Welpenpfützen und Co

  • Guten Tag, seit einer Woche nun, lebt Charlotte, ein Bernersennen-Labrador-Mischling (9 Wochen alt), nun bei uns daheim und bereits (oder gerade?) jetzt, stellen sich Nina erste Fragen, die wir hier gerne an erfahrene Hundehalter stellen würden.

    1. Der Welpe pinkelte/kackte (Meist nur in den frühen Vormittagsstunden, wir nehmen an, dass ihn unser Ewachen als Familie und der Wuselbeginn noch etwas (freudig) aufregt...), trotz sofortigem in den Garten Bringen bei kleinsten erkannten Anzeichen, schon sehr oft irgendwo hin. Was empfehlen die Erfahrenen zur Reinigung?

    2. Der Welpe kackt bei JEDEM Gartengang, oder versucht es zumindest ausgiebig. Können wir davon ausgehen, dass die Gründe dafür noch in der Umstellunsaufregung zu suchen sind, oder sollten wir an eine Futterumstellung denken?

    3. Ich glaube die Antwort auf diese Frage schon zu kennen, aber sie zu stellen kann nicht schaden: Was können wir außer Geduld, Aufmerksamkeitsentzug (und kurzem Aufschrei) und Welpenschulbesuch noch für Charlottes Beisshemmungsentwicklung tun?

    4. Diese Frage betrifft eher unsere ältere Tochter (vier Jahre): Sie schränkt sich, bedingt durch ihre Angst vor Tieren, im Alltag durch mit dem Welpen sehr ein, bewegt sich fast nur in erhöhter, für den. Welpen unerreichbarer Position, durch den Raum (außer Charlotte schläft), spielt fast nur noch bei geschlossenem Zimmernd scheint insgesamt nicht sehr glücklich mit der Situation. Ich kann sie verstehen, der Welpe ist ebendann Baby, noch sehr ungetüm, beißt (quasi ununterbrochen), springt hoch und bellt. Trotzdem lässt sie sich immer wieder darauf ein, beim Futtergeben zu helfen, ihn in seinen Ruhephasen zu bürsten oder uns auf der Runde draußen zu begleiten. Hat jemand ähnliche Situationen erlebt und kann Ratschläge geben?

    5. Hier ist La Charlotte zu sehen: http://instagram.com/p/i3p0_3xJ8u/

    Ich danke im Voraus!

  • Hallo,

    zu 1. vielleicht solltet ihr dann mal versuchen nicht ganz so wuselig zu erwachen, wenn du denkst das es evtl da dran liegt
    zu 2. meiner hat am anfang auch sehr oft gekackt, hat sich dann aber mit der Zeit gelegt. Jetzt kackt er nur noch 2x am Tag, erst ist aber schon 11/2
    zu 3. viel Geduld, das wird mit der Beißhemmung besser, sobald die Milchzähne ausgefallen sind
    zu 4. kann ich nicht viel sagen

  • Zitat

    Hallo,

    zu 1. vielleicht solltet ihr dann mal versuchen nicht ganz so wuselig zu erwachen, wenn du denkst das es evtl da dran liegt
    zu 2. meiner hat am anfang auch sehr oft gekackt, hat sich dann aber mit der Zeit gelegt. Jetzt kackt er nur noch 2x am Tag, erst ist aber schon 11/2
    zu 3. viel Geduld, das wird mit der Beißhemmung besser, sobald die Milchzähne ausgefallen sind
    zu 4. kann ich nicht viel sagen

    Vielen Dank für deine Antwort.

    1. wir erwachen nicht sonderlich wuselig, aber sie freut sich eben über alle Masse, uns wieder wach zu sehen. Das Problem ist ja such gar nicht, DASS sie pinkelt, daran arbeiten wir schon, sondern ich fragte nach Tipps für Reinigungsarten und -mittel.

    2. OK, dann gilt es eben zu warten...

    3. Mhm, wie gedacht, hilft nur Geduld. =)

    Merci!

  • Ich hatte damals im Fressnapf ein Spray gekauft, dass sozugen neutralisierend wirken soll. das hab ich dann immer aufgesprüht. Es roch sehr gut. den Namen weiß ich leider nicht.

    Gedanken würde mir evtl. machen, dass sie wie du sagst versucht zu kacken, aber dann kommt nix. kenne mich nicht aus, aber nicht, dass da vielleicht was gesundheitliches hinter steckt?

    zur Beisshemmung findest du hier einiges, einfach mal oben bei der Suche eingeben.

    Zum Thema Kind kann ich nichts sagen.

  • Zu 1: Kommt auf den Untergrund an. Ich hab Laminat und putzte halt entsprechend oft raus mit nem Reiniger der 99% Viren und Bakterien beseitigt. Teppichflecken lassen sich gut mit nem Vanisch Oxy-Spray behandeln.

    Zu 2: Legt sich. Allerdings kanns auch am Futter liegen. Was anders, hochwertigeres probieren?

