Kniescheibe bei 15 M. altem Junghund rutscht ständig weg...

  • Hallo liebes Dogforum,

    endlich finde ich wieder etwas mehr Zeit, Lust und vom gesundheitlichen Aspekt hier zu schreiben und freue mich auch wieder hier zu sein bei euch :gut:

    Nun, Jacky ist jetzt 15 Monate alt und sie entwickelt sich ganz gut, so z.B. läuft sie öfters offline, hört spitzenmässig und ''fährt'' voll auf meinen Lebensgefährten ab :D....

    nun macht uns Jacky schon wieder richtige Sorgen, denn am Montag war meine Haushälterin und Freundin hier, Jacky kam auf mich zu und heulte kurz vor mir auf und humpelte zu ihrem Körbchen, wir total geschockt, dann war alles wieder vorbei und ich untersuchte sie am Bein und konnte aber nichts feststellen und sie lief ja auch wieder normal, alles ok dachten wir...

    genau dachten wir. Dienstag und Mittwoch war alles in Ordnung, dann den Donnerstag hatte sie zwischendurch immer wieder das Bein hochgehoben, da ich aber dringend zur Kontrolle musste, sagten wir uns, das wir erst die Kontrolle wahrnehmen würden und dann zur Tierärztin fahren würden, denn als ich sie abtastete, stellte ich fest das es offensichtlich ihr Knie war, denn jedes Mal wenn ich dran ging, ging ihr Kopf zu meiner Hand und sonst interessierte sie es gar nicht. Als wir vom Arzt wieder nach Hause fuhren, da fing es schon an, stürmisch zu werden (Tief oder Hoch Xaver) und als wir zu Hause waren, fing es heftig an zu regnen und es wurde Stockdüster und so haben wir dann bei der Ärztin angerufen und den Termin auf Freitag morgen verschoben, es hielt sich mit dem Sturm und Regen bis in die Nacht dran.

    Zwischendurch wenn sie irgendwo hoch oder runtersprang fing sie wieder an zu humpeln (üben gerade das sie vor dem Sofa sitzen bleibt und dann erst springt) und jaulte auch zwischendurch mal auf, daher durfte sie sich jetzt verwöhnen lassen, denn wir liessen sie gar nicht mehr springen und da ich das ja immer noch mit dem Loch am Hintern habe und eh Schmerzen hatte, sagte ich zu meinem LG das ich jetzt eh ins Bett gehen würde und Jacky sich ja eh zu mir hinlegen würde zum beiderseitigen Schmusen :herzen1: , irgendwann schliefen wir auch fest ein, war ja auch schon spät...

    es kam der Morgen und mein LG fragte nach ihrem Impfpass und gut das ich nochmal reingeguckt habe, denn sie war auch mit dem Impfen wieder dran, nur wusste ich nicht ob er sie im Krankheitszustand impfen würde, also hieß es abwarten. Mein LG fuhr also mit ihr zur TÄ, ich konnte nicht mit, da ich auf meinen Pflegedienst noch warten musste und LG schaffte dies auch schon allein, OBWOHL ich gerne bei meiner Zaubermaus ''Jacky'' dabei geblieben wäre, aber war schon ok das ich nicht dabei war....

    Jedenfalls untersuchte er sie erstmal ganz genau, stellte u.a. fest, das sie etwas Karies hatte und wir ihr die Zähne putzen sollen, dann kam das Bein dran und es ist wirklich das Knie. Die Ärztin erklärte es wohl so, das die Kniescheibe immer ''wegrutschen'' würde, aber direkt wieder ''reinspringt'', daher auch das kurze ''Aufgeheule'' von Jacky, das Humpeln und sich zurückziehen ins Körbchen. Das würde gerade bei sehr kleinen Rassen auftreten und mehr als operieren könnte man das nicht, würde aber auch nicht bei ihr gehen sondern wir müssten dafür nach Düsseldorf fahren, das wäre aber das geringste Problem, sie hat ihr erst eine Schmerzspritze gegeben und danach konnte sie wohl auch geimpft werden.
    sie bekommt wohl jetzt noch ein Schmerzmittel (als Tablette) namens ''Metacam 1 mg'', aber eine halbe Tablette davon, kann mir jemand etwas dazu sagen..?

    So und nun möchte ich von euch wissen, wer hat das bei seinem Hund auch mitgemacht, was wurde dagegen unternommen und wenn eine Op gemacht werden würde, wie sind die Erfolgschancen das es GANZ oder TEILWEISE verheilt und was würde auf uns zukommen, auch an Kosten oder übernimmt sowas die Tier-Op-Versicherung, aber selbst wenn nicht, das ist uns egal...?
    Ich bin momentan etwas verwirrt und wollte jetzt hier mal gucken ob es irgendwelche (positive) Themen/Beiträge zum Knie gibt.
    Es MUSS doch noch etwas anderes geben als eine Operation (ich meine nicht wegen den Kosten!), denn sie ist doch noch soo jung :(

    es wäre schön wenn mir manch einer helfen würde, darüber würde ich mich freuen...

    liebe grüße
    eure Sandy2013

  • Ja es kommt bei kleineren Hunden öfter zu Problemen mit der Kniescheibe - such einfach mal nach Patella Luxation - besonders wenn der Züchter nicht darauf geachtet hat, kommt es zu gehäuften Fällen.

