Krebs bei meiner Cocker Spaniel Dame - bitte helft
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Es sieht nicht gut aus. Leider

Bei meiner american Cocker Dame (10,5) wurde am 29.11. ein warscheinlich
bösartiger Milztumor zusammen mit der Milz entfernt. Die Diagnose stellte ein
2. Tierarzt nachdem Sie ganz blasses Zahnfleisch hatte und wenig rote
Blutkörperchen. Sichtbare Metastasen im Bauchraum gab es keine
Die OP überstand Sie gut und es ging ihr einige Tage später merklich besser.
Nach 3 Wochen dann erneut Blutbild, Werte besser aber immer noch schlecht
(Hämagorit 34, rote Blutkörperchen 4.1). Sie bekam in der letzten Woche
Antibiotika, da die Lympfknoten am Hals geschwollen sind. Dies ist leider unverändert.
Am 1. Weihnachtstag ging es Ihr merklich schlechter, zitterte, wollte nicht die
Treppe herunter. Wir sind dann in eine Tierklinik, Blutbild und Infusion. Hämagokrit
bei 24 :-(, rote Blutkörperchen 3.7. Man geht hier von Lympfdrüsenkrebs der
auf die Milz gestreut hat und vermutlich schon ins Knochenmark. Weitere Untersuchungen erfolgten nicht. Der dortige Rat. Chemo versuchen oder Hund einschläfern. Noch lebt sie, es geht ihr nicht gut durch die Blutarmut. Sie frisst
und trinkt. Geht auch zum Geschäft heraus und wedelt mit dem Schwanz wenn ich
Sie streichle oder mit Ihr rede.Wir möchten Sie trotz allem noch nicht aufgeben. Futter wurde nach der OP
auf Nassfutter umgestellt. Hat jemand einen Rat für uns. Ich bin am überlegen
eine Chemo zu machen.Vielen Dank für eure Hilfe
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Wäre es mein Hund: Ich würde ihm keine Chemotherapie zumuten. (Tier-)Liebe bedeutet für mich auch loslassen zu können. Genieß' die verbleibende Zeit mit Deinem Hund und entscheide dann in seinem Sinne, bevor er sich quält.
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wann weiss ich das er sich quält und ich ihn töten muss?
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Du schreibst, der 2. Tierarzt (was war mit dem ersten?) stellte die Diagnose aufgrund des blassen Zahnfleisches und der wenigen roten Blutkörperchen. Ich hoffe, er hat wenigstens ein Blutbild gemacht bzw. Ultraschall / Röntgenbilder?
Weiter schreibst Du, die Tierklinik geht ohne weitere Untersuchungen von Lymphdrüsenkrebs aus.
Das klingt für mich nach Glaskugelraten

Ich würde Dir eine dieser Kliniken empfehlen: http://www.dogs-magazin.de/gesundheit/onk…unde-65081.html
Übrigens: Der Hämatokrit unseres Hundes lag schon bei 11,6 (Referenz 40-55) und die roten Blutkörperchen bei 1,5 (Referenz 6-9) und er hatte "nur" eine Mittelmeerkrankheit, aber keinen Krebs. Und er ist nach einer mehrwöchigen Behandlung seit einem Jahr putzmunter. Wenn Ihr nicht aufgeben wollt und bis zu einer genauen Diagnose "Zeit schinden" möchtet, würde ich über eine Bluttransfusion nachdenken.
Alles Gute!
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bluttransfusion wollte ich auch. aber bei der klinik haben Sir wörtlich gesagt, "das ist doch quatsch"
bringt blos 2 Tage etwas. Aber vielleicht 2 schöne Tage voller Lebensfreude?
Der erste (Land) Tierarzt hat auf Mittelmeerkrankheit getippt, war es aber nicht, dadurch haben wir
3 Wochen verloren.Da wir dem Tierarzt vertraut haben. In der Klinik wurde kein Röntgen oder Ultraschall
gemacht. Beim Tierarzt vor der OP schon. -
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heute hat sie eine halbe dose känguruh und eine halbe dose pute gefressen. den briefträger
hat sie auch freudig begrüsst. -
Hallo,
ich finde es auch etwas komisch, dass es keine weiteren Untersuchungen gab. Es würde ja sicher schon reichen den geschwollenen Lymphknoten zu punktieren.