    Zu 3: Viel Kausachen (Ochsenziemer, Schweineohr, etc.pp)

    Zu 4: Selbst meinem 12 -Jährigen war der Kleine nicht ganz geheuer. Gut, er ist einiges größer,deshalb bekam er erklärt wie er dem Hund sagt, das das nicht ok ist. Gemeinsames spielen macht ihm nun auch freude.
    Meine 1-Jährige ist sehr sozial und teilt eh alles mit dem Wauwau. Ist er zu wild und ihr passt was nicht, dann schimpft sie auch schon mal- "Wauwau dudu". Hund und Kind/er sollten immer im Auge behalten werden. Ist es mir nicht möglich, dann kommt Hund in den Flur. Dies ist auch sein Rückzugsort, wenn er eigentlich müde ist und nicht zur Ruhe kommt, weil zu viel Tralala los ist.
    Nun ist meiner inzwischen ein kleiner rebellischer Junghund und testet entsprechend.

    Das mit einbinden ist doch schon super. Lass sie vielleicht auch Leckerchen verstecken oder Ball werfen. Ich hab mir immer gedacht, ein Hund macht Spaß und das sollen sie auch haben-auch miteinander. Es gibt Regeln und innerhalb dieser Regeln ist alles super. Gib euch Zeit, ihr müsst alle erstmal euch anschnuppern und zusammenwachsen.

    Viel Spaß noch mit der Süßen.

  • Nur zur Reinigung: wir haben es erst mit Papiertüchern aufgewischt und dann Sagrotan Hygiene-Spray auf die Fläche gesprüht. Nimmt den Geruch, und tötet - grade mit kleinen Kindern - auch Bakterien und dies ganze Viechzeug.

  • Habe nur zu 1) eine Antwort, muss grad arbeiten, aber schnell ;o)
    Deobin! Kostet zwar ein bisschen was aber ist extrem super! Das ist ne Art Gel, saugt alles!! auf und kann dann trocken weggefegt werden. Bindet echt alles ab. Habe das aus Sanitätsdiensten, da beseitigen wir Blut/Urin/Erbrochenes mit.

  • datKleene Vielen Dank für deine Antwort. Aufgrund möglicher Verdauungsgeschichten befindet sich mein Partner in dem Moment beim Tierarzt, vielleicht wurde der Welpe ja nicht gut genug entwurmt oder Ähnliches...

    Dready Wir haben das Futter schonumgestellt, denn das Futter, das wir vom Bauern, bei dem der Welpe vorher gelebt hat, mitbekommen haben, war alles andere als hochwertig. Vielleicht muss sich sein Magen auch einfach noch an die Anteile des neuen Futters gewöhnen...
    Wir erden uns mehr Kausachen besorgen müssen, damit sie die Beisserei ausreichend ausleben kann.
    Vielen dank auch für die kindbezogenen Anregungen!

    Kieselchen, Danke für deine Antwort!

    Nassi Das klingt gut! Ich werde das Zeug bei nächster Gelegenheit besorgen, hoffentlich ist es auch in der Schweiz unkompliziert erhältlich. Merci!

  • Hallo und erstmal herzlichen Glückwunsch zu dem knuffigen Zuwachs :smile:

    Wir haben auch seit 5 Wochen einen Bernersennenwelpen (jetzt 15 Wochen alt). Grad die Beisshemmung hat uns anfangs auch sehr beunruhigt. Wir sind Ersthundebesitzer und dachten, wir machen etwas falsch oder "reizen" ihn.

    Wie bereits geschrieben helfen Beißspielzeuge oder Schweineohren... Wir fiepen meistens erst kurz. Wenn das nicht hilft, sagen wir "nein" und ziehen unsere Hand (oder was er grad im Maul hat) weg. (Nein kennt er als Kommando, das ist natürlich wichtig ;) ). Des Weiteren bieten wir ihm dann ersatzweise sein Spiezlzeug zum kauen an.
    Nachdem wir das ca. 3-4 Tage konsequent durchgezogen haben, hat er es nun (meistens) raus. Er probiert doch beim "Nein" hört er auf. Meistens geht er nach ein zwei Mal probieren dann freiwillig zu seinem Spielzeug. ;)

    Zu den anderen Themen halte ich mich mal ein wenig zurück, sind wie gesagt auch noch nicht sooo erfahren. Aber die Stubenreinheit ist wirklich Geduldssache... unser Kleiner macht nur Pipi in die Wohnung. Meistens stellt er sich vor die Balkontür (nach 5 Wochen hier). Im Spiel aber z.B. vergisst er es einfach und pullert los. Wir sind inzwischen gelassener, geben ihm Zeit, und seitdem klappt das irgendwie besser. :smile:

  • @KunfFuPanda

    Danke auch für deine Antwort!
    Zum Glück haben sich die meisten Anliegen, die ich vor einigen Tagen hier mit der Bitte um Rat einstellte, schon erstaunlich abgeschwächt.
    Charlotte beisst uns zwar noch ab und zu, aber nie mehr in dieser Intensität und Häufigkeit.
    Sie ist quasi stubenrein, d.h. pinkelt allerhöchstens einmal im Tag noch in die Wohnung.
    Auch ihre Verdauung hat sich reguliert.
    Sehr erstaunlich ist ja, wie schnell die Welpen lernen!

    Aber... Und dies würde ich gerne weiter in die offene Runde stellen:

    Zu Punkt 4 (Tochter) wäre ich nach wie vor um Erfahrungswerte dankbar!

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