    Ich persönlich würde einen Spezialisten aufsuchen und dich mal genau informieren, welcher Schweregrad bei deinem Hund vorliegt und was an Behandlungsmethoden Sinn macht.

    Bei der Verordnung von Metacam würden bei mir allerdings die Alarmglocken schrillen. Das ist kein leichtes Mittel, dass man mal so verschreibt, sondern gehört schon zu heftigeren Schmerz- und Entzündungshemmern, die nicht leichtfertig verschrieben werden sollten.
    Also entweder sieht deine TA ein gravierenderes Problem oder sie ist im Umgang mit solchen Mitteln etwas freigiebig...

  • Ich danke euch :gott: und werde danach mal lesen gehen was ihr mir vorgeschlagen habt, Danke...

    ich wusste nicht, das Metacam ein starkes Schmerzmittel (und Entzündungshemmer) ist und zu dieser TÄ sind wir auch nur hin, weil unsere im Urlaub ist und keine Vertretung irgendwo stand und da mir diese Praxis empfohlen wurde, dachte ich mir nichts dabei, was soll ich denn deiner Meinung nach machen, wie kann ich ihre Schmerzen lindern, was verhilft ihr zur Besserung ..?

    Sobald unsere Ärztin wieder da ist, werde ich diese aufsuchen und mit ihr das besprechen, zumal sie das in ihrer Praxis macht, da sie all die Geräte dafür hat und auch mit Homöpathie ''arbeitet'', aber manchmal ist das auch nicht mehr möglich...

    Kennt ihr Spezialisten im Raum Mönchengladbach/Neuss/Hückelhoven/Heinsberg..?

    liebe grüße, Sandy

    PS: Apple2013 schreibe ich gleich mal an, danke ;)

  • Unsere haben beide Patella Luxation, Paco wurde Grad 1 diagnostiziert und von einer OP abgeraten, bei Sam wurde damals Grad 2 festgestellt mit Rat zur OP, die auch kurze Zeit später erfolgreich durchgeführt wurde, seit der OP hat er mit dem Bein keine Probleme mehr. Die Kosten lagen bei ca. 700 Euro insgesamt.

    Merkwürdig finde ich es allerdings, dass eure eindeutige Schmerzanzeichen zeigt, das haben unsere Beiden nie gehabt, dass sie z.B. gejault haben, den merkte bzw. merkt man das "nur" am Humpeln an.

    Es gibt auch einen ausführlichen Thread zu dem Thema, eine Zweitmeinung würde ich mir aber in jedem Fall einholen.

  • Zitat

    ich danke dir vielmals :gut: ...
    bei einer von denen bin ich schon gewesen und befand sie für sehr gut, nur ist diese etwas weiter vom Wohnort entfernt, aber das nehme ich für unsere Maus gerne in Kauf ;)...


    das ist gut :)... weißt du wo er sich befindet..? Wäre echt super und danke dir auch schon für deinen Erfahrungswert...

    wie lange mussten sie denn nach der OP ''still'' halten bzw. was hast du mit ihnen gemacht bzw mit Sam..?
    was durfte und was konnte er..?

    ich danke euch allen vielmals *wink*

    lg eure Sandy mit geplagter Jacky

  • Die Kosten richten sich danach, nach welchem Satz der TA abrechnet. Ich denke alles zwischen 500 und 1000€ ist im normalen Bereich. Wenn du eine OP-Versicherung bei der Agila hast, werden die wohl die OP übernehmen.

    Deine Frage "Macht es einen Unterschied ob Vorne oder Hinten..?" Ja klar. Ein Hund hat nur an den Hinterläufen Kniescheiben. Also betrifft die Patella Luxation nur hinten.

  • Hier ist ein langer, ausführlicher Thread zu PL und hier ein kürzerer.

    Wie Lionbonnie schon richtig geschrieben hat, kann ein Hund nur hinter Patella Luxation haben, da er nur dort Kniescheiben hat ;)


    Bei Sam hatten wir ziemlich schnell nach dem ersten Auftreten gehandelt, ich meine, er wurde schon nach knapp 3 - 4 Wochen operiert, und das war wohl auch nicht verkehrt, da er so nicht so viel Muskulatur abgebaut hatte.
    Allerdings ist die OP nicht immer sinnvoll und notwendig, deshalb würde ich mir auf jeden Fall wenigstens noch eine Meinung von einem Spezialisten einholen.

    Sam hatte nach der OP sechs Wochen Leinenzwang und Schonfrist. Am Anfang durfte er auch an der Leine nur kurz raus, was dann aber immer weiter gesteigert wurde. Nach ca. 3 Wochen kamen dann Übungen, die mir die Physiotherapeutin gezeigt hatte, täglich dazu.
    Nach der Schonfrist hat er wieder alles normal mitgemacht, mal abgesehen davon, dass beide Hunde aufgrund der PL keine rasanten Sportarten wie Agility machen.

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