• Hallo,

    Ich denke auch, dass für den Anfang ein Sitter o.Ä. eine gute Lösung ist. Ein Welpe kann nicht alleinbleiben, schon gar nicht lange, in freier Wildbahn würde das seinen Tod bedeuten, klar, dass ihm seine Instinkte sagen, dass es schlimm ist. Erst mit ca 5 Monaten beginnt ein Junghund von sich aus "Abstand" zu suchen.

    Viel Glück und berichte doch, wie es bei euch weitergeht!

  • Sooo,
    natürlich habe ich mir fleißig alles durchgelesen und auch die harschen Bemerkungen bedacht.
    Selbstredend ist mir bewusst, dass es nicht so einfach wird. Bin aber persönlich der Meinung, dass ich nicht einfach ein solches Lebewesen wieder abschieben kann, nur, weil sie mal nicht so funktioniert, wie sie soll.
    Schließlich sind wir alle Individuen und ich habe als kleines Madel auch lange gebraucht.
    Zudem denke ich, dass ein jeder gut Reden hat und die Theorie oftmals fern von der Praxis ist. Ich hatte einst nur einen erwachsenen Hund, der "quasi" schon alles konnte und da man so allerhand liest, hat man auch allerhand zu tun :smile:
    Zudem schläft sie auch nicht abgeschnitten in einem anderen Zimmer, hinter verriegelter Türe... sie hat mehrere Schlafplätze und scheint bevorzugt im Wohnzimmer zu schlafen, als im Schlafzimmer. Es ist nicht so, als würde ich sie einfach einsperren - keine Sorge. Nur wenn sie eben dort schlafen will, werde ich sie nicht woanders hinzwingen :)

    Die Übungen mit der Box funktionieren einwandfrei, sogar so gut, dass sie heute mit viel Übung auf der Arbeit und Mithilfe der Kollegen keinen Mucks von sich gab und sich mit ihrem Futter beschäftigte. :smile:
    Das sie in einer Box sitzt, bedeutet nicht, dass sie unter X kranken Hunden oder vollkommen alleine sitzt, keine Sorge. Es ist immer jemand da. Allerdings sehe ich auch gerade darin die Schwierigkeiten - vielleicht sehe ich das auch falsch?
    Denn immer mal wieder ist jemand um sie herum und betüddelt sie, sodass ich vielmehr meine Kollegen erziehe, nicht immer eine Riesen-Party um die Kleine zu machen (die das natürlich ganz prächtig findet).

    Zeitweise habe ich auch ein Plätzchen für sie, sodass sie auch immer wieder zwischendurch abgeholt wird (Thema : Hundesitterin "Nachbarin"). In meiner Freizeit bin ich ebenso jeden Tag zu "gewohnten" Zeiten in der Klinik und arbeite mit ihr - was nun auch Früchte zu tragen scheint.

    Ich hatte nun nicht vor einen Riesen-Streit, oder eine Hass-Triade gegen mich in Gang zu setzen, sondern hilfreiche Tipps und Tricks zu bekommen, sowie ein paar Sorgen loszuwerden und bin weiterhin dankbar für die liebe Hilfe.

    Insofern : Heute hatte es super geklappt und wir kommen jeden Tag ein Stückchen näher. Vielen lieben Dank für die genommene Zeit und die Hilfestellungen.

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