Wegrennen unterbinden, wie am besten?
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annajona:
Richtig, wenn ich 4x die Woche beim Hundesport bin finde ich das mehr als ausreichend und muss nicht noch jeden Tag Action beim Spaziergang machen.

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Hallo,
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Aber wenn man die "falsche" Hunderasse hat, dann hat der Hund ganz andere Erwartungen an einen Spaziergang als der Halter und macht sich auf die Socken.

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Hallo,
ich denke auch, dass man nicht jede Mensch/Hund-Beziehung aus der Ferne beurteilen kann - das ist sicherlich ein Schwachpunkt eines Forums. Es gibt wohl keine Patentlösung weil jeder Hund und jeder Mensch anders ist, andere Reaktionen zeigt in bestimmten Situationen.
Manche Hunde sind nun mal "Arbeiter" - für die gibt es sowas für "spazierengehen" nicht wirklich ...auch wenn man das als Herrchen od. Frauchen gerne anders hätte - manchmal ist es in jugen Monaten anerzogen worden ...manchmal steckt es einfach drin! Die schlendern nicht, sondern sind immer irgendwie auf der Suche nach dem nächsten Job - "zuhause ausruhen und draussen arbeiten" ist ihr Lebensmotto. Ich glaube auch nicht, dass eine Biene denkt: "Soooo, heute ist Sonntag ...da lass ich mal Blume Blume sein ...ich flieg mal so rum und schau mir gemütlich die Welt von oben an
".
Wenn ein Hund so gestrickt ist, dann wird es meiner Meinung nach schwierig mit ihm wenn er aus diesem Muster raus soll. Ich sage nicht, dass ich das für unmöglich halte, aber eine gute ERziehung setzt immer eine gute BEziehung voraus. Wenn es meiner wäre würde ich also die Beziehung als erstes überprüfen (also SEINE zu MIR ...umgekehrt sollte es mir ja klar sein
). Wichtig wäre es meiner Meinung nach herauszufinden was ihn motiviert und was er als gute Arbeit empfindet ...das würde ich ihm in meiner Nähe zwischendurch anbieten. Wie immer sollte das zunächst in möglichst ablenkungsfreier Umgebung trainiert werden bevor man es auf die freie Wildbahn überträgt. Wo trainierst du denn z.B. die Futterbeutelsuche od. eine Verlorensuche, od. eine Suche nach einem Leckerchen.....?
Was passiert, wenn du weggehst od. wenn er vorläuft und du hinter ihm die Richtung änderst? Wird er dir folgen oder ist es ihm wurscht? Sich-interessant-machen bedeutet für mich auch, dass mein Hund in meiner Richtungsänderung auch einen für IHN lohnenden Sinn sieht od. zumindest vermutet. Die meisten die meinen Hund im Freilauf sehen sagen mir:"...wenn DAS meiner wäre würde ich - so wie der läuft - standig in Sorge sein, dass er sich aus dem Staub macht... - der ist ja irgendwie IMMER in "Betrieb"!
Ja, ist er! Wenn er aber 30m von mir entfernt ist und ich mir die Schuhe zubinde, dann kommt er, um zu schauen was da los ist ...es könnte sich ja was ergeben... :D. Was man als "Action-machen" empfindet stellt sich auch für jeden anders dar.
Naja, wie gesagt - jeder Hund ist anders und was für meinen od. andere Hunde gilt könnte bei deinem ganz anders sein.Tschüss und ein frohes neues Jahr
Ralf -
Zitat
Aber wenn man die "falsche" Hunderasse hat, dann hat der Hund ganz andere Erwartungen an einen Spaziergang als der Halter und macht sich auf die Socken.

Nein
Das wird nur gern als Ausrede genutz... -
Wieso nein?
Dann ist nichts mit einfach nur gehen.
Da muss man seinen Hund dann schon im Auge haben und rechtzeitig eingreifen. -
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Zitat
Wieso nein?
Dann ist nichts mit einfach nur gehen.
Da muss man seinen Hund dann schon im Auge haben und rechtzeitig eingreifen.Ein Hund macht nunmal Arbeit und erfordert Erziehung. Unabhängig von der Rasse.
Die wenigsten Hunde laufen unkompliziert mit ihrem Besitzer mit, ziehen nicht an der Leine, jagen nicht oder betrachten andere Hunde als neutral - ohne das man dafür was getan hat.
Die Rasse spielt dabei in meinen Augen nur eine untergeordnete Rolle. -
In meinen Augen schon.

