Gibt es Hunde, die anfälliger für Flöhe sind?
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Guten Morgen zusammen,
wir wohnen sehr ländlich und haben allerhand Getier im Garten. Das was wirklich erstmal toll klingt, ist für mich der absolute Horror! Wir haben von den Waschbären und dem Marder, überall Sch... rumliegen (meinem Hund habe ich übrigens beigebracht, dass sie nicht in den Garten macht). Die süße Igelfamilie nervt mich nur noch, weil Merle wie von der Terantel gestochen, denen bis unter das Gebüsch folgt. Sie hatte prombt Flöhe (einen sichtbaren) und eine heftige Flohbissallergie. Sie hat nun während der Herbstzeit noch Advantage zur Vorbeugung bekommen, seit November nichts mehr. Jetzt haben wir ja nun nicht unbedingt die typischen Wintertemperaturen und ich entschied mich kurzerhand vor einer Woche, ihr das Advantage nun doch nochmal zu geben. Gestern Abend dann auf der Couch, lag ein totes Vieh in ihrem Fell. Ich habe es gleich untersucht und Bingo! Wieder ein Floh!
Die Bude hier ist absolut clean! Ich habe eine rießige Putzaktion über Wochen gehabt und achte nun seit diesem Tag, vermehrt drauf, die Decken einmal i.d. Woche auf 90 Grad zu waschen und die Umgebungsbehandlung mache ich ebenfalls bereits vorbeugend.Jetzt meine eigentliche Frage:
Da wir bereits 2 Hunde vorher hatten, die niemals Flöhe hatten, wundert mich die ganze Nummer doch schon sehr!? Gibt es Hunde, die besonders attraktiv für Flöhe sind und die wirklich ständig "aufpassen" müssen?
Das kann doch nicht sein, dass ich ständig und dauerhaft, Chemie in sie reinkloppen muss und auch die Bude entsprechend vorbeugend säubern muss!? Programm fällt lt TA für Merle flach, da die Flöhe nach wie vor beißen können. Durch die Flohbissallergie sei das Schwachsinn. Aber Advantage oder sonstiges, geht für mich dauerhaft nun garnicht. Kokosöl habe ich getestet und hab bald die Kriese von dem Geruch bekommen (ich hasse Kokos!).Unser Garten wird im Frühjahr ohnehin kmplt. mit Kalk behandelt und umgebaut. Bringt aber lange wohl nichts, da unsere tierischen Gäste dann auch bald wieder da sind.... Was machen bitte die Menschen, die ebenfalls so ländlich wohnen und die gleichen "Gasttiere" in ihrem Garten haben?
Einen schönen 2. Advent für alle und liebe Grüße!
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Hi,
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Sali
Ich kenne nun doch etliche Hunde die sehr oft draussen leben, aber von keinem habe ich gehört das regelmässiger Flohbefall stattfindet. Ist vielleicht auch Regionalbedingt?
Hat Dein Hund ein Flohhalsband?
LG Nina
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Hallo Nina,
nein, Flohhalsband trägt sie nicht. Wir haben 2 Kinder und irgendwie traue ich den Dingern ohnehin nicht!?
Benutzt Du für Deinen Hund eins und wenn ja, welches? Das Scalibor soll ja nur gegen Zecken helfen.Das eigenartige ist auch, dass der Hund, ein paar Häuser weiter, angeblich noch nie Flöhe hatte...
Von daher frage ich mich auch, ob es vielleicht an der geringen Größe (SH 27 cm) liegt und die Dinger sie einfach besser anspringen können, weil sie entsprechend "tiefer gelegt" ist?Übrigens, nicht 2. Advent, natürlich meinte ich einen schönen 2. Feiertag :-)
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Gerade Tiere mit schlechtem Immunsystem werden vermehrt befallen, egal ob von Flöhen, Zecken oder Würmern.
Mein Hund wird immer betroffen (haben viele Igel), einer von mehreren Katzen auch, der hat sich sogar die Lungenwürmer eingefangen, die anderen nicht.
Halsband würde ich auch nicht machen, die Dinger sind das pure Gift.
Mach bei Befall ein Spot on drauf. -
Zitat
Gerade Tiere mit schlechtem Immunsystem werden vermehrt befallen, egal ob von Flöhen, Zecken oder Würmern.
