hund und wir gemeinsam etwas Neues lernen, das uns gut tut.
Alles Gute
SundriP.S. die Situation mit dem großen Knochen würde ich trotzdem nicht überbewerten - das war für ihn vermutlich wie Weihnachten und Ostern zusammen - und sein Misstrauen war berechtigt, ihr habt ihn wieder weg genommen..... ist halt alles noch ein wenig früh gewesen. Lieber üben, Tauschgeschäfte oder "Zeigen und Benennen" (gibt`s nen guten Thread hier), dann wird auch das werden, Zuhause ist für Hunde aber durchaus auch etwas Anderes als Draußen. Hier ist ihr geschützter Raum. Während Lucas hier durchaus Leckerchen nimmt, die mir herunter fallen, rührt er draußen vom Boden einfach absolut nichts an. Die ganze HuSchu lacht über uns, wenn mir das Leckerchen herunter fällt, muss ich es aufheben, während Lucas mit dabei zuschaut.

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Hallo ihr Lieben,
ich schreibe einfach mal in dieses Thema hier rein, weil ich ein ähnliches Problem wie die TE habe:
Seit einigen Tagen haben wir nun unsere Anka aus dem Tierheim geholt. Bis zum 10. Mai sind wir noch in unsere alten Wohnung an einer Hauptverlehrsstraße, mit Straßenbahn, Fahrradweg, Regionalbahnhof direkt nebenan... etc. Es war eine schwere Entscheidung, sie noch vor dem Umzug zu holen, aber sowohl die Tierheimleiterin als auch unsere Hundeschule hat uns zugeraten, da sie nur dann selbstbewusster werden kann, wenn sie mit Dingen konfrontiert wird, die ihr Angst machen. Vermeidung ist da nix - geht mir selbst mit meiner Höhenangst ja auch so.
Anka war vor einigen Wochen noch eine Hündin, die Angst vor allem hatte - Menschen, Autos, gebäude, Radfahrer.... innerhalb der letzten Zeit haben aber sowohl die vielen Gassigeher als auch die Hundeschule und wir viel mit ihr gearbeitet. Sie liebt es nun, mit anderen Hunden zu tollen, geht auf fremde Menschen zu, lässt sich streicheln, ist viel selbstbewusster geworden.
Nur ein Problem bereitet und Kopfzerbrechen: Radfahrer.
Egal ob an der Hauptverkehrsstraße oder im Wald - wenn uns ein Radfahrer entgegen kommt, tickt sie aus. Manchmal. Manchmal nicht.
Erst gestern war ich kurz unaufmerksam, weil mein Freund mir gerade erst die Leine in die Hand gab. Plötzlich kam eine Mutter mit ihrer Tochter auf dem Rad vorbei. Anka zerrte an der Leine, bellte und wollte das Kind hinten auf dem Rad angreifen. Ihre Schnauze war nur ca. 30 cm von der Kleinen weg. Das hat uns ganz schön geschockt.
Wir haben sie immer an der Leine, aber gerade auf engen Wegen ist das sehr anstrengend, wenn sie trotzdem Radfahrer angeht.Sie kennt Radfahrer ja schon ewig, in der Gegend vom Tierheim sind auch viele unterwegs. Trotzdem hat sie sich nicht daran gewöhnt.
Einen Termin mit der Hundeschule habe ich schon vereinbart wegen privatstunden, trotzdem denke ich, es schadet nicht, mehr Input einzuholen.
Wie habt ihr - ganz konkret! - das Angreifen von Radfahrern verhindert bzw. es eurem Hund ausgetrieben?
Soll ich einfach vorbeilaufen, sie mitnehmen, als ob nix passiert wäre? Soll ich eine Spritzflasche nehmen? Soll ich sie mit Leckerchen ablenken? Soll ich sie maßregeln, d.h. ein lautes NEIN und ein kurzer Ruck an der Leine?
Bitte beschreibt mir ganz genau, wie ihr das so gemacht habt, das wäre super!
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Huhu
Eine direkte Anleitung kann ich dir nicht geben, aber ein Gleichniss zum Nachdenken:
Wir haben einen Spanischen Hund zur Pflege für drei Wochen bei uns gehabt, der sich sofort ohne wenn und aber in das "Rudel" eingefunden hat, als wäre er schon immer bei uns gewesen. Er ist dann nach den Wochen zu seiner besitzerin gekommen.
Wir sind noch rege in Kontakt, es ist auch eine Freundschaft draus geworden, aber dieser tiefenentspannte Hund, den nichts geschock oder Interessiert hat, hat bei seiner Besitzerin "plötzlich" eine Tracktor-Aggression (also Verbellen) entwickelt.
jedesmal, wenn wir den haben, weil sein Frauchen in Ferien ist, wo Hunde nicht mitkönnen (ist so 1-3 mal in 2 Jahren) interessieren ihn Tracktoren einen feuchten Dreck.
Er liegt geschillt auf der Terasse, während 10 Meter weiter der Tracktor das Feld bestellt, wir sind mit ihm unterwegs, Tracktor kommt, wir gehen an die Seite, Tracktor vorbei ..alles ohne irgendwelche verhaltensauffällige Reaktion.
Ist der Hund dann wieder in seinem Heim, wird jeder ansichtige Tracktor verbellt..Was möchte ich sagen: hast du Angst vor Fahrrädern? Ist bei dir mal was vorgefallen? Wurdest du angefahren? Besteht die Möglichkeit, das du da irgend etwas überträgst?
Denkst du "scheisse, Fahradfahrer" ? Besteht die Möglichkeit, das er dich "nur" unterstützt?
Als Test kannst du den Hund jemanden in die Hand drücken, der sich mit ihm einfach nur an die Strasse stellt für kurze Zeit, den Hund nur kurz hat, und überhaupt nicht beachtet.. nicht anschaut oder sonstigem, wo Fahrräder garantiert vorbeifahren .. und schau, ob er das da auch tut..
Damit eruierst du, ob du/dein Freund der Auslöser sind ..
Dies nur als Anstoß für einen neuen Gedanken :)
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Ohne den Grund zu kennen, warum euer Hund so nach vorne geht, wäre jeder Tipp fahrlässig. Und den Grund kann man nur erkennen, wenn man den Hund sieht. Als erstes ist es jetzt wichtig, dass ihr den Hund mit einem Maulkorb sichert und ihn nicht mehr ohne Leine laufen lasst. Wenn ein Hund versucht ein Kind anzugreifen, hört der Spaß einfach auf und hier erreicht auch ein Forum meiner Meinung nach seine Grenzen.
Sucht euch einen guten Trainer, der mit euch an der Ursache des Problems arbeitet. - Vor einem Moment
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