Sollte es wirklich Lymphdrüsenkrebs sein, wird das in der Regel mit Chemo behandelt, mit Cortison geht auch, aber die Prognose ist wohl schlechter, aber ich habe neulich dies hierzu gefunden, wobei ich nicht weiß, wie seriös diese Seite ist, da heißt es, dass es in 17-43 % der Fälle zu einer vollständigen Remission geführt hat. : http://www.kritische-tiermedizin.de/2007/Das_malig…des_Hundes.html
Vor 2 Monaten wurde bei meiner Hündin Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert, wir haben uns spontan für die Chemo entschieden, da ich es als einzigste Alternative sehe. Mittlerweile bin ich aber etwas unsicher, auch wenn sie es anscheinend recht gut verträgt. Allerdings sind die Blutwerte immer wieder sehr schlecht, so dass die weiteren Chemo-Behandlungen fast nie planmäßig stattfinden können. Das find ich schon ziemlich beunruhigend.
Ach so, bei uns wurden vorab Untersuchungen durchgeführt, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, ob es überhaupt sinnvoll ist es noch mit Chemo zu probieren. Und dann ist es noch wichtig zu wissen, ob es sich um ein B oder T-Zell Lymphom handelt.
LG
Susanne -
Zitat
... wir haben uns spontan für die Chemo entschieden, da ich es als einzigste Alternative sehe.
Ich meinte, vor 2 Monaten dachte ich, es sei die einzige Alternative!
Heut bin ich etwas unsicher.... -
Bei unserer Mopsdame Emma wurde gestern abend nach dem Ultraschall der ziemlich sichere Verdacht auf Milztumor geäußert. Am Montag gehts in die Tierklinik zum 2. Ultraschall und Röntgen. Sollte sich herausstellen, dass sie tatsächlich einen Tumor und evtl. bereits Metastasen hat, wird sie nicht operiert und bekommt sicher keine Chemo. Das ist etwas, was ich einem Hund nicht antun möchte - sollte es dann alles so sein wird sie eingeschläfert wenn es ihr schlecht geht.
Ich wundere mich bei deinem Bericht nicht nur über die ganzen "vermuteten" Diagnosen sondern vor allem auch darüber, dass du schreibst: ein vermutlich bösartiger Tumor wurde mit der Milz entfernt. Wurde der Tumor nicht untersucht? Das wäre doch die allerwichtigste Frage beim entfernten Tumor gewesen.
Wenn der Tumor tatsächlich nachgewiesen bösartig war, wundert es mich nicht, wenn bereits Metastasen gestreut haben. Ich würde dem Hund an deiner Stelle solange es möglich ist ein schönes Leben machen und wenn es ihm nicht mehr gut geht, einschläfern lassen. Eine Chemo macht für mich keinen Sinn - das ist zwar vlt. verlängerte Lebenszeit, aber wo bleibt da die Qualität? Für mich ist nicht die Länge der Lebenszeit entscheidend sondern die Qualtität, die ich dem Hund bieten kann. Alles andere dient nur des Aufschubs des Abschiedsschmerzes - der allein meine Sache ist und eh nur aufgeschoben werden kann.Alles Gute
Birgit -
Zitat
Ich würde dem Hund an deiner Stelle solange es möglich ist ein schönes Leben machen und wenn es ihm nicht mehr gut geht, einschläfern lassen. Eine Chemo macht für mich keinen Sinn - das ist zwar vlt. verlängerte Lebenszeit, aber wo bleibt da die Qualität? Für mich ist nicht die Länge der Lebenszeit entscheidend sondern die Qualtität, die ich dem Hund bieten kann.
Hast du denn schon Erfahrungen mit Chemo beim Hund gemacht?
Mein Dalmi hat vor 6 Jahren eine Chemo wegen einer Autoimmunerkrankung bekommen. Wunderbar vertragen, keine Einbuße der Lebensqualität (auch während der Behandlung nicht) und lebt immer noch. Hoffentlich noch sehr lange und ich habe nie bereut, es so gemacht zu haben.Vor kurzem habe ich einen Hund mit einem T-Zell Lympom betreut. Auch er bekam eine Chemo und hat das richtig gut vertragen. Also Lebensqualität top. Trotzdem hätte ich mich, wäre es mein Hund gewesen, gegen die Chemo entschieden. Sie hat ihm noch etwa 5 Monate längere Lebenszeit gebracht. Wobei es ihm in diesen 5 Monaten aber richtig richtig gut ging..... aber das muss man halt selber entscheiden, ob man noch ein paar Monate mit dem Hund gewinnen will oder ihn gleich gehen lässt, sobald es ihm schlechter geht.
Nur, grundsätzlich zu sagen, bei einer Chemo hat der Hund keine Lebensqualität, ist falsch.
Ich habe es schon 2x miterlebt. - Vor einem Moment
- Neu
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