Da gibt es auch verschiedene Aussagen zu. Meine TÄ meinte, daß Flöhe und Zecken gerade Hunde mit schlechtem Immunsystem eben nicht befallen, da sie nach gesundem Blut suchen (was für mich logisch klingt). Das Immunsystem wird ja zur Abwehr gegen Flöhe nicht in dem Sinne gebraucht, als daß eine Krankheit bekämpft wird. Die beißen ja "nur" rein und ernähren sich
In einem anderen Forum wurde das "Thema" schon mal lang und breit diskutiert ohne Konsens letzten Sommer bezüglich Zecken. Es gab Theorien bezüglich bevorzugter Fellfarbe (weiß), Fellstruktur (lang), Bodennähe also Größe, Ausdünstungen (z.B. Hautkrankheiten, Fertigfutter) und eben die einen, die meinten, das Tiere mit schlechtem Immunsystem bevorzugt befallen werden und die anderen, die meinten, daß Tiere mit schlechtem Immunsystem in Ruhe gelassen werden.
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Also wenn der Auszug von Stefanie stimmt, "weißes langes Fell in Bodennähe" dann hätten wir schon mal alle Kriterien erfüllt! TF oder FF bekommt Merle nur als Leckerli. Sie wird ansonsten gebarft.
Das mit dem schlechtem Immunsystem habe ich auch schon von unserer Tierärztin gehört. Die sagt allerdings auch, dass sie daran eher nicht glaubt, da es Floh & Co. letzen Endes nur ums Überleben geht und wenn sie das Auswahl hätten, dann ihrer Meinung nach eher das "gesunde" und intakte Immunsystem "bevorzugen".
MrsMiggins: machst Du nur Spot-On drauf wenn Du einen akuten Befall hast oder unternimmst Du vorbeugend auch schon etwas?
Lt. TÄ soll ich ab April bis einschl. Oktober, vorbeugend Advantage geben. Das sei das mildest dosierteste Spot-On und wirkt nur gegen Flöhe. Das ist aber nicht meins....
Übrigens, wie verhält sich eigentlich Advantage nachdem der Hund im Regen war? Also nach den 24 od. 48 Stunden, nachdem das Zeugs auf dem Hund ist? Lt. TA sei das absolut kontraproduktiv und hemmt die Wirkung!? Aber eigenlich geht das ganze doch in den Blutkreislauf/oberste Hautschicht und kann nicht mehr abgewaschen werden, oder!?
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Zitat
Also wenn der Auszug von Stefanie stimmt, "weißes langes Fell in Bodennähe" dann hätten wir schon mal alle Kriterien erfüllt! TF oder FF bekommt Merle nur als Leckerli. Sie wird ansonsten gebarft.
was heißt stimmt? Es waren Theorien, Beobachtungen und in dem Fall, wie gesagt, auf Zecken bezogen. Das mit dem weißen Fell kann z.B. meine Schwester auch bestätigen (in Bezug auf Zecken).
bei den ganzen Theorien ging es, so wie ich es verstanden habe, hauptsächlich darum, wie finden die Viecher ihren Wirt. Kranke Hunde dünsten anders aus, sind deshalb schneller zu finden, so wie gemutmaßt solche, die mit Fertigfutter gefüttert werden, weil sie stärker riechen oder eben helle Tiere, die das Licht anders reflektieren. Das hat dann aber nichts mit dem Immunsystem an sich zu tun, was besser oder schlechter geeignet ist, die Parasiten zu bekämpfen (bei Würmern sehe ich da noch einen Unterschied), aber Flöhe saugen ja nur Blut. -
Unser Gartenzaun geht rundherum soweit nach unten, dass da kein Igel durchkommt und somit unser Garten igelfrei ist. Gegen Marder usw. hilft das natürlich nicht. Aber vielleicht wäre es ja doch eine Möglichkeit, wenn Ihr soviel Igel habt?
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Klingt logisch! Helles Fell reflektiert einfach mehr und sticht gerade im Wald beim Laub oder auf der Wiese, mehr raus. Merle hatte irgendwann ihr Barf täglich stehen gelassen und wurde zwischendurch mit FF gefüttert. In den 3-4 Wochen, hat sie wirklich anders gerochen und das nicht unbedingt angenehm.
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Hallo Schlabberhund,
wir starten ab dem Frühjar mit einem kmplt. Umbau, inkl. den Zäunen.
Wir haben jedoch eine alte Scheune und einen Anbau auf dem Gartengrundstück, wo wir allerhand Getier darunter vermuten. Einfach Bretter oder Steine davor, kann ich nicht bringen. Dann kommt die Igelfamilie nach dem Winterschlaf, nicht mehr nach draußen. Ich habe mir schon überlegt, sie einfach umzudisponieren... so Richtung Wald. Müsste ich mich allerdings vorher noch genauer informieren. Will den Tierchen, zumindest den Igeln, ja nichts antun. - Vor einem Moment
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