Ich gehe z.B. mit meinem jeden morgen die gleiche Runde.
Am Ende der Siedlung leine ich ab und kümmere mich nicht mehr um den Hund.
Wir haben auf der Strecke immer Fasane, Hasen und freilaufende Hühner, dazu an einer Stelle IMMER ein Rudel Rehe. Das macht genau nichts. Auch bei Begegnungsverkehr spult Hund brav sein Programm ab und ich mache nichts. Ich kann den Hund sozusagen auf der gesamten Runde vergessen.Und ich bin mir absolut sicher, dass das z.B. mit einem durchschnittlichen Beagle oder meinetwegen DD nicht gehen würde.
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Zitat
In meinen Augen schon.

Ich gehe z.B. mit meinem jeden morgen die gleiche Runde.
Am Ende der Siedlung leine ich ab und kümmere mich nicht mehr um den Hund.
Wir haben auf der Strecke immer Fasane, Hasen und freilaufende Hühner, dazu an einer Stelle IMMER ein Rudel Rehe. Das macht genau nichts. Auch bei Begegnungsverkehr spult Hund brav sein Programm ab und ich mache nichts. Ich kann den Hund sozusagen auf der gesamten Runde vergessen.Und ich bin mir absolut sicher, dass das z.B. mit einem durchschnittlichen Beagle oder meinetwegen DD nicht gehen würde.
Wenn du da nie etwas für getan hast, hast du riesiges Glück gehabt
liegt aber wohl kaum an der Rasse allein..
Die Mehrheit der Hunde ist da nunmal anders... Und ich kenne viele nicht-Jagdrassen die Jagen wie Sau und Jagdrassen die dies nicht tun.Ich habe hier 4 Hunde verschiedener Rassen (auch einen jagdlich geführten Jagdhund), alle meine Hunde laufen völlig entspannt und neutral gegenüber allen Reizen frei. Man muss nur was für tun.
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Ich habe verdammt viel dafür getan.
Der Unterschied zu anderen Hunden, die eben auch schon bei uns gelebt haben, ist der, dass ich seit Jahren nichts mehr tun muss. Das sitzt. Das ist aber typisch für mein Arbeitstier, hat er eine Handlungskette drin, dann zeigt er die zuverlässig. Das haben auch schon zig andere Vertreter seiner Art hier so gezeigt.Ich nehme ab und zu die Hündin unserer Nachbarn mit, das ist eine Jagdsau.
Auch die haben viel gearbeitet und der Hund kann frei laufen. Aber man muss ein Auge darauf haben, sonst startet die durch. Und wenn sie gestartet ist, dann hilft kein Ruf mehr. Bei der Stelle mit den Rehen muss man die anleinen und bei den Hühnern zumindest ins Fuß nehmen.
Das ist sicherlich auch ein guter Erfolg und andere würden davon träumen. Aber es ist eben nicht einfach gehen und den Hund völlig "vergessen" können.
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Ich habe verdammt viel dafür getan.
Der Unterschied zu anderen Hunden, die eben auch schon bei uns gelebt haben, ist der, dass ich seit Jahren nichts mehr tun muss. Das sitzt. Das ist aber typisch für mein Arbeitstier, hat er eine Handlungskette drin, dann zeigt er die zuverlässig. Das haben auch schon zig andere Vertreter seiner Art hier so gezeigt.Das ist doch aber Sinn und Zweck einer guten Erziehung
Aber das hat doch nun wirklich rein garnix mit der "Rassenausrede" zutun.
Vielleicht mag es manchmal etwas schwieriger sein, aber möglich ist es immer - wenn man den was dafür zu tun bereit ist.Sich einfach nur einen Hund anschaffen, ein bissl Hundesport machen, aber nicht erziehen und erwarten, dass man trotzdem entspannt im Alltag klar kommt ist nunmal Mist.
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